elisabeth hauner

kunst

Achtsamkeit in dieser Zeit
7. März 2022

Ich bekomme ein paar wenige Newsletter zum Thema Achtsamkeit, Good News, Yoga und Meditation. Alle Verfasser*Innen haben sich die Frage gestellt, ob es in diesen Zeiten angemessen ist, zu diesen Themen zu schreiben. Alle bewegt die Situation in der Ukraine, in die der Krieg  in Europa – direkt vor unsere Haustüre, die Menschen vor Ort gebracht hat. Alle sind der Meinung, dass es sehr wohl wichtig ist auch unter diesen Umständen die eigene spirituelle und persönliche Entwicklung nicht beiseite zu schieben. Es hilft niemandem, wenn wir eine Nachrichtensendung und ein Spezial nach dem anderen “konsumieren” und alles andere vernachlässigen. Frieden beginnt immer in uns selbst. Und wenn wir in uns selbst keinen Frieden haben, dann ist die Eskalation im Außen fast eine Konsequenz. In einem sehr emotionalen Video von Veith Lindau, dass mir J. (DANKE!) geschickt hatte geht es auch genau darum. Sich mit der Meditation “weg zu beamen” ist keine Lösung. Es gibt gute und böse Menschen und beide Ausprägungen sind in uns allen angelegt. In mir. In Dir.

Die große Hilfs- und Spendenbereitschaft aller angrenzenden Länder, aber auch gerade der deutschen Bevölkerung für die Flüchtenden macht Hoffnung, dass die guten Anteile überwiegen.

In der Coaching Ausbildung ging es um die verschiedenen Stimmen und Qualitäten in uns. Bela, unsere Ausbilderin meinte, dass jede davon im Rampenlicht stehen wolle. Es würde nichts helfen, sie unter die Bühne zu verbannen, denn dort würden sie die Revolution planen.  Im IFS (Inner Family System) werden diese inneren Anteile, die in sehr jungen Jahren eingefroren sind in intensiver Arbeit nachgereift und in eine erwachsene Form entwickelt. Ich mache das jetzt seit bald einem Jahr bei Heike und kann sagen, dass sich sehr viel bewegt hat. Dabei unterstützt mich neben der Arbeit mit  Selbstmitgefühl auch die Homöopathie.

Früher wäre ich in Schockstarre eingefroren, oder hätte die Realität einfach ausgeblendet. Jetzt konnte ich nach einer Phase des Schocks und der Angst wieder handlungsfähig werden. Was kann ich konkret tun? Ich kann spenden, nicht einmalig sondern wiederholt, weil es wohl einen längeren Atem braucht, wenn sich bis zu einem Viertel der Ukrainer auf die Flucht machen. Klarheit einladen. Freundlichkeit anbieten. Zuhören. Erzählen. Freundschaften und Familienkontakte pflegen. Das Wochenende mit Wolfgang genießen. Mit M. drei Tage zum malen ins Allgäu fahren. Mein Leben weiter leben, alle Facetten erleben und die Menschen in meinem Umfeld unterstützen.

Ja, es ist für mich absolut sinnvoll in diesen Zeiten die Achtsamkeit im Blick zu behalten und mich darüber zu freuen, dass ich wunderbare Menschen kenne und im mit Ihnen im Austausch zu bleiben. Und immer wieder still zu werden und nach innen zu lauschen um dann wieder ganz klar und präsent zu sein.

 

Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche! 

 

Diesmal zwei Zeitschnipsel aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 17.02. bis 23.02.22 und  24.02. bis zum 2.03.22

Nicht zum ersten und sicher nicht zum letzten Mal. Simply Red: Holding back the years

 

 

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