elisabeth hauner

kunst

Early bird blog

Mein Blog zur Achtsamkeit im Alltag...

Watermelone sugar high

Vielleicht lerne ich es doch noch – Momente intensiv zu genießen, wenn sie da sind. Bis zum Schluß. Ohne auf die Uhr zu sehen und daran zu denken, dass ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten muß. Vielleicht gelingt es mir irgendwann doch in den Flow des Lebens zu gleiten.

Wenn dann gelingt es mir im Sommer 😎

Ich hatte am Samstag schlechte Laune. Warum? Weil ich den Eindruck habe, dass es der Menschheit völlig egal ist, dass wir in einer nicht mehr zu übersehenden Klimakrise gelandet sind. Nicht unverschuldet, sondern unbewußt. Und ich bin natürlich ein Teil der Menschheit. Es wird auch davon gesprochen, dass es eine Menschheitskrise ist. Das hört sich für mich stimmiger an. Dem Klima ist es egal, wie es sich entwickelt. Aber für die Menschen ist das Klima ganz und gar nicht wurscht. Ausgelöst wurde der Miesepeter von einem Buch, das ich angefangen habe. Ein Sachbuch. Von Frank Schätzing. Ja genau der Schätzing der z.B. “Der Schwarm” geschrieben hat. Ich habe bisher kein einziges Buch von ihm gelesen. Im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen gucke ich auch keine Krimis (ich glaube den letzen Tatort habe ich vor ca 10 Jahren gesehen – den aus Münster). Schätzing skizziert im Einstieg des Buches, dass wir Deutschen gern Krimis gucken, weil da am Anfang ein Unrecht geschieht, dass im Laufe von 90 Minuten aufgeklärt und bestraft wird. Der Täter wird überführt und zur Rechenschaft gezogen. Damit wird die Illusion unterstützt, dass die Welt wieder in Ordnung ist. Man legt sich sich ins Bett und kann beruhigt einschlafen.  Im Gegensatz zum Krimi, fängt ein Thriller meist sehr harmlos an – eigentlich in einer heilen Welt. Diese wird dann ins Chaos gestürzt – das Ende ist nicht unbedingt ein Happy End.  Und wir mittendrin. Wenn ich mir dann überlege, dass ich einen Job mache, der voll auf den Konsumwahn einzahlt, dann werde ich super unzufrieden und meine Laune macht die Biege. Ich frage mich dann immer wieder, was kann ich denn tun, damit diese Welt in 30 Jahren noch lebenswert ist? Ich habe keine Kinder, aber zwei Neffen die inzwischen über 30 sind. Wenn ich an diesem Punkt angelangt bin, dann muß ich aufpassen, dass ich nicht eng werde. Den Eindruck habe, dass ich gar nichts mehr darf. Ich lande dann in einer regelrechten Konsumverweigerung. Und finde, dass das Leben eine Zumutung ist. Dieses Wort führt mich zu einem Bericht in der Zeit, der sich mit der schwächelnden (gerade wieder zum Leben erweckten) CDU beschäftig. Was denn ein tragendes, sich unterscheidendes Parteiprogramm enthalten müsse? Die klare Information, dass wir es in der Zukunft mit Zumutungen zu tun bekommen werden. Politisch bin ich zwar anders orientiert, aber das wäre doch mal ein Statement.

Zu meinem Glück gibt es Menschen, die solche Themen als Herausforderung sehen. Sich mit Alternativen beschäftigen und trotzdem sehr wohl das Leben genießen können und wollen. Und ich kann mich davon anstecken lassen. Dinge anders tun – aus Überzeugung, ohne zu  missionieren.  Und es macht ja auch überhaupt keine Sinn die Opferrolle einzunehmen und/oder in Depression zu verfallen. Und wie geht das dann zusammen mit dem Flow im Leben? Urlaub anders planen. Anreise mit dem Zug anstatt mit dem Auto. Und dann erst mal ganz banal mit dem Weg in die Arbeit. Homeoffice wird sicherlich auch nach Corona in bestimmtem Umfang möglich bleiben. Die restlichen 2 oder 3 Tage mit dem Fahrrad ins Büro. Das gehe ich jetzt an. Ich hab schon viele Anläufe genommen – jetzt mach ich es. Und im Sommer kann der Einstieg gelingen 😇

Ich wünsche Dir einen guten Start in eine sommerliche Woche.

 

Für ganz wenig Zeit: Die 1 Minuten Meditation

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 02.06. bis 09.06.2021

Und vielleicht gelingt der Flow im “Watermelone sugar high” von Harry Styles

Entschleunigung im Allgäu

Zu allererst eine Korrektur - eine Richtigstellung. Der Künstler, der gerade in der der Hypo Kunsthalle ausstellt heißt nicht Erich Oskar, sondern ERWIN OLAF. Die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen stimmen. Ich finde es spannend, was sich mein Hirnkastel so zusammenspinnt. Der Oskar wurde schon einem heimlichen Verehrer zugedichtet, der sich seinen Freudschen Weg aus dem Unterbewusstsein...

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Mit 50 an 70 denken?

Das Wochenende war toll - endlich mal kein Regen und die Temperaturen gehen auch langsam nach oben. Zusätzlich sinken die Inzidenzwerte - wenn das, bei aller Vorsicht, kein Grund ist sich ein Lächeln ins Gesicht zu setzen! Gehandwerkert (also ich hab eher den Handlanger gegeben, aber das kann ich gut 😇), die Außengastronomie frequentiert, Kunst geguckt (Erich Oskar in der Kunsthalle - sehr...

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Wie findet man seinen Weg? 🌸

Um ehrlich zu sein bin ich keine Meisterin der Orientierung. Ein Freund hat einmal zu mir gesagt: "Ich kenne sonst niemanden, der so zielstrebig in die falsche Richtung läuft wie Du." Das ist jetzt mindestens 25 Jahre her. Das Navi war für mich dann tatsächlich eine Offenbarung. Ich nutze es auch heute regelmäßig um auf dem direkten Weg ans Ziel zu kommen - sei es mit dem Auto oder mit dem...

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EINFACH sein

Die Bedeutung von "EINFACH sein" konnte ich letzte Woche im Gegenteil entdecken. Es geht wieder was - wir dürfen wieder mehr. So ein bisschen fast der Drang, das auch AUS ZU NUTZEN. Ich "musste" am Freitag in die Stadt um das Display meines Smartphones austauschen zu lassen. Voll geschreddert. Während dessen habe ich ein paar WIRKLICH wichtige Dinge besorgt. Seidenstrupfhosen, damit ich...

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Eine Form (des Ausdrucks) finden

Gestern Vormittag war ein zweistündiger Online Workshop bei Jenny zum Thema Collagen mit Büchern bzw. Mixed Media. Ich war durcheinander und aufgewühlt und konnte mich gar nicht richtig einfinden ins Thema. Wir hatten jeder mehrere Buchseiten aus "ausgelesenen" bzw. abgelegten Büchern ausgerissen und die Idee war, über die Worte einzelne Buchstaben zu schwingen, zu wiederholen, zu variieren und...

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Tue etwas was andere nicht tun

"Tue etwas, was andere nicht tun." Diesen Ausspruch hat Yorn getan, der mir bevor ich das Interview mit ihm in der Zeit gelesen hatte, kein wirklicher Begriff war. Er hat als Deutscher bei Dior in Paris seine Designerkarriere begonnen und dann später seine eigene Linie bei Karstadt kreiert. Dieser Satz hat mich zum nachdenken angeregt. Ich habe mich gefragt, ob ich etwas anders mache als die...

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Nein! Ich bin nicht vor Glück geplatzt. Das war nicht der Grund, dass es gestern keine early-bird gab. Allerdings war ich sehr nah dran 😉 Ich hatte einfach noch Urlaub und habe spontan den Wecker ausgestellt. Ein Kurzurlaub in der eigenen Stadt kann wirklich Erholung sein, wenn diese Stadt München und der Wettergott mit einem ist. Na ja, wenn Engel reisen 😇 Ich hab mir Sonnenbrand geholt. Auf...

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Lucy in the Sky

Was für ein großartiges Wochenende! Ich habe zwei Tage weder meditiert, noch Yoga gemacht - und es ist nix passiert 😉 Entspannte Disziplin - eine Begriffsschöpfung von Nyanabodhi. Eine Routine, oder vielleicht besser ein Ritual,  ist was schönes und hilfreiches, aber wenn man nicht aufpasst, kanns es starr und fad werden. Es besteht die Gefahr, dass man diese "automatisiert" abspult, ohne...

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Betrachtungen

Die letzte Woche war echt gut - mal bissi ruhiger im Online-Business und endlich mal wieder das Gefühl was geschafft zu haben 😊. Aktuell läuft wieder der Osterkurs vom Buddhahaus im Allgäu bzw. der Metta Vihara. Letztes Jahr hatte ich zu der Zeit Urlaub und habe alle Vorträge von Nyanabodhi angehört und einige Meditationen mitgemacht. Diesmal kann ich nicht so konzentriert dabei sein und höre...

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Ostern die Zweite, Welle die Dritte

Vollkommen korrekt, heute ist nicht Montag und trotzdem gibt es heute einen early-bird, weil sich das Vögelchen gestern noch von der Migräne am Sonntag erholt hat. Das zweite Ostern in Pandemiezeiten - schon wieder rum. Notbremse - auch schon wieder rum. Lockerung ab heute, vielleicht auch gleich wieder rum. Wie auch immer, ich war am Samstag - mit Termin - in meiner bevorzugten...

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