elisabeth hauner

kunst

Start des w├Âchentlichen early-bird ­čîĚ
1. Februar 2021

Guten Morgen an diesem Montag, den 1. Februar 2021 ÔŤů

Heute startet der w├Âchentliche early-bird – mit Achtsamkeit durch den Alltag.

Ich habe mich gestern gefragt, warum ich ausgerechnet jetzt wieder einsteige in diesen Blog. Inzwischen ist der Lock-Down zum “Normalzustand” geworden, das Highlight ist der (hoffentlich) t├Ągliche Spaziergang und es scheint so als ob eine gewisse Langeweile, aber auch ein Umdenken aufkommt. IM LOCKDOWN ZUM WUNSCH EGO. Der eigene Aktionsradius ist begrenzt und so gibt┬á es nicht unbedingt spannenden Erlebnisse zu berichten. Und vielleicht ist gerade das der beste Zeitpunkt wieder zu starten und mich am Montag in der Fr├╝h f├╝r die anstehende Woche zu sortieren. Ich habe gestern mit meinem Bruder telefoniert und er sagte doch glatt, dass wir ja wenigstens noch arbeiten k├Ânnen, ansonsten w├Ąre es ganz sch├Ân ├Âde. Spannend. Ich werde diese Woche diesen Standpunkt einnehmen und mich ├╝berraschen lassen, was ich von dort aus alles sehen kann. Der Montag ist ja genau wegen der Arbeit nicht unbedingt mein Lieblingstag. Vielleicht wird er das ja mit dieser Sichtweise? Wer wei├č? Letzte Woche habe ich eine langj├Ąhrige Mitarbeiterin in den Vor-Vor-Ruhestand verabschiedet. Das gibt es in dem Konzern f├╝r den ich arbeite nach wie vor und hin und wieder ereilen mich Phantasien, was ich denn alles machen w├╝rde, wenn ich nicht mehr arbeiten m├╝sste ­čśë Sie war 36 Jahre und 5 Monate in der Firma und meine Rede war entsprechend gef├╝llt und wurde durch den Dialog mit ihr noch angereichert. Wertsch├Ątzung. Wechselseitig. Es kommt auf das WIE an. Wie gehe ich durchs Leben? Wie gehe ich auf andere Menschen zu? Wie gehe ich mit mir selbst um? Gerade dann, wenn ich beginne mich einzurichten in einen Zustand wie z.B. diesen Lockdown, der sich hinzieht und mich m├Âglicherweise erst der Fr├╝hling aus dem “Dornr├Âschenschlaf” wach k├╝ssen darf? Die Zeit ist viel zu wertvoll um in Starre zu verfallen oder sie mit jammern zu verbringen – vor allem jenseits der 50, aber manchmal bringt mich genau der Jammergeist wieder auf Spur, weil ich dabei merke auf welch hohem Niveau ich in Larmoyanz abdriften kann. Es ist eine Chance, diese sich zur Normalit├Ąt anschickende Haltung zu durchbrechen, und die Dinge von einem neuen Standpunkt aus zu betrachten. ├ärmel hochkrepmeln und was anderes ausprobieren. Ich werde mir jetzt diesen Montag erorbern und w├╝nsche Dir einen guten Start in diese Woche und in den neuen Monat. Juhu! Ich kann meinen Kalender umbl├Ąttern und bin gespannt, mit was mich meine Freundin M. diesen Monat ├╝berrascht!

P.S. Der/die Verfasser*In des Gedichtes (Audio) ist leider unbekannt.

 

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