elisabeth hauner

kunst

early-bird pur

Heute muss es tatsächlich schnell gehen - schneller als sonst 😉 Gestern war volles Programm und so war nicht die Zeit den early-bird in Ruhe vorzubereiten, bevor ich heute in der Früh nur nochmal drüber gehe um das was sich über Nacht gewandelt hat noch anzupassen, zu korrigieren oder zu ergänzen. Heute kommt das, was jetzt zwischen 5 und 6 Uhr da ist. early-bird pur. Gestern waren wir mit meiner family beim Bluesfrühshoppen im niederbayrischen Eberstall. Wie sich der in diese Region verirrt hat? Da hat mein Schwager mitgeholfen. Inzwischen gibt es eine kleine "Fangemeinde", die einmal im Jahr den Klängen von Gitarre, Mundharmonika und Banjo lauscht und auch mal ganz spontan ein Tänzchen wagt. Black Patti - gute Laune inbegriffen. Kaffee und Kuchen im Garten meiner Schwester. Familie, vertraut und doch im neuen Kontext - gestern habe ich es besonders genossen. Aktuelle Themen. Zuhören. Verschiedene Sichten. Scherzen. Ich habe wirklich Glück, weil wir keine "Grabenkämpfe" haben, sondern uns über die Jahrzehnte immer mehr so sein lassen können, wie wir sind. Und abends dann das TRIELL. Auch wenn die CDU jetzt kämpfersicher auftritt, kann ich einfach mit dem Typen nichts, aber schon gleich gar nichts anfangen. Diese "persönliche" Animosität muss ich mir bei Gelegenheit mal genauer anschauen. Denn, dass was uns an anderen stört hat ja immer was mit einem selbt zu tun und sagt in dem Fall sehr viel mehr über mich aus, als mir lieb sein kann. Punkte konnte bei mir neben der...

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Alles Gute passiert immer langsam

Schwupps und schon ist September. Dieses Wochenende mit wunderbarem Sonnenschein. Wie toll ist das denn! Nach der langen Regenstrecke eine wahre Wohltat. Motorrad fahren, Spazieren gehen, Biergarten und Balkon - die vier Optionen, die wir aus dem Spätsommer Potpourrie gewählt haben. Was für ein Luxus - das wird mir gerade bewußt. Ich habe erst gestern meinen Kalender 😘 auf September umgestellt und folgenden Text von der jungen Schauspielerin, Poetry Slammerin und Sängerin Julia Engelmann gefunden: "Alles Gute passiert immer langsam. Also warum hab ich nie Geduld? Ich denke viel zu viel an alle anderen. Und ich gebe mir zu oft die Schuld." Poetry Slam habe ich noch nicht live gesehen, nur mal kurz einen Ausschnitt in einer Aufzeichnung. Und so habe ich auf einer Plattform nach Julia Engelmann gesucht und zwei kurze Ausschnitte angeklickt. Ich finde es ganz unglaublich, wie sie mit Worten jongliert und dabei ihre Welt hinterfragt. Die einen malen, die anderen machen Musik, andere wählen Schreiben als Ausdruck für ihr innerstes Sein. Jede Form ist willkommen und Poetry Slam möchte ich unbedingt demnächst mal live sehen, wenn das möglich ist. Also die Geduld. Ein Dauerbrenner. Wenn wir in Bewerbungsgesprächen junge Leute nach ihren Stärken und Schwächen befragen, dann ist auch immer die Ungeduld ein Thema. Es ist wohl ein Privileg der Jugend ungeduldig sein zu dürfen. Ist es umgekehrt auch ein Vorzug des Reifens geduldiger zu werden? Ich glaube schon. Manchmal führt aber auch...

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Die zwei Seiten der Medaille

Wenn ich gut drauf bin, dann kann ich sie sehen - beide Seiten der Medaille. Wenn ich schlecht drauf bin sehe ich nur die eine - die "negative" Seite der Vergänglichkeit. Zum Glück passt das grade mit der Stimmung und mein Blick ist offen für das "sowohl als auch". Am Samstag war das Malatelier "himmelsgrün" zum letzten Mal für eine Atelierzeit geöffnet. Es war "full house" - dem Anlass angemessen. Ein letztes Mal mit anderen zusammen - natürlich unter Corona-Auflagen - Kreativität, Inspiration und Austausch. Neuneinhalb Jahre, mit Lockdown - Unterbrechung, so schnell vergangen und doch schon so lange her. Ich kann mich noch gut erinnern, an mein erstes Nachtmalen mit Nachtmahl am Karfreitag kurz nach der Eröffnung. Ich saß in der Nische und wollte unbedingt was österliches auf die Leinwand bringen - hat sowas von nicht funktioniert 😉. Viele Kurse später, vor allem durch die "machART" (ein sehr schönes Format über einen längeren Zeitraum mit den gleichen Teilnehmer*Innen) habe ich begriffen, worum es eigentlich geht. Darum sich einzulassen, loszulassen von Vorstellungen, auszuprobieren, zu spielen und genau das zu machen, was grade dran ist ohne ein Ergebnis erzielen zu müssen. Und hinzuspüren, was dabei passiert. Daraus zu lernen, aber nicht schulisch sondern seelisch. Eine Möglichkeit zu wachsen und Flügel zu bekommen um abzuheben vom Alltag und den dazugehörigen Sorgen und Ängsten. Es geht ums Tun. Etwas das erfüllt und einem die Seele weitet. Ansonsten wird das Leben...

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Ich war noch nie eine Nachteule

Ich war am Sonntag im Stadtmuseum. Hab mir zum einen den Teil "Typisch München" angeschaut. Es war interessant zu erfahren, dass 1966, als klar war, dass die Olympiade in München stattfinden würde ein ganzer Schwung Hilfskräfte aus dem damaligen Jugoslawien nach München kam. Einem Filmausschnitt kann man entnehmen, wie Menschenmassen am Münchner Hauptbahnhof ankommen. Ansonsten wäre es wohl nichts geworden mit der erforderlichen Infrastruktur und den benötigten Stadien. Bei den Spielen war ich 7 Jahre alt und kann mich nicht erinnern irgend etwas davon mitbekommen zu haben. Tja, da war ich einfach zu jung und meine Eltern hatten für Sport nicht viel übrig. Außer Fußball. Natürlich. Mein Vater war  - ein 60er Fan. Der Hauptgrund, warum ich zum St.-Jakobs-Platz geradelt bin, war die Ausstellung: "Nachts. Clubkultur in München". Ich war wirklich bass erstaunt, was ich alles verpasst habe!  Vorne weg das "Atomic Cafe". Muß wohl eine Institution gewesen sein, die 2015 schließen musste, weil die Miete nicht mehr bezahlbar war. Von den vorgestellten Clubs kenne ich noch das "Feierwerk" - das ist direkt bei mir ums Eck. Zu einem Konzert habe ich es trotz der Nähe bisher nicht geschaftt, vielleicht klappt das ja nochmal. Im "Cord" war ich mal mit A. einer zu der Zeit sehr guten Freundin. Das muss mindestens 10 Jahre her sein. An dem Abend spielten "Ginger Redcliff", Keyboard und Bass. Die gefielen mir und so hab ich direkt die CD gekauft. Ansonsten habe ich leider nie wieder was von...

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Sommerloch

Fast könnte man meinen, dass die Münchner in einem Sommerloch verschwunden sind. Aber den Staumeldungen vom Samstag nach, haben sich nun wohl vor allem Familien in den wohlverdienten Urlaub Richtung Süden aufgemacht. Ein Grund warum ich den August in München so gern mag. Weil so viele weg sind 😉 Man bekommt in (fast) allen Restaurants ohne Reservierung einen Platz. Und so haben wir am Freitag spontan Italien-Flair bei "Da Bruno" im Mühlenviertel genossen. Ein super schöner, lauer Abend mit leckerer Pasta und angeregtem Gespräch. Auch der Samstag war entspannt bei einem Konzert von "Trio Lias" in der ersten Reihe auf dem S-Beach vom Tollwood. Zwei Gitarren, eine Trompete und Gesang. In solchen Momenten tut es mir immer leid, dass ich nie ein Instrument gelernt habe. Musik ist was ganz wunderbares und berührt auf einzigartige Weise. Und jetzt spring ich mal (thematisch). Ich bin sehr betroffen von der Gesamtaussage des neuen Weltklimaberichtes. Ich glaube, dass sehr viel getan und noch mehr gelassen werden muss, um zukünftigen Generationen ein Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten und mich nicht hinter der Aussage verstecken, dass ich als Einzelne eh nichts bewirken kann. Das glaube ich nicht. Ich fahre kaum mehr mit dem Auto, sondern fast alles mit dem Fahrrad. O.k. jetzt ist Sommer. Es wird sich zeigen, wie ich im Herbst und Winter mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln klar komme. Ich bin auf "grünen" Strom umgestiegen und versuche...

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Widersprüchlich

Der Mensch ist ein einziger Widerspruch - vor allem,  wenn er den Mund aufmacht. Ich weiß nicht mehr von wem dieser Ausspruch stammt - auch googlen war nicht erfolgreich. Na, ich will sagen, dass er nicht von mir ist. Aber ich möchte ihn bestätigen. Aus eigenem Erleben und Reflektieren. Ich bin damit nicht allein, was mich einerseits entspannt und andererseits sehr beunruhigt. Denn, wenn ich mir vorstelle, dass sehr viele, oder vielleicht alle Menschen von Widersprüchen gebeutelt oder sogar zerissen werden, dann wird das nicht ganz so easy mit einer friedvollen und nachhaltigen Welt. Wir waren von Mittwoch bis Samstag in Salzburg - mit dem Zug. Das war sehr bequem und völlig entspannt. Der Ort war nicht aufgrund der gerade laufenden Festspiele gewählt. Aber weil diese aktuell stattfinden , hat Wolfgang Karten für "Richard den Dritten" erstanden um dann auch ein bisschen Kultur "mitzunehmen". Es war eine sehr relaxte Städtereise. Nicht nur aufgrund der für uns zu Beginn irritierenden Corona Lockerungen in Österreich. Masken nur noch in den Öffentlichen Verkehrsmitteln.  Ah ja, und bei den Festspielen. Sondern vor allem, weil wir ein ähnliches Tempo haben, uns gerne treiben lassen um Ideen aufzunehmen um dann den ein oder anderen Anker auszuwerfen. Es waren viele Galerien geöffnet, teilweise auch in PopUP Manier - nur für den Zeitraum der Festspiele. Klar, da tummelt sich auch entsprechendes Klientel, das vielleicht noch das ein oder andere Bild für den Zweitwohnsitz erstehen...

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Vom Konsumieren zum Produzieren

Wir haben uns am Sonntag zum ersten Kaffee mal wieder einen Podcast von der "Zeit" angehört. Das Thema: "Die Schreibwerkstatt" mit Doris Dörrie. In diesem Podcast, in dem sich zwei Journalisten über ein Interview mit ihr unterhielten, bekam sie in Einblendungen auch immer wieder Raum. Sie berichtete darüber, wie sie als Vielreisende und permanent "Machende" mit dem Lockdown zurecht gekommen war und welche Gefahr sie in der, durch die Pandemie rasant in Fahrt gekommene, Digitale Welt sieht. Die Gesellschaft könnte zu  Konsumenten "verkümmern". Es geht darum vom reinen Konsumieren hin zum Produzieren zu kommen. Zum Erleben, Erfahren und eigenen Tun, anstatt anderen dabei zuzusehen was sie tun. Diese Frau verehre ich ja tatsächlich sehr. Sie wirkt auf mich sehr aktiv, neugierig, "weltmännisch" (was ist den hier bitteschön die korrekte Genderform 🤔?) und lebenslustig, und dabei völlig unprätentiös. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele verschiedene Projekte man gleichzeitig bearbeiten, und Bälle in der Luft halten kann. Meine beste Freundin M. kann das auch - unglaublich. Mir wird schon beim zuhören schwindlig und nur bei der Hälfte hätte ich schon Bedenken aus der Kurve zu fliegen. Ich brauche zwischendrin immer wieder Erholungsinseln und versuche eins nach dem anderen zu machen in einem eher moderatenTempo. Ich finde die Filme, aber auch die Bücher von Doris Dörrie große Klasse und so habe ich auch "LEBEN SCHREIBEN ATMEN" in meinem Bücherregal. Untertitel: "Eine Einladung...

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Pause

Bin nicht fit heute. M. meint eine Sommergrippe? Wird sich zeigen. Ich wünsche Dir einen guten Start in diese neue Woche 🌞   Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung "Zeit" vom 15.07. bis zum 21.07.2021  

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Intuition

In der aktuellen Zeit endet ein Bericht zum Thema "Die Macht des Bauchgefühls" mit einem, Albert Einstein zugeordnetem, Zitat: "Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk, und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat." Ich habe den über 2 Seiten ausgeführten, kritischen Text zweimal gelesen. Einmal für mich allein und einmal laut vorgelesen - wodurch sich ein sehr intensives Gespräch entwickelt hat. Ich bin kein Zahlenmensch, in Sachen Intuition ging und geht es darum meinem spontanen Gefühl zu vertrauen und den Mut zu haben damit "zu gehen". Fakten spielen schon auch eine Rolle, aber eine untergeordnete. Die Intuition ist eine sehr leise Stimme, die ich leicht überhören kann. Manchmal nur die Andeutung von einem Zeigefinger, der sich heben will und den ich nicht wirklich ernst nehme. Wo ich mir und meiner Erfahrung nicht "vertraue". Und ganz oft bedeutet sie zu hören, unangenehme Entscheidungen treffen zu müssen. Oder noch eine Runde in einem Gespräch zu drehen. Mich zu zumuten mit einer inneren Haltung, die nicht dem Mainstream entspricht und damit der unterschwellige Angst ins Gesicht zu sehen, dass mich Andere dafür bewerten. Aus dem Bericht hat sich für mich als Essenz herauskristallisiert, daß Intuition über die Jahre erworbenes, transformiertes Wissen ist. Dies erlaubt den Schluß, dass man in Bereichen in denen man ein Experte/Expertin ist auch verstärkt auf seine Intuition...

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Mitgefühl

Auf meinen letzten early-bird bekam ich unter anderen eine Rückmeldung zum Thema Migräne. Ich will jetzt dieses Thema nicht weiter strapazieren, sondern mich für den Hinweis auf ein Buch bedanken, das ich vor etwa 2 bis 3 Jahren bereits gelesen habe. "Zart besaitet" hatte mir glaub ich ein Arbeitskollege empfohlen (ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es ist auch nicht so entscheidend). Auf jeden Fall war das nach einer Situation, die mich in der Gruppe im Arbeitskontext überrumpelt hat und auf die ich mit einer längeren Phase von Erschöpfung reagiert habe. Ich war noch nie sonderlich robust, weder körperlich noch mental und empfand das auch eher als Makel. Aber ich bin zäh und so habe ich mich in "jungen" Jahren oft überfordert, weil ich dachte, dass ich doch genauso viel wie die anderen beitragen müsste. Damit habe ich es bis zu einer Erschöpfungsdepression "gebracht" - das war 2007. Seit dem hat sich viel getan. Beim ersten Lesen hatte ich ganz viele AHA Erlebnisse und war zum einen erleichtert, weil es mir eine Perspektive gab. Zum anderen wollte ich diese Erkenntnis aber nicht wahrhaben, weil ich mich nicht in den Bereich der Hochsensiblen einreihen wollte. Und so habe ich das Buch auf die Seite gelegt, weil es mir "peinlich" war. Habe weiter gemacht und es schlicht  "vergessen". Wahrscheinlich eher verdrängt. Nun habe ich das Buch auf diesen Hinweis hin in der zweiten Reihe im Bücherregal wieder gefunden und die letzten Tage nochmals darin gelesen. Ich bin...

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Eigentlich ist doch schon alles gesagt

Letzten Sonntag lag ich mit Migräne flach und am Montag gings mir immer noch so miserabel, dass ich bis zum Nachmittag im Bett geblieben bin. Am Dienstag hatte ich dann das Gefühl nichts zu erzählen zu haben. Irgendwie ist alles gesagt. Ich will mich ja nicht permanent wiederholen und Gähnattacken auslösen. Andererseits müssten dann irgendwie alle die Klappe halten und das wäre auch fad. Und so findest Du heute wieder einen early-bird in Deinem Postfach 😎 Wegen der Migräne war ich ja schon vor ein paar Wochen bei meinem Hausarzt, der mir unter zwei verschiedenen Ansätzen Vorschläge gemacht hat, wie man da dran gehen könnte. Zum einen ohne Medikation mit einer nächtlichen Beißschiene und/oder einem Seitenschläferkissen. Das Seitenschläferkissen hatte ich schon mal, das hab ich vor ca. zwei Jahren rausgeschmissen aus meinem Bett. Also zum Zahnarzt. Die Schiene habe ich jetzt seit 2 Wochen. Trage ich nächtlich außer am Wochenende, wenn Wolfgang da ist 😉 Wahrscheinlich braucht das auch seine Zeit bis sich mein System darauf einstellt und entspannt. Dazu habe ich tatsächlich Physio bzw. Ostheopathie von der Zahnärztin verschrieben bekommen. Die fuhrwerkt jetzt hauptsächlich an meinem Kopf, insbesondere an meinem Kiefer rum und versucht auf diesem Weg Entspannung einzuladen. Die Medikamentenversion habe ich zu Hause mit der Sicherheit, dass ich sie nie anwenden werde. Die Hoffnung war, dass sich die Migräne nicht "rein traut", wenn ich diese Hämmer im Küchenschrank habe. Hat...

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Mit Leichtigkeit in den Sommer

Ich hab ja mit Fußball so rein gar nix am Hut - trotzdem freu ich mich wenn die Deutsche Mannschaft gewinnt. Es sind dann alle so gut gelaunt und Optimismus breitet sich aus, wie der Duft der Pfingstrosen, die in meinem Wohnzimmer zusammen mit Katzenminze in der Vase stehen. Was ich dagegen tatsächlich super gern mag sind die Temperaturen im Sommer. Da bin ich mir mit meiner Freundin M. völlig einig - bei Mitte, Ende 20 Grad geht es mir so richtig gut. O.k. über 30 Grad kann es dann auch mal zuviel werden, das braucht aber ein paar Tage. Sommer macht mir wirklich gute Laune. Am Balkon frühstücken, eine Fahrradtour unernehmen, grillen, sonnen, werkeln - Summertime 😎 Beim Baden war ich noch nicht - na man braucht ja auch im Sommer noch Ziele. Ich bin tatsächlich letzte Woche mit dem Fahrrad ins Büro gefahren und habe die Wellness-Oase im zweiten UG getestet. Kein Witz - ich kam mir vor wie im Urlaub. In weiß und grau gehalten mit Spinden, wie man sie aus dem Fitnesscenter kennt. Schwall-Dusche. Handtücher. Duschgel und Conditioner. Großzügige Umkleide mit Handtüchern. Ich hab mir dann auch richtig Zeit gelassen. Danach hoch in den vierten Stock in mein Büro, die Kiste an und erst Mal eine Runde Meditation mit Heike. Und dann kam die große Enttäuschung - ich mußte dann trotzdem arbeiten 😉 Und ich stelle wieder und wieder fest, dass es für mich gut ist 2 bis 3 Mal die Woche ins Büro zu gehen. Allein schon die Tatsache, dass ich mich auf den Weg machen muß, lässt mich mit mehr...

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Watermelone sugar high

Vielleicht lerne ich es doch noch - Momente intensiv zu genießen, wenn sie da sind. Bis zum Schluß. Ohne auf die Uhr zu sehen und daran zu denken, dass ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten muß. Vielleicht gelingt es mir irgendwann doch in den Flow des Lebens zu gleiten. Wenn dann gelingt es mir im Sommer 😎 Ich hatte am Samstag schlechte Laune. Warum? Weil ich den Eindruck habe, dass es der Menschheit völlig egal ist, dass wir in einer nicht mehr zu übersehenden Klimakrise gelandet sind. Nicht unverschuldet, sondern unbewußt. Und ich bin natürlich ein Teil der Menschheit. Es wird auch davon gesprochen, dass es eine Menschheitskrise ist. Das hört sich für mich stimmiger an. Dem Klima ist es egal, wie es sich entwickelt. Aber für die Menschen ist das Klima ganz und gar nicht wurscht. Ausgelöst wurde der Miesepeter von einem Buch, das ich angefangen habe. Ein Sachbuch. Von Frank Schätzing. Ja genau der Schätzing der z.B. "Der Schwarm" geschrieben hat. Ich habe bisher kein einziges Buch von ihm gelesen. Im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen gucke ich auch keine Krimis (ich glaube den letzen Tatort habe ich vor ca 10 Jahren gesehen - den aus Münster). Schätzing skizziert im Einstieg des Buches, dass wir Deutschen gern Krimis gucken, weil da am Anfang ein Unrecht geschieht, dass im Laufe von 90 Minuten aufgeklärt und bestraft wird. Der Täter wird überführt und zur Rechenschaft gezogen. Damit wird die Illusion unterstützt, dass die Welt wieder in Ordnung ist. Man legt sich sich...

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Entschleunigung im Allgäu

Zu allererst eine Korrektur - eine Richtigstellung. Der Künstler, der gerade in der der Hypo Kunsthalle ausstellt heißt nicht Erich Oskar, sondern ERWIN OLAF. Die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen stimmen. Ich finde es spannend, was sich mein Hirnkastel so zusammenspinnt. Der Oskar wurde schon einem heimlichen Verehrer zugedichtet, der sich seinen Freudschen Weg aus dem Unterbewusstsein in den early-Bird gebahnt hatte 😉 Die Pfingstferien und das lange Wochenende sind vorbei - ACHTUNG MONTAG! Der Mai hat sich sehr angestrengt seinem Beinamen Wonnemonat keine Beachtung zu schenken und dem Regen den Vorzug zu geben. Und so zeigt sich die Natur in ihrer vollen Pracht. In sattem Grün. Die Kerzen der Kastanien habe ich selten so prominent wahrgenommen wie in diesen Frühling. Wir hatten sehr entspannte 4 Tage im Allgäu. Ankommen in einer wunderschön gelegenen, neuen Ferienwohnung in Sulzschneid. Ein komfortables Zeitfenster ohne Regen,  mit Sonne und Ausblick auf einer mehr als großzügigen Terasse. Neue Normalität in der Außengastronomie. Eine Fahrradtour von Marktoberdorf  an den Elbsee hatte Sonnenbrandpotential ohne es dann auszuschöpfen. Am Freitag sind wir ins nahe gelegene Füssen gefahren um nach einer kleinen Wanderung über die Pöllatschlucht auf die Marienbrücke den gigantischen Blick auf das Schloß Neuschwanstein zu genießen. Leider war sowohl die Schlucht, als auch die Brücke gesperrt und so hat sich uns das Schloß auf eine andere Art gezeigt und die Wanderung...

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Mit 50 an 70 denken?

Das Wochenende war toll - endlich mal kein Regen und die Temperaturen gehen auch langsam nach oben. Zusätzlich sinken die Inzidenzwerte - wenn das, bei aller Vorsicht, kein Grund ist sich ein Lächeln ins Gesicht zu setzen! Gehandwerkert (also ich hab eher den Handlanger gegeben, aber das kann ich gut 😇), die Außengastronomie frequentiert, Kunst geguckt (Erich Oskar in der Kunsthalle - sehr empfehlenswert), geradelt  und Kaffee und Kuchen bzw. Tee mit Sonnenschein genossen 🙂 Zusätzlich hatte ich noch das Vergnügen ein Interview mit Wolfgang Schmidbauer (Psychotherapeut) vorgelesen zu bekommen. Ich liebe es vorgelesen zu bekommen - ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich als Kind viel vorgelesen bekommen hätte -  und genieße es um so mehr. Vor allem, wenn sich daraus zwischendrin immer wieder ein Faden der Diskussion und des Austauschs spinnt.  In dem Interview ging es darum wie Altern ohne Angst gelingen kann. Nachdem er gerade 80 Jahre alt geworden ist, kann W. Schmidbauer aus der eigenen Erfahrung und mit viel Humor auf dieses Thema blicken. Es ginge darum das Alter sowohl zu akzeptieren, als auch es zu vergessen. Also es solange zu vergessen wie möglich und wenn es dann unvermeidbar ist, es zu akzeptieren. Anzunehmen, dass Dinge nicht mehr so schnell oder vielleicht gar nicht mehr gehen. Sich vorwiegend mit Aktivitäten zu beschäftigen die Freude machen. Und wenn man sich dann doch mit Pflichtübungen der Art Steuererklärung auseinandersetzen muss, sich darauf zu...

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Wie findet man seinen Weg? 🌸

Um ehrlich zu sein bin ich keine Meisterin der Orientierung. Ein Freund hat einmal zu mir gesagt: "Ich kenne sonst niemanden, der so zielstrebig in die falsche Richtung läuft wie Du." Das ist jetzt mindestens 25 Jahre her. Das Navi war für mich dann tatsächlich eine Offenbarung. Ich nutze es auch heute regelmäßig um auf dem direkten Weg ans Ziel zu kommen - sei es mit dem Auto oder mit dem Fahrrad. Für den eigenen Weg gibt es auch eine Art Navi - die Intuition. Eine, zugegeben manchmal sehr leise Stimme, die leicht zu überhören ist. Die ich auch hin und wieder nicht ganz ernst nehme. Interessanterweise fühle ich mich dann nicht so gut und es geht auch mal schief. Ich habe also kein Patentrezept wie man SEINEN Weg findet. Nur die Idee regelmäßig nach Innen zu lauschen und sich damit ernst zu nehmen. Ich glaube, dass der Weg mit dem gehen entsteht. Sicherlich kann man ein Ziel anvisieren und sich damit motivieren. Und dabei kann es auch eine gute Strategie sein, immer wieder abzuweichen und Neues auszuprobieren mit der "Gefahr" dann irgendwann im Norden "anzukommen" anstatt im angepeilten Süden. Ist es nicht völlig "normal" sich im Leben umzuorientieren, oder zu justieren? Sich die Frage zu stellen: "Bin ich noch auf MEINEM Weg?" Ich glaube, dass es darum geht "einfach zu machen". Es geht darum Erfahrungen zu sammeln und zwischendrin immer wieder inne zu halten und zu überprüfen, wie es einem gerade geht - so beim gehen. Hin zu spüren. Passt es so? Für die/den, die/der ich...

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EINFACH sein

Die Bedeutung von "EINFACH sein" konnte ich letzte Woche im Gegenteil entdecken. Es geht wieder was - wir dürfen wieder mehr. So ein bisschen fast der Drang, das auch AUS ZU NUTZEN. Ich "musste" am Freitag in die Stadt um das Display meines Smartphones austauschen zu lassen. Voll geschreddert. Während dessen habe ich ein paar WIRKLICH wichtige Dinge besorgt. Seidenstrupfhosen, damit ich demnächst auch wieder mal einen Rock oder ein Kleid anziehen kann. Ohne geht bei mir erst ab 25 Grad - sonst gibts Gänsehaut. Brrr. Und dann noch schnell geguckt, ob es irgend ein nettes Teil gibt. Zwei Teile haben mich angesprungen. Schnell. Schnell. War zu schnell. Eins der Teile bringe ich wieder zurück. Schneller Fehlkauf. (Um ehrlich zu sein zwei schnelle Fehlkäufe, aber vom anderen Teil hab ich schon den Zettel abgeschnitten). Dann war die Idee mich spontan mit Wolfgang ganz gemütlich auf einen Kafffee zu treffen und ein bisschen zu gucken - irgendwo in der Stadt. Entweder es war kein Platz mehr, weil organisierte Menschen sofort nach Verklingen der Botschaft eine Platzreservierung vorgenommen hatten. Oder weil der genaue Wortlaut, oder die Bedeutung nicht bei allen richtig angekommen ist (Menschen eines Hausstandes dürfen auch ohne negativen Test an einem Tisch - im Freien - sitzen). Es wurde sofort kompliziert. Ich war innerlich "aufgewühlt" und fast ein bisschen gestresst. Von GEMÜTLICH keine Spur. Soviel zum Gegenteil von EINFACH 😉 Zum Glück kam gleich der Vorschlag Richtung...

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Eine Form (des Ausdrucks) finden

Gestern Vormittag war ein zweistündiger Online Workshop bei Jenny zum Thema Collagen mit Büchern bzw. Mixed Media. Ich war durcheinander und aufgewühlt und konnte mich gar nicht richtig einfinden ins Thema. Wir hatten jeder mehrere Buchseiten aus "ausgelesenen" bzw. abgelegten Büchern ausgerissen und die Idee war, über die Worte einzelne Buchstaben zu schwingen, zu wiederholen, zu variieren und darüber in eine Form zu finden. Ich habe mich an den Worten festgehalten und aus Buchstaben wurden wieder Worte, Namen und Satzteile. In mir war es eng und los lassen, um die Sinne zu öffnen, war nicht möglich. Das hat erst dann geklappt, als ich ich Worte auf den Buchseiten nachgezeichnet und schließlich zur Unkenntlichkeit überkritzelt habe. Inspiriert von dem was andere Teilnehmer*Innen kreiert hatten, mit farbigen Ölkreiden und flüssiger Farbe fand ich dann zu meiner Form des Ausdrucks und damit in den Körper und ins Gefühl. Manchmal muß man etwas anderes, als das vorgegebene, geplante tun um erst mal Anspannung und Blockaden zu lösen. Erst mal bei sich bleiben und ins FÜHLEN kommen. Was ist gerade los - in mir? Dabei ist es erlaubt sich unterstützen zu lassen. Im KLEINEN, wie im GROSSEN. Und dabei darf man auch die bekannten Wege verlassen. Den eigenen Ausdruck finden, sich ausdrücken, Worte finden, die das wiedergeben was innerlich da ist. Geduld, Mitgefühl, Mut und Vertrauen in sich und sein Gegenüber. Agieren oder eine Einladung annehmen. Hauptsache im Kontakt bleiben.  ...

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Tue etwas was andere nicht tun

"Tue etwas, was andere nicht tun." Diesen Ausspruch hat Yorn getan, der mir bevor ich das Interview mit ihm in der Zeit gelesen hatte, kein wirklicher Begriff war. Er hat als Deutscher bei Dior in Paris seine Designerkarriere begonnen und dann später seine eigene Linie bei Karstadt kreiert. Dieser Satz hat mich zum nachdenken angeregt. Ich habe mich gefragt, ob ich etwas anders mache als die Masse der Menschen? Welche Erfahrungen habe ich über die Jahre und Jahrzehnte bis heute gesammelt? Welche Eigenschaften, Talente und Verhaltensweisen unterscheiden mich von anderen? Warum ist es so wichtig, dass ich mich von anderen unterscheide? Ist es das wirklich? Oder geht es einfach darum das zu tun, was für mich stimmig erscheint? Ich habe mich schon immer ein bisschen als Alien gefühlt, weil mich der Eindruck anders zu sein schon seit meiner Kindheit begleitet. Ich fand das nie so besonders toll. Ich wollte eigentlich immer mitschwimmen mit dem Mainstream, weil es mir so viel einfacher erschien. Und weil ich dazu gehören wollte. Allein gelingen wollte es mir nicht. Ich habe mich lange verbogen, bzw. zurück gehalten. Seit ein oder zwei Jahren habe ich den Eindruck immer mehr bei mir anzukommen. Veränderung. Kontinuierlich. Das ist gut so. Bei Nyanabodhi habe ich gestern in einem Vortrag von einem Ritual bei einer Beerdingung gehört. Da haben die Angehörigen den Erfahrungsschatz des Verstorbenen auf Steine geschrieben und jeder von den Trauergästen konnte sich so einen Stein...

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Nein! Ich bin nicht vor Glück geplatzt. Das war nicht der Grund, dass es gestern keine early-bird gab. Allerdings war ich sehr nah dran 😉 Ich hatte einfach noch Urlaub und habe spontan den Wecker ausgestellt. Ein Kurzurlaub in der eigenen Stadt kann wirklich Erholung sein, wenn diese Stadt München und der Wettergott mit einem ist. Na ja, wenn Engel reisen 😇 Ich hab mir Sonnenbrand geholt. Auf der Nase. Auf der Stirn. Vom Radeln. Beim Spazieren gehen und in der Sonne liegen. Passiert mir leider jedes Jahr, weil ich glaub ich ein bisschen süchtig bin - nach dieser Wärme und dem Licht. Werkeln auf dem Balkon hat zum gestrigen Abschluß auch noch dazu beigetragen die gute Laune auf das Ambiente zu übertragen. Ich war am Vormittag in einem Baumarkt, hab vorher geguckt wie das so geht mit Test und so. Ois easy. Da gibt es eine kleine Teststation. Dauer keine 10 Minuten. Im Baumarkt selber habe ich noch meine Kontaktdaten in ein Formular geschrieben. Derweil kamen zwei ältere Herren, die sich aufgrund ihrer Impfung Zugang - ohne Test - zum Baumarkt erstreiten wollten. Ich hab versucht die Wogen ein wenig zu glätten indem ich  ihnen gesagt hab, dass es ganz einfach ist und schnell geht - es hat sie nicht beeindruckt. Sie waren sehr erbost. Der junge Mann am Eingang war sehr höflich und trotzdem mussten die beiden weiter rum maulen. Manchmal weiß ich wirklich nicht, um was es eigentlich geht. Ich glaube manche Menschen wollen einfach schlechte Laune haben - sonst sind sie nicht...

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Lucy in the Sky

Was für ein großartiges Wochenende! Ich habe zwei Tage weder meditiert, noch Yoga gemacht - und es ist nix passiert 😉 Entspannte Disziplin - eine Begriffsschöpfung von Nyanabodhi. Eine Routine, oder vielleicht besser ein Ritual,  ist was schönes und hilfreiches, aber wenn man nicht aufpasst, kanns es starr und fad werden. Es besteht die Gefahr, dass man diese "automatisiert" abspult, ohne wirklich dabei zu sein und so kann es sehr lebendig sein diese Gewohnheiten (auch wenn sie grundsätzlich hilfreich sind),  mal zu durchbrechen und einfach etwas anderes zu tun. Sich überraschen lassen, was passiert. Sich auf dem Spaziergang im Westpark von der Nase zu einer Bude führen zu lassen, die Steckerlfische verkauft und spontan zu entscheiden den Plan fürs Abendessen zu ändern und sich "wie Bolle"  an diesem Abendessen zu erfreuen. Einen alten Zeichentrickfilm auszuwählen, den Beamer und die Mega Boom aufzubauen, das Bild abzuhängen  (wir verbessern von Mal zu Mal  unsere Bestzeit)   und bei "Yellow Submarine" in Musik, Farben und Muster einzutauchen und sich über die Einfachheit des Filmes und die Aussage zu freuen. "All you need is love". Dem Glove eins auf die Mütze zu geben und gleichzeitig die Blaumiesen zum schunkeln einladen.  Was für ein toller Film - wunderbar bizarr. Ich habe ihn tatsächlich noch nicht gesehen. 1966 war ich definitiv noch zu klein und dann ist er irgendwie an mir vorbei gegangen. Und am Sonntag bis 11 - ELF! Uhr im Bett zu bleiben! Einfach so, einen...

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Betrachtungen

Die letzte Woche war echt gut - mal bissi ruhiger im Online-Business und endlich mal wieder das Gefühl was geschafft zu haben 😊. Aktuell läuft wieder der Osterkurs vom Buddhahaus im Allgäu bzw. der Metta Vihara. Letztes Jahr hatte ich zu der Zeit Urlaub und habe alle Vorträge von Nyanabodhi angehört und einige Meditationen mitgemacht. Diesmal kann ich nicht so konzentriert dabei sein und höre mir die aufgenommenen Vorträge im nachhinein an, wenn es zeitlich für mich passt. Am Samstag Vormittag ging es um Sati (Achtsamkeit), das auch mit "einach da sein" übersetzt werden kann. Da sein, ohne zu benennen oder zu bewerten. Es geht darum eine offene Haltung zu entwickeln, die weder haben will noch ablehnt. Denn diese Aktionen holen einen sofort aus diesem Moment heraus, den man ja eigentlich wahrnehmen wollte (sollte). Ich hab das schon so oft gehört, versuche es immer wieder und manchmal weiß ich einfach nicht, wie ich es anstellen soll! Wie geht das, wenn ich da sitze und dem Gesang einer Amsel lausche, dass ich dann nicht "Wie schön!" denke? Geht es denn nicht auch darum mich an den schönen Dingen zu erfreuen? Und ist genießen schon ein anhaften? Ich glaube nein, nur wenn ich den Genuß unbedingt wieder haben will und nicht eher ruhe, bis ich ihn wieder erleben kann. Wie geht es, wenn ich am Samstag Nachmittag in der Stadt bin und so viele Menschen eng beinander sitzen (ohne Maske)? Ganz automatisch denke ich dann: "Muß das sein?" Und genau das ist es! Das automatische - ohne...

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Ostern die Zweite, Welle die Dritte

Vollkommen korrekt, heute ist nicht Montag und trotzdem gibt es heute einen early-bird, weil sich das Vögelchen gestern noch von der Migräne am Sonntag erholt hat. Das zweite Ostern in Pandemiezeiten - schon wieder rum. Notbremse - auch schon wieder rum. Lockerung ab heute, vielleicht auch gleich wieder rum. Wie auch immer, ich war am Samstag - mit Termin - in meiner bevorzugten Lieblingsboutique (nach mindestens  1  1/2 Jahren!) und wurde von Lisbeth freudig begrüßt. Ein bisschen Farbe und vor allem was neues sollte es sein. Sommerliches kam noch nicht in die Tüte bzw. in den Rucksack - dafür ist es für mich noch zu kalt. Beim heimradeln hätte ich mir eine Mütze gewünscht! Und über Nacht sind die Dächer wieder überzuckert - der Winter lässt uns dieses Jahr nicht so schnell los. Immer wieder bricht er durch, obwohl wir uns doch alle schon so auf den Frühling freuen! Über die Krokusse, die sich in ihrem farbigen Kleid zeigen, die Kirschblüten, die sich in dichten Röckchen an den Ästen ballen und die kräftigen Knospen der Magnolien und anderer Pflanzen, die sich gern entfalten wollen. Also nochmal innehalten - abwarten. Minusgrade in der Nacht. Ich habe meine Balkonblümchen, orange, pinke, gelbe und weiße Ranunkeln und einen Lavendel, sicherheitshalber an die Hauswand gestellt und mit einer Folie bedeckt. In der Migränenacht habe ich mich mal wieder gefragt, warum ich diesmal Migräne bekommen habe. Richtig schlafen kann ich da eh nicht, aber denken auch nicht wirklich. Der...

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Normalität? Echt jetzt? 🌷

Es ist eine verrückte Zeit. Finde ich. Und dabei wird alles irgendwie immer "normaler". Das Thema "Normal" hab ich im ersten Lockdown vor einem knappen Jahr schon ziemlich ausführlich "durchdacht". Aber damit scheine ich wohl nie fertig zu sein. Wie mit ein paar anderen Themen auch 😉 Ich habe mich daran gewöhnt mit der Maske,  erst Stoff-, dann OP-, dann FFP2-Maske unter Menschen zu gehen. Inzwischen habe ich immer eine dabei, vergessen habe ich das schon lange nicht mehr. Es ist zur Routine geworden. Es hilft und das zählt. Es ist auch normal geworden, Freunde und Familie nur noch über Zoom oder maximal im Freien (0der auch bei weit geöffnetem Fenster bei 0 Grad)  zu sehen und auch das nicht so oft. Für mich hat es auch an Normalität gewonnen, nicht genau zu wissen, was ich jetzt eigentlich darf und mit wem bzw. wann. Zum Beispiel einkaufen - alles andere außer Lebensmittel. Einen Termin vereinbaren um Klamotten einzukaufen 🤡 Da war ich interessanter Weise immer spontan: Kleiderschrank über Nacht leer -> Zur Lisbeth fahren -> Powershopping -> Endlich wieder was zum anziehen haben 😎. Die permanenten Änderungen, getrieben durch den Inzidenzwert und nun wohl bald durch eine erneute Notbremse komplett zum Stillstand gebracht,  machen mich ein wenig müde und rauben mir meinen letzten Rest an Spontanität.  Vor jeder Aktion gilt es zu klären, ob und in welcher Form jetzt gerade was genau geht. Außer homeoffice, das geht immer 😜. Zum Glück war an diesem Wochenende der...

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Eine wertvolle Erfahrung

Wie wichtig und wertvoll die Erfahrung im Gegensatz zur Theorie und dem Erzähltem ist, darauf weist Heinz, mein Meditationslehrer immer wieder hin. Es ist ein Unterschied, ob mir jemandem vorschwärmt, wie saftig eine Mango ist oder ob er/sie mich hineinbeissen lässt. Nur durch die eigene Erfahrung kann ich feststellen, ob sie mir schmeckt. Ich hatte die letzte Woche zwei ganz besondere Erfahrungen,  der "anderen" Art, die zwar nicht so angenehm, aber dafür um so wertvoller waren. Die eine war im geschäftlichen Kontext angesiedelt. Es ging darum eine Aufgabe mit einer gewissen Genauigkeit umzusetzen. Ich habe meine Anforderung auch begründet und habe als Antwort gehört: "Du hast keine Ahnung. Lass mich mal machen". Also das kam bei mir an. Hat er nicht gesagt. So reflektiert war ich selbst in der Situation. Wut ist ein Gefühl, dass ich mir nicht so oft erlaube. Ich habe eine große Beschwichtigerin in mir, die diese nicht zulässt oder zumindest auf ein Minimumm herunter regelt. Die war früher, und ist auch heute,  in der ein oder anderen Situation sehr hilfreich. Diesmal nicht. Keine Ahnung was passiert ist. Heutzutage kann man ja nicht mal mehr den Hörer aufknallen - Teams beendet man einfach. Schade auch. Direkt danach hatte ich meine IFS Stunde und Heike hat meine Wut - einen schnaubenden, hufescharrenden Stier und die Beschwichtigerin auf die Bühne geholt. Wow! Wie schnell dieser Stier in ein Häufchen Elend zusammenfällt! In ein "Ja stimmt, der andere hat recht. Ich habe...

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Santeln ist auch eine Kunst

Eigentlich bin ein Frühaufsteher - pardon - eine Frühaufsteherin. Gendersprache hört sich für mich nach wie vor ein bisschen gespreizt an. Wahrscheinlich ist es einfach ungewohnt die Worte im weiblichen Sinn zu benutzen. Fast ein bisschen zickig. Aber vielleicht braucht auch die Zicke in mir einen Platz auf der Bühne. Was wollte ich eigentlich sagen? Dass ich heute gerne länger liegen geblieben wäre. Bin ich auch - ein Viertelstündchen 😎 Die letzte Woche war anstrengend - im Büro ist gerade sehr viel zu tun. Wobei, es ist ja immer viel zu tun. Am Samstag bin ich mit "fast schon Panikgefühlen" aufgewacht und habe an all das gedacht, was ich letzte Woche NICHT geschafft habe. Dabei habe ich ein paar wesentliche Teilschritte erfolgreich abgeschlossen. Ich frage mich, warum ich nach wie vor unregelmäßig in dieser Stressfalle lande. Mein ehemaliger Chef hat bei einem Gespräch darüber, dass es oft einfach zu viel ist gemeint: "Elisabeth, Du willst es immer noch gut machen, oder?" Ja klar! Wollte ich. Will ich bis zu einem bestimmten Grad immer noch. Aber inzwischen wird mir immer öfters klar, dass das gar nicht gehen kann. Nicht mal annähernd, auch wenn ich jeden Tag 10 Stunden arbeiten würde. Und mich abends noch zu bestimmten beruflichen Themen schlau machen würde. Mache ich aber nicht, weil mich das total aus der Balance bringt. Leider ist das nach wie vor nicht selbstverständlich für mich. Das "schlechte Gewissen" meldet sich. Hab ich wirklich genug gemacht? Hätte ich den...

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Kein Thema🌺

Ich hab mich gerade gefragt: "Was für ein Thema steht heute an?" Ich bekomme keine (innere) Antwort. AHA! Da stehe ich schön blöd da, bzw. sitze ich da mit keinem Thema. Hätte ich doch auf den Tipp von Daniela Esch gehört, dann hätte ich in meinem Tagebuch zwei Seiten frei gelassen um Themen, zu denen ich schon immer mal was sagen/schreiben wollte, zu notieren. Und diese zwei Seiten natürlich auch gefüllt. Für den Fall der Fälle - also für diesen Fall. Kann dieses "Nichts" mein Thema sein? Ich hab ja wohl keine andere Wahl, ansonsten bleibt der early-bird heute leer - bis auf die Collage der Zeit. Hat mich vielleicht irgend etwas sprachlos gemacht? Oder bin ich blockiert? Ist deshalb dieses "Nichts" als Themenvakuum so präsent? Puh, das fühlt sich an wie ein Verhör. "Wo ist das Thema? Haben Sie es um die Ecke gebracht, weil es Ihnen zu unbequem war? Wurden Sie bedroht von dem Thema? Wo waren Sie gestern zwischen 07 und 21 Uhr? In diesem Zeitraum ist das Thema abhanden gekommen. Haben Sie ein Alibi?" Nein - ich habe kein Alibi. Ich habe gestern lange Yoga geübt, meditiert und dann ausgiebig gefrühstückt. Mir beim Kaffee auf YouTube von Nyanabodhi die Botschaften des Herzens angehört/-gesehen. Aus der Metta Sutta (Lehrrede zur Liebenden Güte). Er begann damit die Zuhörer aufzufordern sich bewußt zu machen, was denn ihr Lebensziel sei. Denn nur wenn wir uns das immer wieder ins Gedächtnis rufen, können wir unserem inneren Ziel auch folgen. Uns darauf ausrichten. So, als...

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Was wendet die Stimmung? 🌺

Ich frage mich immer wieder, wie es vor sich geht, dass die Stimmung eine Wende nimmt. Sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Wenn ich die Ursache ausmachen kann, habe ich schon "gewonnen". Erkenntnis gewonnen. Aktuell ist die Stimmung gut, die Freude nach wie vor präsent. Ich weiß, dass es nichts bringt diese Freude festhalten zu wollen, damit hätte ich schon "verloren". Die Leichtigkeit verloren. Wenn ich mit der Freude mit schwinge, ist es als ob ich mit einer Lupe auf die Welt schaue und kleine Freuden vergrößere - einfach indem ich sie überhaupt wahrnehme. Offenheit. Den Blick schärfen und das wahrnehmen, was schon da ist. Bin ich deshalb kurzsichtig um meinen Blick nicht permanent in die Ferne schweifen zu lassen? Beim Malen vom Bild zurück zu treten und aus Distanz darauf schauen (ohne Brille) eröffnet völlig neue Perspektiven. Und was ist das dann mit der Altersweitsichtigkeit - die sich langsam bemerkbar macht? Und was mit der rosaroten Brille, die egal in welchem Alter, zu einer völlig anderen Sichtweise führt? In der Achtsamkeit gibt es 4 Säulen: Die Achtsamkeit auf den Körper, die Achtsamkeit auf die Emotionen, die Achtsamkeit auf die Stimmung und die Achtsamkeit auf die Gedanken. Es pinnen 4 Post its im Bad neben dem Spiegel, damit ich mich direkt in der Früh daran erinnere. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit die Auslöser, oder die Ursache zu erkennen, woran es liegt. Ursache und Wirkung. Das hat mich lange Zeit verrückt gemacht hat - dieses...

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Fastenzeit – oh je schon wieder verzichten! 🌸

Winterrückzug - Narrische Zeit - Fastenzeit - FRÜHLING! Wenn sich der Winter zurückzieht, wird die Zeit narrisch. Um nicht völlig überzuschnappen verzichtet sie klirrend auf Kälte und Schnee. Die Sonne steigt strahlend wieder höher am Himmel und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen. Sie fasten jetzt und und verzichten auf : Schlechte Laune ☺️ FRÜHLING! Am letzten Donnerstag kam von Jenny ein Tutspirations-Newsletter mit Wortspielereien zur Fastenzeit - ich musste lachen und fühlte mich beschwingt.  Energetisiert. Auf was werde ich mich fokussieren in der Fastenzeit? Ich hatte letzte Woche eine Stunde bei H. einer wunderbaren Achtsamkeitstrainerin und Meditationslehrerin. Sie hat sich in ihrem therapeutischen Tun auf IFS (InnerFamilySystem) spezialisiert. Es war an diesem Tag so viel Freude da, dass wir uns diesen Teil in mir mal genauer angesehen haben. Eine sehr berührende Stunde, die mich auch noch mit anderen Teilen in Verbindung gebracht hat. H. hat mich an die 4 Grossen Anstrengungen - eine Übung aus der Buddhistischen Lehre - erinnert. "Einen unheilsamen Gedanken, der noch nicht hochgekommen ist, vermeiden. Einen unheilsamen Gedanken, der hochgekommen ist, überwinden. Einen heilsamen Gedanken, der noch nicht hochgekommen ist, entfalten und schließlich einen heilsamen Gedanken, der bereits hochgekommen ist, erhalten." VERMEIDEN, ÜBERWINDEN, ENTFALTEN, ERHALTEN. Oft bin ich damit beschäftigt unheilsame Gedanken, also Ungeduld, Stress, Ärger, schlechte...

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Die Akzeptanz des Wechsels 🌞

Was war das für ein tolles Wochenende! Schnee, klirrende Kälte und Sonnenschein 🌞 Die letzte Woche war es nicht ganz so leicht dem Prinzip "Lieblingstag" zu folgen. Migräne. Ein alter Bekannter, ein Glaubenssatz, der gern dann vorbei schaut, wenn ich nicht ganz fit bin: "Das schaffst Du nie!" Ein kurzes überschnappen. Gefolgt von der Einsicht: "Es ist eh nicht zu schaffen. Es ist nie fertig".  Und gerade noch rechtzeitig vor dem Wochenende die Erfahrung, dass das was ich da mache gar nicht so schlecht - vielleicht sogar ganz gut ist 😊 Ein Bericht in der aktuellen Zeit geht darauf ein, dass es möglich wäre, dass wir es mit Covid 19 mit einer transformatorischen Pandemie zu tun haben könnten. Schon wieder dieses Wort. Transformation begleitet mich im Job seit Jahren. Hier bedeutet es in der Digitalisierung anzukommen (was für uns als Deutsche Affiliate mit immer mehr manuellen Eingriffen in eine sehr komplexe Systemlandschaft verbunden ist. Digitalisierung ist auch so ein dehnbarer Begriff...) Also eine Pandemie, die elementare Veränderungen mit sich bringt (bringen muß). Ein Virus, das  uns erst "in Ruhe läßt", wenn wir neben AHA Regeln und durchimpfen auch ein paar grundlegende Dinge auf den Prüfstand stellen und annehmen, dass diese nicht mehr haltbar - weil nicht nachhaltig - sind. Verzichten. Böses Wort. Geht auch schon los. Verzichten auf den Osterurlaub. Verzichten auf die neuesten, modischen Klamotten und Accessoires für diesen Frühling. In einer Doku zum Thema "Fast...

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Was macht diesen Montag zu Deinem Lieblingstag? 🌷

Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich Dir! Was kann diesen Montag zu Deinem Lieblingstag machen? Der letzte Montag ist mir mit dem Ansatz des Lieblingstages sehr gut gelungen. Mit dem Gedanken, dass ich arbeiten kann und somit Austausch stattfindet und Sinnstiftung möglich ist, bin ich gut in die letzte Woche gestartet. So gut, dass ich mir überlegt habe den Dienstag auch zu meinem Lieblingstag zu machen, aus einem anderen Grund und dann den Mittwoch, den Donnerstag und schließlich den Freitag. Für jeden Tag einen Grund finden mich zu freuen. Letzte Woche hat das super gut geklappt. Es gab den ein oder anderen Moment an dem es hätte kippen können, weil natürlich die Welt nicht nur freudig ist. Aber aus dieser Haltung heraus, an jedem Tag mühelos einen Grund zu finden, warum dieser Tag ein guter Tag werden kann,  hat mich durch die Woche getragen. Meinen Tag aus dieser Perspektive zu sehen ist auf alle Fälle eine Möglichkeit. Mal sehen, wie sich diese zweite Februarwoche gestaltet. Mich beschäftigt immer wieder das Thema des Konsumverhaltens und der damit einhergehenden Massen- bzw. Überproduktion. Die ganz selbstverständliche Haltung,  dass uns das alles zusteht. Dabei ganz explizit mir auf die Schliche zu kommen, was hier mein "Beitrag" ist. Wo mache ich mit um dazu zu gehören? Wo schwimme ich gegen den Strom? Kann ich mich nur, weil ich nichts mehr bei Amazon bestelle, versuche alles was geht mit dem Fahrrad zu erledigen (warum geht da nicht mehr?) und im Bioladen...

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Start des wöchentlichen early-bird 🌷

Guten Morgen an diesem Montag, den 1. Februar 2021 ⛅ Heute startet der wöchentliche early-bird - mit Achtsamkeit durch den Alltag. Ich habe mich gestern gefragt, warum ich ausgerechnet jetzt wieder einsteige in diesen Blog. Inzwischen ist der Lock-Down zum "Normalzustand" geworden, das Highlight ist der (hoffentlich) tägliche Spaziergang und es scheint so als ob eine gewisse Langeweile, aber auch ein Umdenken aufkommt. IM LOCKDOWN ZUM WUNSCH EGO. Der eigene Aktionsradius ist begrenzt und so gibt  es nicht unbedingt spannenden Erlebnisse zu berichten. Und vielleicht ist gerade das der beste Zeitpunkt wieder zu starten und mich am Montag in der Früh für die anstehende Woche zu sortieren. Ich habe gestern mit meinem Bruder telefoniert und er sagte doch glatt, dass wir ja wenigstens noch arbeiten können, ansonsten wäre es ganz schön öde. Spannend. Ich werde diese Woche diesen Standpunkt einnehmen und mich überraschen lassen, was ich von dort aus alles sehen kann. Der Montag ist ja genau wegen der Arbeit nicht unbedingt mein Lieblingstag. Vielleicht wird er das ja mit dieser Sichtweise? Wer weiß? Letzte Woche habe ich eine langjährige Mitarbeiterin in den Vor-Vor-Ruhestand verabschiedet. Das gibt es in dem Konzern für den ich arbeite nach wie vor und hin und wieder ereilen mich Phantasien, was ich denn alles machen würde, wenn ich nicht mehr arbeiten müsste 😉 Sie war 36 Jahre und 5 Monate in der Firma und meine Rede war entsprechend gefüllt und wurde durch den Dialog mit ihr...

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Die zweite Rauhnacht – Die Form der Stille

Die Qualität der 2. Rauhnacht: Stille und Reinigung Stille ist für mich nach dem Navi die beste "Erfindung" aller Zeiten. Das Navi hat mir die Möglichkeit gegeben mir die "Äußere Welt" zu erschließen, weil mein Orientierungssinn doch ganz schön zu Wünschen übrig läßt  und Karten lesen eine Kunst ist, die ich sehr bewundere aber selbst nicht beherrsche. Vielleicht hätte ich mir Orientierungssinn wünschen sollen - verpasst! Alle 13 Zettel  längst schon geschrieben. Die Stille ist das Tor zu meiner  "Inneren Welt" - ein Tor, das ich gerne und oft durchschreite. Weil mich die Qualität der Stille von Innen heraus zufrieden macht. Nachhaltig für einen ganzen Tag. In der Stille kommt die zarte Stimme der Intuition sehr viel besser zur Geltung. Gestern hat es mich beschäftigt, dass die Stille von mir so sehr geschätzt wird. Bin ich eine "Einsiedlerin"? Oder eben doch ein Alien? Dieses Gefühl habe ich seit ich denken kann. Anders zu sein. Das passt gut in die Anderszeit 🙂 Ich war noch nie eine Partyschnecke, obwohl ich super gerne tanze - zapple, weil tanzen im Sinne von Walzer etc. habe ich nie gelernt. Nein, ich war nicht in der Tanzschule - ich habe mich schon damals entzogen, vieles nicht mitgemacht. Nicht erlebt. Dafür einen Weg gefunden, der mich mir näher bringt. Langweilig? Mag sein, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Allerdings passiert doch einiges in der Stille. Bei der gestrigen kreativen Übung ist in der Stille ein sehr lebendiges Bild entstanden "Von wegen...

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Volle Kraft voraus!

Jeder Tag mit all seinen schönen und ungeliebten Momenten vergeht und macht Platz für einen neuen Morgen. Das ist für mich der Glanz der Vergänglichkeit - damit kann ich echt was anfangen. Das Durchdringen der Vergänglichkeit ist eines der Tore ins Nirwana. Es besteht Hoffnung 😉 Dieser Mittwoch war in jeder Hinsicht GROSSartig und wenn Du eine Idee dafür bekommen magst, wie sich das für mich an diesem Tag angefühlt hat, dann kannst Du Dir das Video von BAP (heißt übrigens Vater. Wie in Niederbayern - da würde man es aber eher so schreiben "Bapp" ) unten angucken.  Das kommt dem ganzen schon sehr nah. Interessanterweise hat mir schon das Frühstück geschmeckt. Danach noch Zeit für einen Spaziergang im noch kühlen, aber schon sonnigen Morgen und dann die heutige Behandlung. PANDASWEDAM. Kräuterstempeln. Erst mal auf der Liege sitzend den Kopf mit warmem Kokosöl massiert bekommen. Dann wird der Rücken mit angewärmten Sesamöl "übergossen" und dieses sanft verstrichen. Anschließend wird mit gut warmen Kräuterstempeln der ganze Rücken abgestempelt. Danach in der Bauchlage die ganze Rückseite. Beim zweiten Durchgang habe ich gemerkt, dass ich mich verspanne, wenn sie in die Nierengegend kommt. Aha zu viel des guten! Gesagt. Geändert. Genossen. Dabei kam mir die Erinnerung an mein Sabbattical letztes Jahr. Da hatte ich mir mehrmals eine Thaimassage "gegönnt". Es tat immer höllisch weh und ich dachte: Frau was bist Du verspannt. Bis ich es mal U. meinem Ostheopathen erzählt habe....

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Heilkrise – Der Prozess geht los

So schnell gehts. Am Montag noch voller Elan und Freude und am Dienstag schon in der "Kurkrise". Kenn ich. Kein Drama. Unangenehm - ja. Aber dass ich da dran nicht vorbei komme war auch klar. Die gute Nachricht dazu ist: "Der Prozess hat eingesetzt". Welcher? Na der Heilungsprozess. Nennt man ja auch Heilkrise. Nachdem ich gestern Worte für zwei Tage geschrieben habe wird das jetzt eher eine kürzere Angelegenheit. Ein paar Fakten zum "warm werden" - für mich 😉                                                                                                                                                                                                                Nach meiner eigenen Yoga und Medipraxis, die ich heute gekürzt hatte bin ich um 8 Uhr in die Yogastunde gegangen. Dr. Hari Raj hat die (halbe) Stunde angeleitet. Wobei die Ansagen eher rudimentär um nicht zu sagen zu vernachlässigen waren. Das was er gesagt hat war (für mich) rein akustisch nicht zu verstehen. Indischer Singsang auf deutsch. Aber nachdem er die Übungen vorgemacht hat und sie mir zudem  bekannt waren, konnte ich durch hingucken und nachmachen leicht in die Übungen finden. Dynamisches Yoga. Mag ich gern. Danach direkt zum Frühstück. Der eine Auslöser der Krise. Bow eh! Ich esse ja normalerweise schon wirklich sehr gesund, aber das bricht alle Rekorde. Ich werde sowas von gereinigt und gesund aus diesen 2 Wochen hervorgehen, dass es nicht zum aushalten sein wird 😉 Und wieder mal die Wahrnehmung...

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Mit “Vierzig Wagen westwärts” in Ayurveda eintauchen

Der zweite Tag hatte etwas von eintauchen und mich breit machen hier im Ayurveda Garden inmitten des Kurparks und einer wunderschönen sanft hügeligen und spätsommerlichen Fülle - schönes Gefühl Cool Frühstück: Bitterkrauttee und dann Chai Tee, dazu Reisnudeln mit Kokosmilch. Sehr kreativ auf die Idee wäre ich bisher nicht gekommen. Mal sehen, ob ich zuhause auf diese Idee kommen MAG 😉 Der Chai hat zum wiederholten mal bestätigt, dass ich nach wie vor an einer Kuhmilcheiweisunverträglichkeit leide. SZ (Selbst Zschuid). Der schnelle Gang zurück in mein Zimmer wurde von der gerade anwesenden Putzfrau gebremst, die mir versicherte sofort fertig zu sein. Waiting. Warm anziehen, gscheide Schuah, Sonnenbrille auf und los gings die Gegend zu erkunden. Ausblicke und die Bewegung genossen. Fotos gemacht. Man könnte hier super joggen. Nur leider haben die Sportsachen nicht ums verrecken mehr in den Überseekoffer gepasst 😉 Wieder im Zimmer hatte ich noch eine Stunde Zeit zum schreiben und zeichnen und dann... ...in den Bademantel geschlüpft und los gings zur 4-händigen Abyanga (Massage mit sehr viel Öl) mit anschließendem Dampfbad. Der Massagetisch aus Holz von dem vielen Öl durchtränkt und gedunkelt sieht nicht wirklich bequem aus - wäre er auch nicht, wenn nicht diese Massage wäre - ein Traum! Start in der Rückenlage. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl immer flacher werdend in den Tisch einzusinken und die Illustration aus einem Märchenbuch über "Max und Moritz" fand den...

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Ankommen im Ayurveda

Angekommen im Sinne von angereist bin ich gestern, am Sonntag um 12:15 im Ayurvedagarden mitten im Kurpark von Bad Rappenau. In Natura sieht ja vieles nicht ganz so hochglänzend aus - trifft hier eher zu. Und schon habe ich verglichen - Bäh!! Ich konnte relativ schnell in mein Zimmer im EG,  wobei mein Koffer noch im Auto und mein Auto ein paar hundert Meter weg war. Habe es nicht gewagt auf einem als Fußgängerweg beschilderten Weg mit dem Auto vorzufahren. Deshalb gings erst zum Essen - pünktlich um 13 Uhr. Sehr lecker! Also alles gut? Vor dem Arztgespräch noch schnell mein Auto geholt, den Koffer rausgehievt. Nein es gibt keinen Portier oder so. Um 13:30 Uhr der Termin bei Dr. Shine - ein sehr feinfühliger Mann Mitte - schwer zu sagen - Mitte 40? Muß ich G. fragen, die kennt ihn und weiß das vielleicht. Mal sehen, ob es wichtig genug ist um dran zu denken. Er hat mich über eine Stunde befragt und nachdem ich vorbereitet war konnte ich alles beantworten 😉 Dann hat er  meine Hände angesehen und nach der Brüchigkeit der Nägel gefragt. Ja, weil sehr fest und nicht biegsam. Dann hat er meinen Puls gefühlt (also per Hand ohne Instrument) und stellte die Frage nach Venenproblemen? Nein. Besenreißer? Ja. Zum Schluß kam die Augendiagnose. Danach die Aussage, dass ich einen emotionalen Stau im Brustbereich hätte. Darauf gehe ich jetzt nicht näher ein... Und Blasenentzündung wird oft von emotionalen Themen ausgelöst. Wußte ich auch schon, aber das Thema weiß ich deswegen noch...

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Der Blick zurück

Alles endet irgendwann, das ist gut so. Ausnahmslos? Weiß ich noch nicht, aber für den Moment zeigt es sich als stimmig. Möglicherweise kann alles gut sein, wenn es AusGekostet, AusGefühlt und AusGelebt wurde? Gestern haben wir zum letzten Mal für diese Ausstellung die Tür vom Geranienhaus aufgesperrt, die Aufsteller platziert und die Stühle nach draußen gestellt. In den vergangenen vier Tagen hatten wir uns intensiv ausgetauscht - nicht die Lebensgeschichte, die kennen wir voneinander - sondern über die aktuellen Themen. Alle wesentlilchen Worte AusGeSprochen. Ich hatte die Zeit dabei und Michaela hat gedaddelt. Sehr frühes Mittagessen und dann die Fragen: "Wie war es?" "Hat es sich gelohnt?" Michaela hat mehrere Postkarten und ein kleines Bild verkauft, damit war sie sehr zufrieden. Aus kommerzieller Sicht war die Ausstellung kein Erfolg, aber das war auch gar nicht der Anspruch. Es ging darum die Bilder zu zeigen - und damit sich zu zeigen. Jedes Bild hat eine Geschichte und die Floskel "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" bekommt eine Bedeutung. Der Betrachter sieht von seinem Standpunkt aus, blickt aus seiner Brille darauf und es entstehen ganz andere Welten. Vielleicht braucht es eine Bestätigung der eigenen Geschichte, ein Bezeugen. Ein WahrNehmen. Ich habe die Tage sehr genossen. Der Austausch mit Michaela. Die Gelegenheit Freunde, Familie, Bekannte und Arbeitskollegen zu sehen, ihr Feedback zu erhalten und einen kurzen oder längeren Schwatz zu halten....

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Anspruchsvolle Tagesaufgabe

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen - Johann Wolfgang von Goethe- Keine banale Aufgabe das Ansinnen von unserem großen Dichter und Naturforscher. Das mit dem kleinen Lied sollte noch die einfachste aller Übungen sein im Zeitalter von Spotify und Apple Music. Das kann man locker einbauen beim Frühstück oder kann als beliebte "Badvariante" unter der Dusche einfach mit geträllert werden. Was ist ein "gutes" Gedicht und wie wähle ich es aus Tag für Tag? Das braucht dann auch Zeit und Muße um sich auf die Worte einzulassen und sie zu durchdringen um den Sinn der Übung zu erfüllen. Ähnlich herausfordernd ist das Ansinnen mit dem Gemälde. Muß ich jeden Tag in eine Galerie oder ein Museum gehen um dem gerecht zu werden? Am intensivsten wirkt ein Bild, wenn es in einem ansprechenden, inspirierenden Rahmen gezeigt an einer großzügigen Wand präsentiert wird. Das Licht spielt eine große Rolle und wieder wiegt der Faktor Zeit schwer auf der Tageslast. Und schließlich die höchste aller Künste, die größte der Herausforderungen, einige vernünftige Worte sprechen. Im (Arbeits)-Alltag meine ich oft wider der Vernunft zu handeln. Die in diesem Kontexte eine andere zu sein scheint. Der Ursprung der Handlungen ist auf die Worte zurück zu führen und diese können ihre Herkunft in den Gedanken nicht verleugnen. Also hier ansetzen. Gedanken sortieren,...

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Strich für Strich ein Gesamtkunstwerk

Ups! Ich bin heute noch ganz schön müde. Kein Energie sprühender early bird, sondern eher ein müder Krieger. Wie hat Karl Valentin gesagt "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" - und das nicht nur beim kreativen Akt, sondern auch das drum herum 😉 Per Zufall haben wir es geschickt eingefädelt einen Feiertags-Samstag mit in unserer Ausstellungszeit zu haben. 71 Besucher waren gestern im Geranienhaus, darunter unsere Familien, Freunde und ehemalige Arbeitskolleginnen von mir. Die Familie war zum Geburtstagsfrühstück im Palmenhaus Cafe eingeladen - mein Bruder hat 1 Jahr "zugelegt". Steht im gut 😉 Bei dem Ambiente (traumhaft!) und in dieser Runde kommt einfach Freude auf. Fotos gemacht von Michaela und von mir um sie auf die Website zu stellen. Leider habe ich dann gestern Abend doch nicht mehr meinen E-Mail Acount "repariert" und so haben sie den Weg noch nicht geschafft von meinem Smartphone auf die Seite. Ein langer Tag und trotzdem wie im Flug vergangen. Kleine Momente aneinandergereiht, Sätze die hängen bleiben, Fragen die klären, schöne Gespräche, viel Wohlwollen, schnelle Pausen 😉 Lachen und Scherzen. Hier noch die kleine Geschichte zu "Fragmentiert und doch ganz: Letztes Jahr, Ende April habe ich eine Wanderung von Florenz nach Assisi gemacht - geplant war bis nach Rom zu pilgern, aber da kam mir ein Fersensporn dazwischen. Vorbereitung mit Italienischkurs, Hometrainer, Schneeschuhwanderungen, Ausrüstung zusammenstellen - alles sehr aufregend! Nach Florenz bin...

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Der Knospenvogel

Der erste Tag hatte mich dann doch ganz schön geschafft - Sommergrippe noch in den Knochen. Und so habe ich mit Michaela vereinbart erst am frühen Nachmittag ins Geranienhaus zu kommen. Urlaubsgefühl! Großartig! Im bioSupermarkt meines Vertrauens hat mir gleich zu Beginn meines Einkaufs der nette junge Mann bei den Backwaren einen schönen Feiertag gewünscht, was mich dazu bewog meinen Einkaufszettel zu erweitern. Stimmt am Samstag ist Feiertag - im Urlaubstaumel fast übersehen! Sonntagsfrühstück am Freitag auf dem Balkon - mit der "Zeit" auf dem Tisch. AirBnB in der eigenen Wohnung 😉 Wir hatten gestern 22 Besucher - alle super freundlich und interessiert. Gespräche über Technik, Binder, Collage. Freude über unsere Bereitschaft zu erzählen. "Sie wollen doch verkaufen und nicht erzählen". Ja klar ist es schön ein Bild zu verkaufen, aber in erster Linie geht es ums zeigen - sich zeigen. Komplimente zu unserer Hängung bekommen 😉 Auch das Wetter hat mitgespielt - geregnet hat es dann erst in der Nacht - zur Abkühlung. Die Geschichte zum Early Bird, der ein Knospenvogel ist. Das Bild ist im Rahmen eines Kurses zum Thema "Drucken" entstanden. Wir sollten ein möglichst einfaches Foto mitbringen, das uns gefällt. Das haben wir dann auf Butterbrotpapier durchgepaust und davon auf Styreneplatte geritzt. Meine Vorlage war eine aufspringende Knospe - die sich über diesen Prozess zum Knospenvogel entwickelt hat. Er steht für pure Lebensfreude! Beim Drucken produziert man, man muß...

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Gar kein Vergleich – es lebe die Vielfalt!

Wir haben gestern lange Stunden zum hängen der Bilder gebraucht - obwohl wir die Gegebenheiten vor Ort kennen. Ich habe mich auch direkt gefragt, wieso ich mich darauf gefreut habe? Wir haben beide geflucht und mit uns selbst gesprochen, wie bescheuert das doch ist und dass wir keinen Bock haben 🙁 Den Anfang zu finden, das ist die Kunst - und sich dabei nicht in das übliche Gedankenwirrwarr zu verstricken. Das ist gestern wieder erst nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten gelungen. Mir haben meine Bilder nicht mehr gefallen. Ich war mir sicher, dass bei Michaela die letzten fünf Jahre künstlerisch sehr viel mehr passiert ist als bei mir. Ich habe viel zu wenig Bilder! Und sie passen vom Format nicht zusammen und überhaupt; wie um Himmelswillen wollen wir in zwei Jahren die Orangerie im Englischen Garten bespielen? Da muß ich ja nochmal so viele Bilder malen! Und überhaupt... Dann habe ich mich zum Glück daran erinnert, wie ich beim Malen vorgehe: Erst mal ausprobieren und noch nichts wollen, sondern völlig spielerisch und frei dem folgen was gerade da ist. Den Boden bereiten. Dann haben wir auf Michaela's Vorschlag erst mal die Mitte und somit den Übergang von ihren zu meinen Bildern gefunden. Danach ging es schon etwas besser. Bilder erst mal hinstellen, passt es farblich? Thematisch? Nach 4 Stunden waren wir dann soweit. Michaela hat dann erst mal Mittag gemacht und ich hab in der Zeit schon mal die "Blebbels" bei meinen Bildern angebracht. Was für Dinger? Na Blebbels...

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Aufregung pur

Es ist 4:35 und der Blick aus dem Wohnzimmerfenster in den Innenhof zeigt noch die Dunkelheit der Nacht. Der Baukran, der in der Hansastrasse hilft ein neues Wohnhaus entstehen zu lassen, sendet einen roten Punkt in den frühen Sendlinger Morgen. Ich war kurz nach 3 Uhr aufgewacht und die Aufregung war sehr präsent. Aufregung ist Leben pur! Puh! Wenn das stimmt, dann lebe ich nur wenige Momente meines Lebens. Ich bin immer froh, wenn Aufregung vorbei ist! Man könnte fast sagen, dass ich Aufregung vermeide. Und wenn sie da ist, mache ich sofort eine beruhigende Meditation 😉 Vermeide ich das Leben? Heute hängen Michaela und ich die Bilder im Geranienhaus für die Ausstellung. Vorgestern war ich nicht so sicher, ob es klappen kann. Ich bin am Donnerstag letzter Woche mit Halsschmerzen und Schnupfen aufgewacht. Bis Freitag Vormittag hab ich noch im homeoffice gearbeitet und dann war klar, dass ich mich einfach ablegen muss. Fieber bekommen. Die Diagnose vom ärztlichen Bereitschaftsdiense: Sommergrippe (eine eigene kleine Geschichte in Coronazeiten). Schlafen, erholen, viel trinken, Hühnersuppe bei 28 Grad. Homöopathische Maßnahmen und sehr pragmatische und liebevolle Unterstützung bzw. Aufmunterung. Hilfe beim Bilder ins Auto packen. Geschafft! Alle Punkte der ToDo Liste abgehakt und in einem Kuchendiagramm alle bearbeiteten Punkte als Fläche ausgemalt. Hilfreich. Fühle mich seit gestern sehr viel besser und freue mich auf den Prozess des Bilder aufhängens. Was passt...

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Neustart

So damit geht es am Donnerstag, 13. August im neuen Format mit dem Blog zur Ausstellung im Geranienhaus los!

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Auf neue Beine stellen

Ich habe mir gestern stundenlang Websites unter dem Suchbegriff „Achtsamkeit“ angesehen. Zum einen um mal zu sehen, was es da alles so gibt und zum anderen um eine Idee zu bekommen, in welchem Rahmen ich mich präsentieren mag. Von den Inhalten habe ich einiges gefunden, das mich anspricht. Es sind wirklich gute Ideen und Konzepte unterwegs. Es ist spannend die Geschichten zu lesen, die zu Kehrtwenden, Umorientierung und Neuausrichtung geführt haben. Gesundheitliche Auslöser (sowohl körperlich als auch mentaler Natur) gingen oft Hand in Hand mit dem Wunsch etwas sinnstiftendes zu tun. Einige Seiten schienen „verweist“ und andere sehr lebendig mit aktuellen Einträgen und Angeboten. Viele Seiten finde überladen und für mich viel zu voll und zu „gscheckad“ (bunt). Bei mir ist es auch keine Neuausrichtung, sondern eher eine Bestandsaufnahme. Die morgendlichen Gedanken aufzuschreiben hilft mir mich zu sortieren und Klarheit zu bekommen. Wie ein Bildhauer, der alles entfernt um das frei zu legen, was da ist. Ich glaube Leonardo da Vinci hat das so formuliert, aber bitte nagelt mich da nicht fest. Die Recherche hat geholfen mich zu orientieren. Ich mag ein ganz klares Einstiegsbild, strukturiert und übersichtlich. Dafür sind die gewünschten Funktionalitäten nicht ganz ohne - glaub ich. Ich hab mal alles zusammen geschrieben was mir wesentlich erschien und jetzt kann Klaus mal gucken, ob er damit ein Konzept erstellen kann. Dann kommen noch die konkreten Inhalte. Eins nach dem...

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Auf die innere Stimme hören

Der Countdown läuft. Heute und morgen noch und dann ist erst mal eine achtsame Pause. Ich habe das Gefühl, dass diese Verschnaufpause dringend nötig ist. Für mich aber auch für dich. Im Firmenkontext habe ich mich die letzten Monate im Rahmen des Gesundheitsmanagements - wir nennen das Care4 - um die Koordination von zwei MBSR Kursen gekümmert. Die Trainerin (zusammen mit Herbert) rekrutiert und sie dann in der Organisation und Administration unterstützt. Der zweite Kurs ging am Montag zu Ende. Er musste wegen Corona von Präsenz- auf Zoomsessions umgestellt werden. Es hat sehr viel besser funktioniert, als ich gedacht hätte. Und trotzdem ist es jetzt für den Moment gut. Für das Vertiefungsprogramm kommt nur ein Termin von vieren zusammen. Da wurde mir so richtig bewusst, dass man es auch mal gut sein lassen muss/kann um den Menschen nicht auf die Nerven zu gehen. Die Pause von „5 weeks 4 Mindfulness“ wird genutzt um das Format auf andere Beine zu stellen. Ich hab schon kurz mit Klaus wegen der Website gesprochen - er baut sie ??. Jetzt mache ich mir erst mal Gedanken, was da so alles integriert werden soll neben den täglichen Morgengedanken, Audios, Texten und Geschichten. Sicherlich meine Bilder. Aber dann gibt es noch andere Ideen, die erst mal konkretisiert werden wollen. Und vielleicht wächst die Website langsam und es kommt eins nach dem anderen. Ich werde hinhorchen was mein Bauch zu sagen hat. Das ist sowieso die Wochenaufgabe, die uns Heinz gestern in der Medigruppe...

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Es geht in die Verlängerung

Heute endet die fünfte Woche. Auf diesen Zeitraum war diese WhatsApp Gruppe ursprünglich angelegt. „5 weeks 4 Mindfulness“ Der Name ist durch das von meinem Arbeitgeber auf 5 Wochen angesetzte homeoffice entstanden. Eine Firma, die aufgrund des Produkts viel Angriffsfläche bietet. Und ich habe im Gespräch mit Freunden und im gesellschaftlichen Kontext keine Firma ausmachen können, die ähnlich souverän, bedacht, wertschätzend mit ihren Mitarbeitern und unterstützend auch weit darüber hinaus gehandelt hätte. Ich werde den Namen dieser WhatsApp Gruppe so lassen, wie er ist und damit in die Verlängerung gehen. Allerdings wird sich etwas verändern. Mit der gestrigen Meditation habe ich begonnen eigene Worte entstehen zu lassen. Bei dem Audio „Wie ein Berg“ habe ich mich angelehnt an die genannte Quelle, Worte ergänzt und andere weg gelassen. Zukünftig dabei auf eigenen Beinen zu stehen, da geht’s lang. Das wird ein bisschen dauern meine Schatzkiste zu füllen. Und Geschichten werde ich weiter erzählen mit dem Hinweis, dass es nicht gestattet ist diese zu vervielfältigen und kommerziell zu nutzen. Ich hatte gestern zwei große Freuden. Zum einen, dass es mir gelungen ist mich ganz bewusst auf das Zitat von Viktor Frankl auszurichten, das für mich der Inbegriff von Achtsamkeit ist. „Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit“. Zum anderen...

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Was macht einen Tag aus?

Den gestrigen Tag hab ich sehr genossen Mein Morgenritual mal wieder ganz ausgiebig - ohne zu einer bestimmten Uhrzeit fertig sein zu „müssen“. Das Frühstück sehr gemütlich mit Kaffee auf dem Balkon, weil die Sonne schon um die Ecke geguckt hat. Und ich musste schon so lachen, bei einer Geschichte, die Nyanabodhi am Ende der Fragen/Antworten Session erzählt hat. Meine geplante Aktion „Büroumzug ins Nordzimmer“ hat gut geklappt und so hab ich heute einen sehr entspannten Tag vor mir. Zeit um den letzten ganzen Retreat Tag mit zu machen um die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind. Ich hab mich gefragt, warum dieser gestrige Tag so besonders war. Weil ich frei hatte? War es die Energie und der Spaß beim tun? (Aufräumen und putzen gehört ja eigentlich nicht zu meinen größten Spaßfaktoren ;-)). Etwas anzupacken und durchzuziehen, eine überschaubare Aufgabe mit einem klar ersichtlichem Ergebnis. Gleich am Morgen lauthals lachen zu können. Und die Freude, die Freundschaft schenkt! Die Meditation "Sitzen wie ein Berg" findet ihr in dem Buch „Buddha für Pragmatiker“ von Micheline Rampe

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Die Sicht der Dinge im Morhpogenetischen Feld

Gestern Vormittag habe ich zu dem Thema „Sicht der Dinge“ noch ein wunderbares Bild im WhatsApp Status eines ehemaligen Kollegen entdeckt. Es sind ähnliche Gedanken unterwegs, ohne dass es dazu eine abgestimmte Aktion (z.B. eine Demonstration) gibt. Das nennt man wohl Morphogenetisches Feld. Heute eine Übung, die dabei unterstützen kann den Körper mehr zu spüren. „ Der kleine Himmelskreislauf“ Du findest sie in dem Buch „Buddha für Pragmatiker“ von Micheline Rampe

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Sinnerfüllt und fröhlich im Frühling

Frühling Was war das gestern für ein wundervoller Frühlingstag! Und auch heute können wir uns auf Sonne einstellen. Ich habe gestern ganz intensiv wahrgenommen wie zufrieden und fröhlich es mich macht, wenn ich mich mit was sinnvollem beschäftigen kann. Ich hab gestern damit begonnen Schutzmasken zu nähen (Mundschutz aus Baumwolle). Ich habe insgesamt 3 Varianten ausprobiert und mich jetzt für eine Version entschieden. Die Erstlingswerke sind, was die Zeit angeht, die ich gebraucht habe, echte „Designerstücke“ 😉 Es ist dann doch schon länger her, aber vielleicht ist das wie Fahrrad fahren - man verlernt es nicht. Was die letzten Jahre aber dazu gekommen ist, ist der freundliche Umgang mit mir, wenn es nicht gleich so schnell klappt. Jetzt muss ich erst mal produzieren. Wer eine Schutzmaske (kostenlos) haben mag, kann sich gern bei mir melden. Aber ihr müsst ein bisschen Geduld mit mir haben. In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen, sonnigen Sonntag. "Der Sonnenschein der Liebe". Diesen Beitrag findet ihr in dem Buch von Christine Brähler „Selbstmitgefühl entwickeln“

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