elisabeth hauner

kunst

Early bird blog

Mein Blog zur Achtsamkeit im Alltag...

Aus der Zeit gefallen

Was war das für ein wundervoller Sommer-Sonnen-Sonntag! Da kommt Italienfeeling auf – gerade richtig um die Vorfreude so richtig anzuheizen. Nur noch diesen Tag im Homeoffice arbeiten, am Dienstag noch ein bissal was erledigen, packen und am Mittwoch in den Zug einsteigen 🙃 Warum wir mit dem Zug fahren? Wir wollen CO2 sparen – mit irgendwas muss man ja anfangen.

Auch der Samstag konnte sich sehen lassen, wettermäßig und auch sonst. Wir sind mit einem leichten Umweg über ein ganz nettes Cafe in der Nymphenburger Straße  zur Olympiahalle geradelt. Sonne getankt und dann ab in die Arena zu “The new Roses”, “Saga” und vor allem zu “Foreigner”. Die Karten dafür gab es für lau von meinem Bruder, weil der vergessen hatte, dass an diesem Abend ein sechzigster Geburtstag gefeiert werden wollte. MIT ihm und seiner Frau. Und so kamen wir in den Genuss dieses Rockkonzerts. Für dieses Publikum (mindestens Ü-50) hat die Vorband bereits um 18:30 Uhr zu spielen begonnen 🤭  Ein richtiges Konzert mit ein paar Tausend Menschen, ohne Mundschutz und der Abstand hätte beim nachmessen auch verloren. Das waren keine Einmeterfünfzig mehr. Die Zeit des Abstandnehmens kommt im Herbst wohl von alleine wieder…

Jetzt aber erst mal Party und das kann Foreigner auf jeden Fall 💃 🕺 Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Hits sie rausgebracht haben und wie textsicher ich bei vielen Liedern mitsingen kann. Und die Füße und Hände still halten geht sowas von überhaupt nicht. Alles in Bewegung und das dann doch mit drei Zugaben bis 22:45 Uhr. Das hat richtig Spaß gemacht. Foreigner gibt es seit 45 Jahren und zum Schluss kam auch noch der Gründer der Band mit seiner Gitarre auf die Bühne. Er wirkte etwas desorientiert und die Frage ist, ob es nach 45 Jahren immer noch Spaß macht, die gleichen Songs runter zu schrubben? Täglich grüßt das Murmeltier. Bis auf den Gitarristen ist sonst kein einziger der Musiker aus der Ursprungsbesetzung. Die Rolling Stones sind da im Vergleich sicherlich eine, im wahrsten Sinne des Wortes, “rühmliche” Ausnahme. Uns hat es definitiv Spaß gemacht, weil wir uns das ja nicht jeden Tag “geben”. Wolfgang meinte, dass die Texte und das Feeling ja heute ganz anders sind als in den Siebziger und Achtziger Jahren. Da haben wir schon öfters drüber gesprochen, dass einen die Musik, die man in seiner Jugend gehört hat, am meisten bewegt. Da war alles neu und aufregend und sehr emotional. Und es schien im Konzert auch so, als ob wir aus der Zeit des Jahres 2022 rausgefallen wären in die Zeit zwischen Ende der Siebziger und die Achtziger Jahre. Schee wars! Und am Sonntag gabs zum Frühstück dann “AnnenMayKanterei” eine junge, aktuelle Band. Nur um nicht in den Verdacht zu geraten stehen geblieben zu sein. Die spielen übrigens im Superbloom Festival im Olympiapark am 03. und 04. September.

Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche – und eine gute Zeit ⛱

Den nächsten early-Bird gibt es dann nach dem Urlaub am 4. Juli

Diesmal die Zeitschnipsel aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 02. bis zum 08. Juni 2022

Sorry, aber es geht nicht anders: Foreigner mit “Cold as ice” und zum Ausgleich: AnnenMayKanterei mit “Ausgehen”

Santeln am Pfingstmontag

An diesem Pfingstmontag hab ich ein altes Hobby wieder entdeckt: Santeln Ich bin erst um 11 Uhr aufgestanden, hab mir ein Feiertagsfrühstück gemacht und mit dem Kaffee habe ich mich dann auf den Balkon gesetzt und gelesen. Ohne Punkt und Komma. Stundenlang. Einen Roman bis zum Schluss. O.k. ich hatte die letzte Woche schon ein paar Seiten angelesen. Das Buch hat mir M. bei ihrem Geburtstag in...

mehr lesen

Älter werden ist nichts für Weicheier,

nur leider gehöre ich zu den Sensibelchen unter dieser Kategorie 🙄 Mir fällt es immer wieder bei anderen auf. Das letzte Mal auf dem Konzert am vergangenen Montag in den Kammerspielen habe ich es bei  Werner Schmidbauer festgestellt. Übrigens ein sehr gelungener Abend, mit einem kleinen Ehemaligen Treff 🤠. Ein ganz anderer Typ, als vor sieben Jahren in der Arena von Verona. So lang ist das schon...

mehr lesen

Es braucht wieder mehr Leichtigkeit

Dieses Wochenende hat auf ganz einfache Weise klar gemacht, was es braucht: Mehr Leichtigkeit. Das wunderbare Wetter hat schon mal die Grundlage geschaffen. Dann die spontane Entscheidung am Samstag Nachmittag ein bissl rum zu radeln, sich in einen Biergarten in Gräfelfing zu setzten, Steckerlfisch und eine Brezen zu essen. Zu ratschen und dabei die Sonne auf der Haut zu spüren. Nix...

mehr lesen

Einfach mal Ruhe geben

Dieses Wochenende waren wir am Samstag nicht bei der "Langen Nacht der Musik" und am Sonntag nicht auf der Maidult um eine Pfanne für mich zu kaufen. Ich war nicht so richtig gut beinander.  Müdigkeit und irgendwie hat mir alles weh getan. Der Hals, der Rücken, das ganze Gestell. Erkältung? Oder was kann das sonst sein? Was hab ich falsch gemacht? Es war wohl zu viel an drei Abende...

mehr lesen

Kindheitserinnerungen und die Brücke in die Gegenwart

Ich war schon lange nicht mehr auf einer Beerdigung. Und ich war schon lange nicht mehr bei der Verwandtschaft in Niederbayern - 9 Jahre um genau zu sein. Da war Tante Frieda's achtzigster Geburtstag. Am letzten Freitag war ich auf ihrer Beerdigung in Oberköllnbach. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Friedhof konnte ich feststellen, dass es den Kramerladen bei der Kirche immer noch gibt. Der hatte...

mehr lesen

Was wäre, wenn es so wie es jetzt ist genau richtig wäre?

Diese Frage von Byron Katie war (neben einem super leckeren Apfel-Mohn Kuchen) die Begleitung zum Cappuccino in einem winzigen Cafe in der Südlichen Auffahrtsallee.  Da wollte ich schon ewig mal rein und nachdem die Ampel auf dem Weg zum Cafe Ruffini rot war, hab ich zu G. gesagt, lass doch mal schauen, ob wir da ein Plätzchen finden. Haben wir ☺️. Das war wohl früher mal ein Schreibwarenladen...

mehr lesen

Eine flache Sinuskurve ohne große Ausschläge

Im Westen nichts Neues. Ich wußte nicht, dass dieser Spruch ein Buchtitel ist. Hier beschreibt Oskar Maria Remarque den 1. Weltkrieg aus Sicht eines "einfachen" Soldaten. Gut, dass ich den Ursprung gegoogelt habe, sonst hätte ich diese Worte heute als Überschrift verwendet um vorweg zusammen zufassen, dass sich in der letzten Woche bei mir nichts Großartiges getan hat. Ich bin am Donnerstag...

mehr lesen

Eye wei(d) open

Urlaub ist was wunderbares. Kunst auch. Die Kombination ist großARTIG - auch mit Wintereinbruch in Begleitung von Kälteeinbruch im April. Und vor allem zusammen mit Wolfgang. Zeit für eine Liebeserklärung 😍 Wir waren in Wien. Von Donnerstag bis Sonntag nur K+K: Kunst und Kaffeehäuser. Nicht ausschließlich, aber doch überwiegend 😉 In Wien kostet ein 3-Tages Nahverkehrsticket € 17,10 und das haben...

mehr lesen

Warum alte Sorten so lebendig sind

Bücher waren als Kind und Jugendliche für mich die ganze Welt. Ich habe mir diese Zeit in Romanen erlesen. Ich selbst habe wenig erlebt. Ich habe in der Pubertät nicht aufbegehrt und meine Eltern und damit Streit herausgefordert, sondern ich habe Geschichten über Erwachsene gelesen. Ich wollte nie Kind sein, sondern ERWACHSEN. Dann würde ich all das können - ich müsste nur einfach 18 Jahre alt...

mehr lesen

Werte und rote Linien

Letzte Woche war ich mit meinem early-bird völlig unzufrieden. Ich hatte das Gefühl, dass er einfach unpassend, banal und völlig daneben war. Dass ich daneben war. Und das stimmt auch - ich stand noch neben mir. Gerade aus der Starre erwacht. Ich hatte den Wunsch etwas besonderes zu schreiben und habe mich völlig überfordert damit. Aus heutiger Sicht hätte ich schreiben können, dass ich es erst...

mehr lesen

melde dich hier zum 'early bird blog' an.

tabIndex = 0 onclick