elisabeth hauner

kunst

Die zweite Rauhnacht – Die Form der Stille

Die Qualität der 2. Rauhnacht: Stille und Reinigung Stille ist für mich nach dem Navi die beste "Erfindung" aller Zeiten. Das Navi hat mir die Möglichkeit gegeben mir die "Äußere Welt" zu erschließen, weil mein Orientierungssinn doch ganz schön zu Wünschen übrig läßt  und Karten lesen eine Kunst ist, die ich sehr bewundere aber selbst nicht beherrsche. Vielleicht hätte ich mir Orientierungssinn wünschen sollen - verpasst! Alle 13 Zettel  längst schon geschrieben. Die Stille ist das Tor zu meiner  "Inneren Welt" - ein Tor, das ich gerne und oft durchschreite. Weil mich die Qualität der Stille von Innen heraus zufrieden macht. Nachhaltig für einen ganzen Tag. In der Stille kommt die zarte Stimme der Intuition sehr viel besser zur Geltung. Gestern hat es mich beschäftigt, dass die Stille von mir so sehr geschätzt wird. Bin ich eine "Einsiedlerin"? Oder eben doch ein Alien? Dieses Gefühl habe ich seit ich denken kann. Anders zu sein. Das passt gut in die Anderszeit 🙂 Ich war noch nie eine Partyschnecke, obwohl ich super gerne tanze - zapple, weil tanzen im Sinne von Walzer etc. habe ich nie gelernt. Nein, ich war nicht in der Tanzschule - ich habe mich schon damals entzogen, vieles nicht mitgemacht. Nicht erlebt. Dafür einen Weg gefunden, der mich mir näher bringt. Langweilig? Mag sein, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Allerdings passiert doch einiges in der Stille. Bei der gestrigen kreativen Übung ist in der Stille ein sehr lebendiges Bild entstanden "Von wegen...

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Fazit und Aufbruch

Ein herbstlich, sonniger Tag war das gestern. Ich hatte schon um 10 Uhr meine Behandlung - einen Stirnguß. So war ich früh mit den Pflichtterminen durch und bin direkt nach dem Mittagessen nach Bad Wimpfen gewandert. Hab mir die kleine, historische Altstadt angeguckt. Seehr hübsch 😍 Und dann war auch noch Kunst- und Kulturtag mit kleinen Ausstellungen in den Geschäften und ein offenes Atelier habe ich auch entdeckt. Das war ein gelungener Abschluß für diese zwei Wochen. Apropos Abschluß. Mein Gespräch mit Dr. Shine war gut. Ernährungstechnisch soll ich auf "die fünf Weissen" verzichten. Das sind: Industriezucker (schwierig, weil in Kuchen drin - muß ich also wieder vermehrt selber backen 😉 ), Industriesalz (nehme ich nicht her und wenn ich essen gehe, werde ich das überleben) Weizen (versuche ich eh zu vermeiden, aber Brezen sind einfach lecker) , Milchprodukte (geht sowieso nicht - Kuhmilchunverträglichkeit) und Parboiled Reis (pfui-bäh). Zusätzlich soll ich Rohkost möglichst vermeiden - besser 3 x am Tag was warmes.  Mittags ein Blattsalat zum warmen Essen wäre o.k. Ich bekomme von ihm dazu noch was per E-Mail. Ansonsten Bewegung die Spaß macht. Zwei bis drei Mal die Woche komplette einölen (hmmm - ich schätze das schaffe ich realistisch 1 x die Woche). Ich werde das machen was leicht geht. Weil, das hat er auch noch gesagt, Ayurveda nichts verbietet. Genuß und Freude sind wichtig. Glücklich sein ist die Devise. Das ist doch mal was 🙂 Die Kur war für mein Empfinden...

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Ganz gemütlich ausgebremst

Das war gestern ein gemütlicher Tag. Ich war erschöpft, hatte eine Art Dauermuskelkater und fröstelte. Die warme Ölmassage und das Dampfbad war sehr willkommen. Der Termin bei Dr. Shine ergab, dass er sehr zufrieden ist mit mir - die Behandlung spricht an. Wenn ich ihm erzählt hätte, dass ich Bäume ausreißen könne, dann wäre ihm das sehr suspekt gewesen. Na gut. Das Abschlußgespräch habe ich schon heute, weil er am Samstag nicht in der Klinik ist. Er meinte, dass er mit mir die nächsten Wochen und MONATE 😳 durchgehen würde. Ernährung. Bewegung etc. Also noch kein Schweinsbraten die nächste Zeit 😉 Ich lümmelte den Großteil des Nachmittages mit Wärmflasche und Decke auf meinem gemütlichen Ohrensessel rum. Habe mir einen Vortrag von Ayya Khema (Buddhistische Nonne, Meditationslehrerin, Gründerin des Buddhahauses München und noch anderer Niederlassungen) über "Rechte Erkenntnis" und "Rechte Gesinnung" angehört. Fazit: Auf die Motivation mit der man etwas tut kommt es an. Handle ich aus egoistischen Gründen, oder achte ich darauf, dass mein Handeln auch meinem Gegenüber zu gute kommt? Im business würde man von einer "Win-Win Situation" sprechen. Man kann sich da vieles schön reden. Tricky Mind. Das passt auch ganz gut mit der Wochenaufgabe von meinem Meditationslehrer zusammen. Da geht es um Weisheit/Wissen und Liebe/Hingabe. Dazu erzählt er gerne eine kleine Geschichte vom blinden Riesen (der Liebe) der Berge versetzen kann. Weil blind weiß er nur nicht welche. Das Pendant dazu...

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Ein entspannter Geist lädt Kreativität ein

Ich hatte gestern in der Früh eine Einzelstunde bei Dr. Hari Raj. Atemübungen - auf yogisch "Pranayama". Nicht weil ich sie gebucht hätte, sondern weil ich seit gestern alleine im EG bin. Wegen Corona geht es abwechselnd immer stockwerkweise - gestern war das EG dran. Laut dem Koch ist ab heute Abend wieder "Full House". Atemübungen sind was ganz meditatives und können in einen wunderbaren Flow führen. Nicht umsonst gibt es in der stillen Meditation auch eine Atembetrachtung, die dem Zweck dient Gedanken mit der Aufmerksamkeit auf den Atem zu ersetzen. Eine spannende Übung, die man mit viel Freude am Scheitern am leichtesten üben kann 😉 KEIN Scherz! Genau das wird empfohlen. Sich zu freuen immer dann wenn sich wieder ein Gedanke eingeschlichen hat und man es MERKT. Dann nicht vergessen sich zu freuen. Denn man bleibt nur bei den Aktivitäten an denen man Freude hat. Das ist auch der Grund warum die vielen guten Vorsätze so schnell versanden. Man vergisst dabei SPASS ZU HABEN! Nach einem kurzen Spaziergang konnte ich ein bisschen früher zur Behandlung, weil sich eine der Gästinnen ihren Termin falsch gemerkt hat und nicht aufzufinden war. Gut, dass ich schon zurück war, so konnte ich einspringen. Stirnguss. Schöne Stirn, weil bei einer hohen Stirn viel Gießfläche da ist 🤣 Ruhen, duschen, Mittagessen. GARTEN. Heute bewölkt und ein bissi schwül-warm. Einem Impuls folgend das  Grobkonzept für den nächsten Blog erstellt und eine liebe, kreative Freundin angeschrieben, ob wir da...

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Vom Wichtigen zum Wesentlichen

Ja, ich kann jeden Tag etwas tun. Etwas wesentliches. Reflektieren. Das geht am besten, wenn ich nichts wichtiges tun muß. Also z.B. jetzt hier bei meiner Kur. Ansonsten hätte ich auch immer mal Zeit, aber ganz oft lasse ich mich einspannen von der Arbeit oder noch besser ich spanne mich selber ein. Ablenkungen gibt es gar viele. ToDo Listen verschaffen mir Distanz zu mir selbst. Manchmal ist das auch gut so. Im Moment aber nicht, weil ich es gerade wissen will. Was dieser Stau in meinem Brustbereich ist. Präzise fühlen will, weil eine Ahnung habe ich inzwischen. Behandlung und Ruhephase. Dann raus in diesen unglaublich schönen Spätsommertag. Eine Runde zu meinem Lieblingsplatz vor einem Maisfeld unter einen wunderschönen Baum - eine Linde. Die mag ich extra gern. Erinnern mich daran, dass ich als Kind Lindenblüten gezupft und zum trocknen auf Zeitungspapier im Speicher ausgelegt habe. Für den Winter. Geschrieben über das von dem ich glaube, das mich traurig macht und die Tränen haben es bestätigt. Keine Kopfgeschichte mehr, sondern gefühlt. Angenommen. Loslassen mit jeder Träne. Eine heilige Flüssigkeit sagt mein Meditationslehrer. Ja, das glaube ich auch, dass Tränen heil machen können. Die Angst, dass sie mich wegschwemmen habe ich nicht mehr. Eher, dass es zu einem Stau führt, so wie über die letzten Wochen geschehen. Alles gut. Keine Panik. Ich muß mir dringend was einfallen lassen, damit ich mir mehr Zeit nehme für das wesentliche. Nicht nur im Urlaub - bei einer Kur...

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Es gibt nichts wichtiges zu tun

Yoga war ein sanfter Flow. Gerda hat heute angeleitet nicht der Doktor. Kurze Abläufe, die man sich gut merken kann - die einen am Morgen den Schlaf aus den Gliedern dehnen. So wie ich es von G. kenne. Teilweise die gleichen Worte: "Einatmen.... Und ganz und gar ausatmen..."  🙂 Zur Behandlung gibt es nichts zu berichten - die gleiche wie am Sonntag und heute auch nochmal. Außer vielleicht, dass ich mich ziemlich wohl fühle und dass ich intensiv geträumt und mir das seit langem mal wieder gemerkt habe. Das mag ich ganz gern, da ein bisschen rum zu deuteln was das denn bedeuten könnte. Ich mach da jetzt keine Philosophie draus - eher ein Spiel. Ah - obwohl - vielleicht doch eine klitzekleine Philosophie 😇 Nach dem Ruhen bin ich zu Fuß in den kleinen Ort gelaufen. In einen Buch- und Geschenkeladen "Passepartout" . Sehr hübsch. Gute Auswahl, wahrscheinlich wegen der vielen Kurgäste. Ein neues Buch von Doris Dörrie "Die Welt auf dem Teller". Sie schreibt darin nur Geschichten über leckeres Essen. Hab ich gleich wieder zugemacht 😉 Besorge ich mir dann zu Hause. Finde die Frau genial. Natürlich noch nach Büchern zum Thema Yoga, Achtsamkeit ect. geguckt. Sehr wenig. Interessant. Eines von Abt Muho (ein Deutscher, der in Japan als Zenmeister ein Kloster führt).  "Das Meer weist keinen Fluß zurück" . Kenne ich nicht. Werde ich mal googeln. Zurück im Ayurveda Garden direkte auf die Liege in den Schatten unter bzw. versetzt von einem Baum - ansonsten ist die Gefahr von Fallobst...

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Reinigung der anderen Art

Die Behandlung am Samstag war eine Quark-Kräuter-Kopfpackung. Unspektakulär. Abgesehen von der Wirkung. Zumindest wüsste ich keinen anderen Auslöser - für die heftige Migräneattacke am späten Nachmittag. Volles Programm. Kein Abendessen, sondern Bettruhe. Unbewußte Vorbereitung für den Sonntag. Reinigungstag - der erste von insgesamt mindestens dreien. Die Behandlung: Erst einmal ein Dampfbad . WUNDERBAR. Ich habe schon überlegt, ob ich mir so ein Teil machen lasse. Abgesehen von der Investition - keinen Schimmer was das kostet -  fehlt mir der Platz zu Hause.  Zweiter Teil: Einlauf. Nicht so schlimm, wie es sich anhört. Glaubersalz ist x-fach grausliger 😉 Eine Stunde ruhen und dann ab ins Bad... Ein gemütlicher Vormittag auf der Liege im Garten. Worte aus einer alten "Zeit" ausgeschnippelt und zwei anderen Gästinnen beim Fallobstweitwurf auf den Komposthaufen zugeguckt. Auf was für Ideen man kommen kann 😉 Am Nachmittag Besuch einer Freundin, die in der Nähe wohnt. Wir haben uns 2017 bei meiner letzten Ayurvedakur auf Sri Lanka kennen gelernt. Bei einem Spaziergang und auf einer Schattenbank  den Zeitraum von 16 Monaten ausgetauscht. Immer wieder gut zu erfahren, dass Freundschaft auch wie ein Kaktus sein kann: Ohne viel gießen blüht er doch zur rechten Zeit in kräftigen, wärmenden Farben. Das war heute ein ganz wunderbares durchbrechen des Ayurveda Rituals bei reichlich Sonnenschein, der auch für die ganze kommende Woche prognostiziert wird. Ich scheine ein Glückskind...

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Struktur durch Ayurveda

"Es geht darum seelischen Ballast loszulassen und seelische Eigenart zu behalten." Den Satz von gestern finde ich spannend. Wert darüber nachzusinnieren. Ihn einzukreisen, von jeder Richtung zu betrachten in der Hoffnung, dass er mein Geheimnis preis gibt und meinem blinden Fleck Klarheit verleiht. Analog dem Gordischen Knoten den Alexander der Große mit einem Schwerthieb durchtrennte um die Herrschaft von ganz Asien zu erlangen. Gibt es die Möglichkeit des spontanen verstehens oder braucht die Frage nach "Was ist der Ballast bzw. was die seelische Eigenart?" noch Dranbleiben und Hingabe? Aber vielleicht kann ich den Knoten ein bisschen lockern um eine Ahnung davon zu bekommen, wie der gelöste Zustand aussehen könnte. Inzwischen hat sich ein Tagesablauf etabliert. Kein überlegen. Alles Wege bekannt. Einzig die Behandlungszeit variiert. Gegen 5:00 Uhr aufwachen. Auf leisen Sohlen ins WLAN Zimmer im Nebenhaus schleichen. Den am Vorabend vorbereiteten Blog nochmal checken, ergänzen, ändern. Prüfen ob der Übertragunsschlüssel aktiv ist und der Newsletter rausgeht. Yoga. Meditation. 8:00 Uhr Frühstück. Spaziergang und Behandlung bzw. anders herum. Ruhen. Mittagessen zwischen 12:30 und 13:00 Uhr. Ruhen, möglichst auf der Liege im Garten - Sonne genießen. Duschen um das nicht eingezogene Öl abzuspülen nach 3 Stunden. Lesen, schreiben, reflektieren, zeichnen. 18:00 Uhr Abendessen. Angenehme Unterhaltung als Beilage. Spaziergang. Blog vorbereiten. Meditation. Schlafen. Mehr ist es...

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Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen…

...denn andere Wasser strömen nach. HERAKLIT. Der vorsokratische griechische Philosoph hat sich schon gut 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung mit dem Wandel beschäftigt und kritisierte wohl nachhaltig die oberflächliche Realitätswahrnehmung und Lebensart der meisten Menschen. Ich hatte die gleiche Behandlung wie am Tag zuvor und versucht ganz offen für die Unterschiede und meine Warhrnehmung darauf zu sein. Ganz vorsichtig hat mir S. das diesmal inteniv riechende und von der Farbe tief goldbraune, warme Öl aufgetragen. Das Kräuterstempeln war ganz fein, teilweise eher ein sanftes stupsen. Die Wirkung im kurzen Nachruhen unterschied sich ebenfalls vom Vortag. Flüchtiger, leichter. Keine intensive Reizüberflutung durch "Multi Taskink", Nachrichten oder Internet.  Ruhe, Bewegung an der frischen Luft, Yoga, Meditation und die Behandlungen haben mich schon ganz schön "runter gebracht". Mit dem Mittagessen hat sich meine Tischnachbarin verabschiedet. Ich war ein bisschen traurig. Geruht. Geduscht. Spazieren gegangen bei heute bedecktem Himmel. Etwas angestrengt in meinen super bequemen Ohrensessel abgelegt. Gelesen, gezeichnet, geschrieben. Abendessen. Keine besonderen Vorkommnisse. Fast ein wenig Langeweile. Gut so, dann kann die Erholung noch tiefer sinken.  Vielleicht doch ein bisschen Ablenkung? Den Nachrichten um 19 Uhr ohne große Anstrengung widerstanden 😉 Den Abend locker ausklingen lassen mit Medi und einer Bettdecke, in die ich mich sehr früh gekuschelt habe. Nachdem...

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Volle Kraft voraus!

Jeder Tag mit all seinen schönen und ungeliebten Momenten vergeht und macht Platz für einen neuen Morgen. Das ist für mich der Glanz der Vergänglichkeit - damit kann ich echt was anfangen. Das Durchdringen der Vergänglichkeit ist eines der Tore ins Nirwana. Es besteht Hoffnung 😉 Dieser Mittwoch war in jeder Hinsicht GROSSartig und wenn Du eine Idee dafür bekommen magst, wie sich das für mich an diesem Tag angefühlt hat, dann kannst Du Dir das Video von BAP (heißt übrigens Vater. Wie in Niederbayern - da würde man es aber eher so schreiben "Bapp" ) unten angucken.  Das kommt dem ganzen schon sehr nah. Interessanterweise hat mir schon das Frühstück geschmeckt. Danach noch Zeit für einen Spaziergang im noch kühlen, aber schon sonnigen Morgen und dann die heutige Behandlung. PANDASWEDAM. Kräuterstempeln. Erst mal auf der Liege sitzend den Kopf mit warmem Kokosöl massiert bekommen. Dann wird der Rücken mit angewärmten Sesamöl "übergossen" und dieses sanft verstrichen. Anschließend wird mit gut warmen Kräuterstempeln der ganze Rücken abgestempelt. Danach in der Bauchlage die ganze Rückseite. Beim zweiten Durchgang habe ich gemerkt, dass ich mich verspanne, wenn sie in die Nierengegend kommt. Aha zu viel des guten! Gesagt. Geändert. Genossen. Dabei kam mir die Erinnerung an mein Sabbattical letztes Jahr. Da hatte ich mir mehrmals eine Thaimassage "gegönnt". Es tat immer höllisch weh und ich dachte: Frau was bist Du verspannt. Bis ich es mal U. meinem Ostheopathen erzählt habe....

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Heilkrise – Der Prozess geht los

So schnell gehts. Am Montag noch voller Elan und Freude und am Dienstag schon in der "Kurkrise". Kenn ich. Kein Drama. Unangenehm - ja. Aber dass ich da dran nicht vorbei komme war auch klar. Die gute Nachricht dazu ist: "Der Prozess hat eingesetzt". Welcher? Na der Heilungsprozess. Nennt man ja auch Heilkrise. Nachdem ich gestern Worte für zwei Tage geschrieben habe wird das jetzt eher eine kürzere Angelegenheit. Ein paar Fakten zum "warm werden" - für mich 😉                                                                                                                                                                                                                Nach meiner eigenen Yoga und Medipraxis, die ich heute gekürzt hatte bin ich um 8 Uhr in die Yogastunde gegangen. Dr. Hari Raj hat die (halbe) Stunde angeleitet. Wobei die Ansagen eher rudimentär um nicht zu sagen zu vernachlässigen waren. Das was er gesagt hat war (für mich) rein akustisch nicht zu verstehen. Indischer Singsang auf deutsch. Aber nachdem er die Übungen vorgemacht hat und sie mir zudem  bekannt waren, konnte ich durch hingucken und nachmachen leicht in die Übungen finden. Dynamisches Yoga. Mag ich gern. Danach direkt zum Frühstück. Der eine Auslöser der Krise. Bow eh! Ich esse ja normalerweise schon wirklich sehr gesund, aber das bricht alle Rekorde. Ich werde sowas von gereinigt und gesund aus diesen 2 Wochen hervorgehen, dass es nicht zum aushalten sein wird 😉 Und wieder mal die Wahrnehmung...

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Mit “Vierzig Wagen westwärts” in Ayurveda eintauchen

Der zweite Tag hatte etwas von eintauchen und mich breit machen hier im Ayurveda Garden inmitten des Kurparks und einer wunderschönen sanft hügeligen und spätsommerlichen Fülle - schönes Gefühl Cool Frühstück: Bitterkrauttee und dann Chai Tee, dazu Reisnudeln mit Kokosmilch. Sehr kreativ auf die Idee wäre ich bisher nicht gekommen. Mal sehen, ob ich zuhause auf diese Idee kommen MAG 😉 Der Chai hat zum wiederholten mal bestätigt, dass ich nach wie vor an einer Kuhmilcheiweisunverträglichkeit leide. SZ (Selbst Zschuid). Der schnelle Gang zurück in mein Zimmer wurde von der gerade anwesenden Putzfrau gebremst, die mir versicherte sofort fertig zu sein. Waiting. Warm anziehen, gscheide Schuah, Sonnenbrille auf und los gings die Gegend zu erkunden. Ausblicke und die Bewegung genossen. Fotos gemacht. Man könnte hier super joggen. Nur leider haben die Sportsachen nicht ums verrecken mehr in den Überseekoffer gepasst 😉 Wieder im Zimmer hatte ich noch eine Stunde Zeit zum schreiben und zeichnen und dann... ...in den Bademantel geschlüpft und los gings zur 4-händigen Abyanga (Massage mit sehr viel Öl) mit anschließendem Dampfbad. Der Massagetisch aus Holz von dem vielen Öl durchtränkt und gedunkelt sieht nicht wirklich bequem aus - wäre er auch nicht, wenn nicht diese Massage wäre - ein Traum! Start in der Rückenlage. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl immer flacher werdend in den Tisch einzusinken und die Illustration aus einem Märchenbuch über "Max und Moritz" fand den...

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Ankommen im Ayurveda

Angekommen im Sinne von angereist bin ich gestern, am Sonntag um 12:15 im Ayurvedagarden mitten im Kurpark von Bad Rappenau. In Natura sieht ja vieles nicht ganz so hochglänzend aus - trifft hier eher zu. Und schon habe ich verglichen - Bäh!! Ich konnte relativ schnell in mein Zimmer im EG,  wobei mein Koffer noch im Auto und mein Auto ein paar hundert Meter weg war. Habe es nicht gewagt auf einem als Fußgängerweg beschilderten Weg mit dem Auto vorzufahren. Deshalb gings erst zum Essen - pünktlich um 13 Uhr. Sehr lecker! Also alles gut? Vor dem Arztgespräch noch schnell mein Auto geholt, den Koffer rausgehievt. Nein es gibt keinen Portier oder so. Um 13:30 Uhr der Termin bei Dr. Shine - ein sehr feinfühliger Mann Mitte - schwer zu sagen - Mitte 40? Muß ich G. fragen, die kennt ihn und weiß das vielleicht. Mal sehen, ob es wichtig genug ist um dran zu denken. Er hat mich über eine Stunde befragt und nachdem ich vorbereitet war konnte ich alles beantworten 😉 Dann hat er  meine Hände angesehen und nach der Brüchigkeit der Nägel gefragt. Ja, weil sehr fest und nicht biegsam. Dann hat er meinen Puls gefühlt (also per Hand ohne Instrument) und stellte die Frage nach Venenproblemen? Nein. Besenreißer? Ja. Zum Schluß kam die Augendiagnose. Danach die Aussage, dass ich einen emotionalen Stau im Brustbereich hätte. Darauf gehe ich jetzt nicht näher ein... Und Blasenentzündung wird oft von emotionalen Themen ausgelöst. Wußte ich auch schon, aber das Thema weiß ich deswegen noch...

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Anfängergeist

Es ist 4:55 und es regnet. Tröpfelt vor sich hin. Ansonsten Stille und Dunkelheit - kein einziges Fenster ist beleuchtet. An so einem Sonntag kann man gut länger schlafen, sich nochmal einkuscheln. "Nachbacken" haben wir das früher als Kinder genannt. Bei mir geht es heute los Richtung Bad Rappenau über die A8. Das Navi sagt knapp drei Stunden. Um 12 Uhr soll ich einchecken, dann bekomme ich schon mal ein Mittagessen und am Nachmittag den ärtztlichen Eingangscheck bei Dr. Shine oder Dr. Hari Raj (beide aus Kerala). Ich hab mich vorbereitet, bin ja schließlich kein Anfänger in Sachen Ayurveda Kur. Habe meine komplette Krankheitsgeschichte und alle Zipperlein aufgeschrieben. Für die Länge der Liste könnte ich auch 75 sein 😉 Von dem Immunologen, der mich die letzten drei Monate zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit und Histaminintoleranz begleitet hat, habe ich einen Bericht dabei.  Als ich 2012 zum ersten Mal nach Sri Lanka geflogen bin, hatte ich nichts dabei und habe versucht auf Englisch zu erklären um was es geht. Hat auch funktioniert. Damals hat mich C. zum Flughafen gebracht. "Das geht nicht! Auf so eine weite Reise und dann allein zum Flughafen!" Wir haben noch einen Kaffee getrunken und zum Abschied hat sie mir ein Stofftier geschenkt. "Damit Du nicht so allein bist". Es hat nach wie vor keinen Namen, reist aber als Begleitung wieder mit. Im großen Überseekoffer. "Ach stimmt! Ich vergaß dass Du 6 Wochen unterwegs bist 😉 " Manno! Ich habe neben Klamotten,...

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Der Blick zurück

Alles endet irgendwann, das ist gut so. Ausnahmslos? Weiß ich noch nicht, aber für den Moment zeigt es sich als stimmig. Möglicherweise kann alles gut sein, wenn es AusGekostet, AusGefühlt und AusGelebt wurde? Gestern haben wir zum letzten Mal für diese Ausstellung die Tür vom Geranienhaus aufgesperrt, die Aufsteller platziert und die Stühle nach draußen gestellt. In den vergangenen vier Tagen hatten wir uns intensiv ausgetauscht - nicht die Lebensgeschichte, die kennen wir voneinander - sondern über die aktuellen Themen. Alle wesentlilchen Worte AusGeSprochen. Ich hatte die Zeit dabei und Michaela hat gedaddelt. Sehr frühes Mittagessen und dann die Fragen: "Wie war es?" "Hat es sich gelohnt?" Michaela hat mehrere Postkarten und ein kleines Bild verkauft, damit war sie sehr zufrieden. Aus kommerzieller Sicht war die Ausstellung kein Erfolg, aber das war auch gar nicht der Anspruch. Es ging darum die Bilder zu zeigen - und damit sich zu zeigen. Jedes Bild hat eine Geschichte und die Floskel "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" bekommt eine Bedeutung. Der Betrachter sieht von seinem Standpunkt aus, blickt aus seiner Brille darauf und es entstehen ganz andere Welten. Vielleicht braucht es eine Bestätigung der eigenen Geschichte, ein Bezeugen. Ein WahrNehmen. Ich habe die Tage sehr genossen. Der Austausch mit Michaela. Die Gelegenheit Freunde, Familie, Bekannte und Arbeitskollegen zu sehen, ihr Feedback zu erhalten und einen kurzen oder längeren Schwatz zu halten....

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Anspruchsvolle Tagesaufgabe

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen - Johann Wolfgang von Goethe- Keine banale Aufgabe das Ansinnen von unserem großen Dichter und Naturforscher. Das mit dem kleinen Lied sollte noch die einfachste aller Übungen sein im Zeitalter von Spotify und Apple Music. Das kann man locker einbauen beim Frühstück oder kann als beliebte "Badvariante" unter der Dusche einfach mit geträllert werden. Was ist ein "gutes" Gedicht und wie wähle ich es aus Tag für Tag? Das braucht dann auch Zeit und Muße um sich auf die Worte einzulassen und sie zu durchdringen um den Sinn der Übung zu erfüllen. Ähnlich herausfordernd ist das Ansinnen mit dem Gemälde. Muß ich jeden Tag in eine Galerie oder ein Museum gehen um dem gerecht zu werden? Am intensivsten wirkt ein Bild, wenn es in einem ansprechenden, inspirierenden Rahmen gezeigt an einer großzügigen Wand präsentiert wird. Das Licht spielt eine große Rolle und wieder wiegt der Faktor Zeit schwer auf der Tageslast. Und schließlich die höchste aller Künste, die größte der Herausforderungen, einige vernünftige Worte sprechen. Im (Arbeits)-Alltag meine ich oft wider der Vernunft zu handeln. Die in diesem Kontexte eine andere zu sein scheint. Der Ursprung der Handlungen ist auf die Worte zurück zu führen und diese können ihre Herkunft in den Gedanken nicht verleugnen. Also hier ansetzen. Gedanken sortieren,...

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Strich für Strich ein Gesamtkunstwerk

Ups! Ich bin heute noch ganz schön müde. Kein Energie sprühender early bird, sondern eher ein müder Krieger. Wie hat Karl Valentin gesagt "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" - und das nicht nur beim kreativen Akt, sondern auch das drum herum 😉 Per Zufall haben wir es geschickt eingefädelt einen Feiertags-Samstag mit in unserer Ausstellungszeit zu haben. 71 Besucher waren gestern im Geranienhaus, darunter unsere Familien, Freunde und ehemalige Arbeitskolleginnen von mir. Die Familie war zum Geburtstagsfrühstück im Palmenhaus Cafe eingeladen - mein Bruder hat 1 Jahr "zugelegt". Steht im gut 😉 Bei dem Ambiente (traumhaft!) und in dieser Runde kommt einfach Freude auf. Fotos gemacht von Michaela und von mir um sie auf die Website zu stellen. Leider habe ich dann gestern Abend doch nicht mehr meinen E-Mail Acount "repariert" und so haben sie den Weg noch nicht geschafft von meinem Smartphone auf die Seite. Ein langer Tag und trotzdem wie im Flug vergangen. Kleine Momente aneinandergereiht, Sätze die hängen bleiben, Fragen die klären, schöne Gespräche, viel Wohlwollen, schnelle Pausen 😉 Lachen und Scherzen. Hier noch die kleine Geschichte zu "Fragmentiert und doch ganz: Letztes Jahr, Ende April habe ich eine Wanderung von Florenz nach Assisi gemacht - geplant war bis nach Rom zu pilgern, aber da kam mir ein Fersensporn dazwischen. Vorbereitung mit Italienischkurs, Hometrainer, Schneeschuhwanderungen, Ausrüstung zusammenstellen - alles sehr aufregend! Nach Florenz bin...

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Gar kein Vergleich – es lebe die Vielfalt!

Wir haben gestern lange Stunden zum hängen der Bilder gebraucht - obwohl wir die Gegebenheiten vor Ort kennen. Ich habe mich auch direkt gefragt, wieso ich mich darauf gefreut habe? Wir haben beide geflucht und mit uns selbst gesprochen, wie bescheuert das doch ist und dass wir keinen Bock haben 🙁 Den Anfang zu finden, das ist die Kunst - und sich dabei nicht in das übliche Gedankenwirrwarr zu verstricken. Das ist gestern wieder erst nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten gelungen. Mir haben meine Bilder nicht mehr gefallen. Ich war mir sicher, dass bei Michaela die letzten fünf Jahre künstlerisch sehr viel mehr passiert ist als bei mir. Ich habe viel zu wenig Bilder! Und sie passen vom Format nicht zusammen und überhaupt; wie um Himmelswillen wollen wir in zwei Jahren die Orangerie im Englischen Garten bespielen? Da muß ich ja nochmal so viele Bilder malen! Und überhaupt... Dann habe ich mich zum Glück daran erinnert, wie ich beim Malen vorgehe: Erst mal ausprobieren und noch nichts wollen, sondern völlig spielerisch und frei dem folgen was gerade da ist. Den Boden bereiten. Dann haben wir auf Michaela's Vorschlag erst mal die Mitte und somit den Übergang von ihren zu meinen Bildern gefunden. Danach ging es schon etwas besser. Bilder erst mal hinstellen, passt es farblich? Thematisch? Nach 4 Stunden waren wir dann soweit. Michaela hat dann erst mal Mittag gemacht und ich hab in der Zeit schon mal die "Blebbels" bei meinen Bildern angebracht. Was für Dinger? Na Blebbels...

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Auf neue Beine stellen

Ich habe mir gestern stundenlang Websites unter dem Suchbegriff „Achtsamkeit“ angesehen. Zum einen um mal zu sehen, was es da alles so gibt und zum anderen um eine Idee zu bekommen, in welchem Rahmen ich mich präsentieren mag. Von den Inhalten habe ich einiges gefunden, das mich anspricht. Es sind wirklich gute Ideen und Konzepte unterwegs. Es ist spannend die Geschichten zu lesen, die zu Kehrtwenden, Umorientierung und Neuausrichtung geführt haben. Gesundheitliche Auslöser (sowohl körperlich als auch mentaler Natur) gingen oft Hand in Hand mit dem Wunsch etwas sinnstiftendes zu tun. Einige Seiten schienen „verweist“ und andere sehr lebendig mit aktuellen Einträgen und Angeboten. Viele Seiten finde überladen und für mich viel zu voll und zu „gscheckad“ (bunt). Bei mir ist es auch keine Neuausrichtung, sondern eher eine Bestandsaufnahme. Die morgendlichen Gedanken aufzuschreiben hilft mir mich zu sortieren und Klarheit zu bekommen. Wie ein Bildhauer, der alles entfernt um das frei zu legen, was da ist. Ich glaube Leonardo da Vinci hat das so formuliert, aber bitte nagelt mich da nicht fest. Die Recherche hat geholfen mich zu orientieren. Ich mag ein ganz klares Einstiegsbild, strukturiert und übersichtlich. Dafür sind die gewünschten Funktionalitäten nicht ganz ohne - glaub ich. Ich hab mal alles zusammen geschrieben was mir wesentlich erschien und jetzt kann Klaus mal gucken, ob er damit ein Konzept erstellen kann. Dann kommen noch die konkreten Inhalte. Eins nach dem...

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Ostern ganz anders

Frohe Ostern wünsche ich dir und deinen Lieben Wahrscheinlich haben wir uns alle dieses Osterfest ganz anders vorgestellt. Vielleicht im großen Kreis mit Familie und Freunden. Bei einem ausgiebigen Osterbrunch oder beim grillen im Garten. Auf alle Fälle zusammen mit lieben Menschen um sich auszutauschen, zu lachen und sich zu umarmen. Dieses Ostern ist anders, es ist leiser/stiller als sonst. Auf jeden Fall werde ich mich an dieses Ostern später erinnern. Ich freue mich gleich auf die Meditation und den Vortrag von Banthe Nyanabodhi. Und danach auf das Zoom Treffen mit der Familie, die in Schwabing, Neuhausen, Johanneskirchen und Hohenthann vor ihren Laptops sitzen werden. Ein Ersatz für das persönliche Treffen und ich bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt. Genießen was möglich ist und sich freuen an dem was da ist. Zu wissen und zu fühlen was einem fehlt zeigt was uns wichtig für uns ist. Die Weisheitsgeschichte über den "Wertvollen Stein" findet ihr in dem Buch „Buddha für Pragmatiker“ von Micheline Rampe

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Glück oder Unglück

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die zeigt wie schnell sich das Blatt wenden kann. Und wie sehr es auf die Haltung ankommt mit der man den Wendungen des Schicksals begegnet. -Audio Geschichte -Audio 1 Minuten Meditation Ich schenke Dir ein Lächeln zum Beginn dieses Tages

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Die 3 Säulen der Achtsamkeit

Ich bin früh aufgewacht heute. Der gestrige Tag war geprägt vom Arbeitskontext: Business Continuity Pläne, Anforderungen verifizieren und priorisieren, abstimmen und Aufgaben verteilen/übernehmen. Dabei Kinderstimmen im Hintergrund und bei mir der Schnellkochtopf, der pfeifend seine Betriebstemperatur gemeldet hat. Ich habe (nicht zum ersten Mal!) feststellen dürfen, was für ein tolles Team ich habe, was für klasse Kollegen und was für einen fürsorglichen Chef! Und was war noch wesentlich? Kontakt zu Freunden, ein Spaziergang, ausreichend Pausen mit frisch zu bereitetem Essen und Gedanken fokussieren. Achtsamkeit. Die 3 Säulen der Achtsamkeit: - Auf die Gedanken - Auf die Stimmung - Auf den Körper Dazu eine Übung. Die 3 Minuten Atempause Diese kurze Übung stammt aus der Mindfulness Based Cognitive Therapy. Sie besteht aus 3 Frequenzen, jede dauert etwa 1 Minute. Finde einen ruhigen Ort an dem du für diese kurze Zeitspanne ungestört sein kannst. Nimm eine für dich angenehme, aufrechte und stabile Sitzposition ein. Nimm Dir jeweils eine Minute Zeit um auf Deine Gedanken, dann auf Deine Stimmung und zuletzt auf Deine Körperempfindungen zu achten. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

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Was ist wesentlich?

Guten Morgen ihr Lieben an diesem Montag an dem viele einschneidenden Veränderungen starten und wahrscheinlich noch weitere entschieden werden. Der gestrige Sonntag wirkte bis zum späten Nachmittag auf den ersten Blick fast „normal“ auf mich. Ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein luden ein zu einem Spaziergang / Aufenthalt im Freien. Im Nymphenburger Schlosspark waren mittags viele Spaziergänger unterwegs um die frische Luft und die Sonnenstrahlen zu genießen. Und doch wirkt die Szenerie im Nachhinein für mich fast unwirklich - zurückgenommen, wie wenn jemand den Ton leiser gedreht hätte. „Alles zurückgeschraubt“ meinte ein Freund. Auf was zurückgeschraubt? Auf das Wesentliche. Was ist IN DIESEM MOMENT das Wesentliche? Für dich? Eine Atemübung Stell dich Hüftbreit hin - du brauchst „Armfreiheit“ um dich herum (am besten bei geöffnetem Fenster) Wenn es für dich passt schliess die Augen. Spüre den Boden unter dir, der dich trägt. Vorbereitend ausatmen. Mit der nächsten Einatmung die Arme über die Seite nach oben Richtung Decke führen. Ausatmend die Arme wieder sinken lassen. Der Atem führt die Bewegung. Schau mal, ob du den AUSATEM verlängern kannst. Du kannst mitzählen um das für dich zu verifizieren - nur was leicht geht. Wiederhole 6 bis 8 Atemzüge Was ist wesentlich? In diesem Moment. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

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