elisabeth hauner

kunst

Early bird blog

Mein Blog zur Achtsamkeit im Alltag...

Ein Spagat in Nachhaltigkeit?

Die letzte Woche war sehr umtriebig. Lesung, Konzert, Treffen mit Kolleginnen, Handwerk, Kunst, Film und Kryptowährung.

Kryptowährung passt so gar nicht in diese Erlebnisse – finde ich. Um ehrlich zu sein, habe ich den Sinn immer noch nicht verstanden, aber das mag daran liegen, dass dieses Thema es bisher nicht geschafft hat mein tiefstes Interesse zu wecken. Nun “infiltriert” diese Währung den Kunstmarkt und so ist sie mit einem sehr interessanten Projekt in mein Bewußtsein gerutscht. 39 internationale Künstler:Innen haben sich in einem Projekt zusammengefunden um mit unterschiedlichsten Portraits von Basquiat eine NFT-Kunstsammlung anzulegen. Und erwerben kann man diese digitalen Bilder ausschließlich mit dieser “virtuellen” Währung.

Nachdem Wolfgang diesen Künstler, der bereits mit 28 Jahren gestorben ist, sehr schätzt und ich seine Bilder auch sehr ansprechend finde, sind wir am Sonntagmittag in die Daiserstraße 9 geradelt um diese Sammlung in der ARTESPACE GALLERY aus der Nähe zu betrachten und etwas über NFT (Non-Fungible Token = Nicht austauschbarer Token) zu erfahren. Den Begriff “Token” kenne ich im Zusammenspiel von Geldeinzug im e-Commerce business. Das heißt aber nicht, das ich weiß was es bedeutet. Das gehört zu dem Teil meiner Arbeit, die (ähnlich wie Zahlentapeten in Exceltabellen) eher Unbehagen auslösen.

Hier die Erklärung von Wikipedia: Ein Non-Fungible Token (NFT) ist ein „kryptografisch eindeutiges, unteilbares, unersetzbares und überprüfbares Token, das einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in einer Blockchain repräsentiert“.

Ganz ehrlich? Für mich liest sich das wie eine Gleichung mit mehreren Unbekannten.

Im Kellergewölbe des Ateliers hingen dann ca. 20 kleinformatige Drucke aus dem reichen Portfolio der digitalen Brüder und Schwestern. Da sind tolle Bilder dabei. Sehr inspirierend. Die beiden Künstler, die dieses Projekt in die Welt gebracht haben, waren sehr freundlich und sind  mit uns mit großer Begeisterung in die Untiefen dieser Kunstform abgetaucht.

Wie gesagt, es sind tolle Bilder dabei. Aber ich verstehe nicht, warum ich mir zum Erwerb eine Währung anschaffen soll, die einer unvorstellbaren Rechenleistung bedarf und dabei unglaublich viel Energie verbraucht, die sehr viel sinnvoller eingesetzt, oder einfach gespart werden könnte? Warum kann ich diese Bilder nicht einfach mit Euros bezahlen und mir dann ein Bild an die Wand hängen. Möglicherweise in einem digitalen Bilderrahmen.

Aber nur, wenn ich nicht dafür frieren muß.

Andererseits wäre die Anschaffung des extravaganten Mantels, der in Indien von Frauen aus abgelegten Saris (sehr nachhaltig) genäht worden ist dann doch verargumentierbar.

 

Ich wünsch Dir einen guten Start in die zweite Adventswoche.

Hier der Link zur Basquy Sammlung: BASQUY – Collection | OpenSe

Simply Red:  “You make me feel brand new”    Ein geniales Konzert letzten Mittwoch in der Olympiahalle!

Filmempfehlung: “Don’t look up” Realsatiere von Adam Mc Key.  Sehr sehenswert!

 

Auch der Advent hat etwas mit Geduld zu tun

Das war jetzt eine etwas längere, gar nicht so geplante, Pause. Aber wir waren unterwegs. Erst ein Wochenende auf einer tollen Geburtstagsfeier in Bayreuth und dann das Wochenende darauf andere Freunde in Straßburg besuchen. Wunderbare Begegnungen und mal wieder eine Veränderung des Blickwinkels. Auf die Welt "da Draußen", aber auch auf das Innerste, ganz tief drinnen. Dieses Wochenende wieder...

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Was ein Gewürzkorb über mich erzählt

Zu meinem 44ten Geburtstag habe ich von einer Freundin einen tollen Korb mit Duschgel, Bodylotion und einem Saunahandtuch bekommen. Die Kosmetikartikel waren schnell verbraucht, das Handtuch habe ich irgendwann bei einem Saunabesuch vergessen, aber den Korb hatte ich noch. Er stand bis vor ziemlich genau vier Wochen in der Küche, chaotisch gefüllt mit all meinen Gewürzen. Er hat einen großen...

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Einfach mal ausatmen

Ich habe es immer wieder mit der Beurteilung von Menschen zu tun. Einerseits will ich Menschen nicht in Schubladen stecken und andererseits passiert das immer wieder ganz automatisch - das Bewerten. Angeblich auch ein Relikt aus der Evolution, weil wir Situationen und Menschen blitzschnell einordnen mussten um zu entscheiden, ob dieser Mensch ein Freund oder ein Feind ist. Also ein...

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Kunst bewegt

Unter diesem Motto leitet eine der Organisator:Innen von Kunst in Sendling (KiS) Führungen zu verschiedenen Stationen dieser 3-tägigen Veranstaltung. Ich greife dieses Motto auf, weil mich diese Tage sehr bewegt haben. Sie haben mich berührt, angezündet und nach knapp zwei Wochen Corona meine Lebendigkeit angeschubst. Es fühlte sich an, als ob alle Zellen wieder prall gefüllt und Freude und Lust...

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Wir sind Number One

Dieses Wochenende war ich echt produktiv. Und fleißig am üben und machen. Und am Lernen - bis hin zur Interpunktion 🤓 - das ist bei mir eher Bauchgefühl. Sorry falls euch da das ein oder andere auffällt. Mir fällt es oft erst dann auf, wenn das Rechtschreibeprogramm rote Kringel setzt. Und das Programm hat - glaub ich - auch seine Schwächen... Und mir fällt auf, dass einiges nicht mehr...

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Alte Wunden brauchen neue Strategien

Manche Kindheitswunden brauchen lange um zu heilen und das tun sie nicht von alleine. Also nach dem Motto: "Die Zeit heilt ALLE Wunden". Es braucht hinschauen, hin spüren und annehmen. Das ist ziemlich schmerzhaft, hilft aber nichts. Viele erlebte, positive Gegenbeispiele sind nötig um glauben zu können, dass es jetzt anders ist und nicht so, wie die Kindheitserinnerung immer noch glauben machen...

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Es ist wie es ist

Es gibt Situationen, da kann ich das, was ich doch immer wieder betone, nämlich dass es darum geht die Anderen so anzunehmen, wie sie sind, einfach nicht mehr hören. Dann geht mir mein Gegenüber (oft in einem Teams Call) sowas von auf die Nerven, dass ich an mich halten muss nicht die Fassung zu verlieren und völlig hysterisch und unreflektiert loszuschreien. Zuletzt geschehen am Freitag in...

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“Wohin geht’s?”

Diese Frage war fett auf eine Postkarte gedruckt und einem meiner letzten Bücher als Einleger vom Diogenes Verlag beigefügt. Es gibt keine weitere Hilfestellung oder Anmerkung dazu. Einfach nur diese Frage. Also kann ich ihr meinen ganz eigenen Sinn geben um sie für mich zu beantworten und Du natürlich auch für Dich. Wohin geht's bei mir? Aus jetziger Sicht. Vor ein paar Jahren sollte es...

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Zwischenmenschliches

kann zwischen den Menschen stehen bleiben und langsam aber sicher eine Mauer bauen. Stein für Stein. Unbewusst. Einfach drüber gehen, weil es bequemer erscheint. Ist es aber nicht. Irgendwann ist die Mauer dann so hoch, dass man nicht mehr drüber weg gehen kann. Man braucht eine Leiter. Manchmal sogar eine dritte Partei, die diese Leiter hält. Und wenn man diesen Zeitpunkt übersieht, kann es...

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Endlich Sommerferien! Und ein Bericht im Zeitmagazin, der mich beschäftigt…

Weder drücke ich die Schulbank, noch bin ich Lehrerin. Trotzdem freue ich mich immer, wenn die Sommerferien beginnen, weil sich München dann über Nacht leert. Das sieht man nicht zuletzt daran, dass es Parkplätze ohne Ende gibt - die ich gar nicht (mehr) brauche, weil ich fast alles mit dem Fahrrad oder den Öffis fahre. Aber vor allem fühlt es sich so an, als ob alles einen Gang runter...

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