elisabeth hauner

kunst

Early bird blog

Mein Blog zur Achtsamkeit im Alltag...

Intuition

In der aktuellen Zeit endet ein Bericht zum Thema “Die Macht des Bauchgefühls” mit einem, Albert Einstein zugeordnetem, Zitat: “Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk, und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.”

Ich habe den über 2 Seiten ausgeführten, kritischen Text zweimal gelesen. Einmal für mich allein und einmal laut vorgelesen – wodurch sich ein sehr intensives Gespräch entwickelt hat. Ich bin kein Zahlenmensch, in Sachen Intuition ging und geht es darum meinem spontanen Gefühl zu vertrauen und den Mut zu haben damit “zu gehen”. Fakten spielen schon auch eine Rolle, aber eine untergeordnete. Die Intuition ist eine sehr leise Stimme, die ich leicht überhören kann. Manchmal nur die Andeutung von einem Zeigefinger, der sich heben will und den ich nicht wirklich ernst nehme. Wo ich mir und meiner Erfahrung nicht “vertraue”. Und ganz oft bedeutet sie zu hören, unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Oder noch eine Runde in einem Gespräch zu drehen. Mich zu zumuten mit einer inneren Haltung, die nicht dem Mainstream entspricht und damit der unterschwellige Angst ins Gesicht zu sehen, dass mich Andere dafür bewerten.

Aus dem Bericht hat sich für mich als Essenz herauskristallisiert, daß Intuition über die Jahre erworbenes, transformiertes Wissen ist. Dies erlaubt den Schluß, dass man in Bereichen in denen man ein Experte/Expertin ist auch verstärkt auf seine Intuition vertrauen kann. Als ein solcher gilt man dem Artikel nach, wenn man mindestens 10.000 Stunden Erfahrungen zu einem Thema gesammelt hat. Das mit den 10.000 Stunden habe ich schon mal gehört/gelesen. Im Zusammenhang mit Meditation. Demnach bräuchte es bei 30 Minuten täglich immerhin 54,79 Jahre um auf diesem Gebiet eine Expertise ausweisen zu können. Sicherlich kämen da noch ein paar Retreats und wöchentliche Kurse dazu, die eine Reduzierung auf vielleicht 50 Jahre ermöglichen würden. Das könnte knapp werden 😉 Mit Yoga hingegen könnte das noch klappen. Da bin ich immerhin seit 20 Jahren unterwegs. Im Bereich meiner Arbeit habe ich eine fundierte Expertise , da ich diesen Job nun bereits seit 29 Jahren mache. Ich habe 60.000 Stunden berechnet. Saprament! Das ist aber gar nichts, wenn ich mir überlege, viele Stunden ich schon lebe. 490.000 Stunden! Da bin ich eine echte Koryphäe – so hab ich das noch nie gesehen 😉

Spaß bei Seite ich glaube, dass es gut ist auf die Intuition zu hören UND dabei den Verstand zu nutzen. Ein Satz in dem Artikel hat mich auch noch aufhorchen lassen. Die Aussage, dass wir uns von einer “Leistungsgesellschaft” in eine “Absicherungsgesellschaft” entwickeln. Wenn es dann so kommt, dass irgendwann keiner mehr Verantwortung für irgendwas übernehmen will, sondern Algorithmen uns das abnehmen, dann würde ich mir wünschen, dass dem heiligen Geschenk keiner ins Maul schaut, sondern es annimmt und sich jeder seines gesunden Menschenverstandes bedient.

Ich wünsche Dir einen guten Start in diese neue Woche 🌞

 

Meditation: Den Körper wahrnehmen – 8 Minuten

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 08.07. bis zum 14.07.2021

 

Mitgefühl

Auf meinen letzten early-bird bekam ich unter anderen eine Rückmeldung zum Thema Migräne. Ich will jetzt dieses Thema nicht weiter strapazieren, sondern mich für den Hinweis auf ein Buch bedanken, das ich vor etwa 2 bis 3 Jahren bereits gelesen habe. "Zart besaitet" hatte mir glaub ich ein Arbeitskollege empfohlen (ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es ist auch nicht so entscheidend). Auf...

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Eigentlich ist doch schon alles gesagt

Letzten Sonntag lag ich mit Migräne flach und am Montag gings mir immer noch so miserabel, dass ich bis zum Nachmittag im Bett geblieben bin. Am Dienstag hatte ich dann das Gefühl nichts zu erzählen zu haben. Irgendwie ist alles gesagt. Ich will mich ja nicht permanent wiederholen und Gähnattacken auslösen. Andererseits müssten dann irgendwie alle die Klappe halten und das wäre auch fad. Und so...

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Mit Leichtigkeit in den Sommer

Ich hab ja mit Fußball so rein gar nix am Hut - trotzdem freu ich mich wenn die Deutsche Mannschaft gewinnt. Es sind dann alle so gut gelaunt und Optimismus breitet sich aus, wie der Duft der Pfingstrosen, die in meinem Wohnzimmer zusammen mit Katzenminze in der Vase stehen. Was ich dagegen tatsächlich super gern mag sind die Temperaturen im Sommer. Da bin ich mir mit meiner Freundin M. völlig...

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Watermelone sugar high

Vielleicht lerne ich es doch noch - Momente intensiv zu genießen, wenn sie da sind. Bis zum Schluß. Ohne auf die Uhr zu sehen und daran zu denken, dass ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten muß. Vielleicht gelingt es mir irgendwann doch in den Flow des Lebens zu gleiten. Wenn dann gelingt es mir im Sommer 😎 Ich hatte am Samstag schlechte Laune. Warum? Weil ich den Eindruck habe, dass es der...

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Entschleunigung im Allgäu

Zu allererst eine Korrektur - eine Richtigstellung. Der Künstler, der gerade in der der Hypo Kunsthalle ausstellt heißt nicht Erich Oskar, sondern ERWIN OLAF. Die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen stimmen. Ich finde es spannend, was sich mein Hirnkastel so zusammenspinnt. Der Oskar wurde schon einem heimlichen Verehrer zugedichtet, der sich seinen Freudschen Weg aus dem Unterbewusstsein...

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Mit 50 an 70 denken?

Das Wochenende war toll - endlich mal kein Regen und die Temperaturen gehen auch langsam nach oben. Zusätzlich sinken die Inzidenzwerte - wenn das, bei aller Vorsicht, kein Grund ist sich ein Lächeln ins Gesicht zu setzen! Gehandwerkert (also ich hab eher den Handlanger gegeben, aber das kann ich gut 😇), die Außengastronomie frequentiert, Kunst geguckt (Erich Oskar in der Kunsthalle - sehr...

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Wie findet man seinen Weg? 🌸

Um ehrlich zu sein bin ich keine Meisterin der Orientierung. Ein Freund hat einmal zu mir gesagt: "Ich kenne sonst niemanden, der so zielstrebig in die falsche Richtung läuft wie Du." Das ist jetzt mindestens 25 Jahre her. Das Navi war für mich dann tatsächlich eine Offenbarung. Ich nutze es auch heute regelmäßig um auf dem direkten Weg ans Ziel zu kommen - sei es mit dem Auto oder mit dem...

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EINFACH sein

Die Bedeutung von "EINFACH sein" konnte ich letzte Woche im Gegenteil entdecken. Es geht wieder was - wir dürfen wieder mehr. So ein bisschen fast der Drang, das auch AUS ZU NUTZEN. Ich "musste" am Freitag in die Stadt um das Display meines Smartphones austauschen zu lassen. Voll geschreddert. Während dessen habe ich ein paar WIRKLICH wichtige Dinge besorgt. Seidenstrupfhosen, damit ich...

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Eine Form (des Ausdrucks) finden

Gestern Vormittag war ein zweistündiger Online Workshop bei Jenny zum Thema Collagen mit Büchern bzw. Mixed Media. Ich war durcheinander und aufgewühlt und konnte mich gar nicht richtig einfinden ins Thema. Wir hatten jeder mehrere Buchseiten aus "ausgelesenen" bzw. abgelegten Büchern ausgerissen und die Idee war, über die Worte einzelne Buchstaben zu schwingen, zu wiederholen, zu variieren und...

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Tue etwas was andere nicht tun

"Tue etwas, was andere nicht tun." Diesen Ausspruch hat Yorn getan, der mir bevor ich das Interview mit ihm in der Zeit gelesen hatte, kein wirklicher Begriff war. Er hat als Deutscher bei Dior in Paris seine Designerkarriere begonnen und dann später seine eigene Linie bei Karstadt kreiert. Dieser Satz hat mich zum nachdenken angeregt. Ich habe mich gefragt, ob ich etwas anders mache als die...

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