elisabeth hauner

kunst

Die Akzeptanz des Wechsels 🌞

Was war das fĂŒr ein tolles Wochenende! Schnee, klirrende KĂ€lte und Sonnenschein 🌞 Die letzte Woche war es nicht ganz so leicht dem Prinzip "Lieblingstag" zu folgen. MigrĂ€ne. Ein alter Bekannter, ein Glaubenssatz, der gern dann vorbei schaut, wenn ich nicht ganz fit bin: "Das schaffst Du nie!" Ein kurzes ĂŒberschnappen. Gefolgt von der Einsicht: "Es ist eh nicht zu schaffen. Es ist nie fertig".  Und gerade noch rechtzeitig vor dem Wochenende die Erfahrung, dass das was ich da mache gar nicht so schlecht - vielleicht sogar ganz gut ist 😊 Ein Bericht in der aktuellen Zeit geht darauf ein, dass es möglich wĂ€re, dass wir es mit Covid 19 mit einer transformatorischen Pandemie zu tun haben könnten. Schon wieder dieses Wort. Transformation begleitet mich im Job seit Jahren. Hier bedeutet es in der Digitalisierung anzukommen (was fĂŒr uns als Deutsche Affiliate mit immer mehr manuellen Eingriffen in eine sehr komplexe Systemlandschaft verbunden ist. Digitalisierung ist auch so ein dehnbarer Begriff...) Also eine Pandemie, die elementare VerĂ€nderungen mit sich bringt (bringen muß). Ein Virus, das  uns erst "in Ruhe lĂ€ĂŸt", wenn wir neben AHA Regeln und durchimpfen auch ein paar grundlegende Dinge auf den PrĂŒfstand stellen und annehmen, dass diese nicht mehr haltbar - weil nicht nachhaltig - sind. Verzichten. Böses Wort. Geht auch schon los. Verzichten auf den Osterurlaub. Verzichten auf die neuesten, modischen Klamotten und Accessoires fĂŒr diesen FrĂŒhling. In einer Doku zum Thema "Fast...

mehr lesen

Was macht diesen Montag zu Deinem Lieblingstag? đŸŒ·

Einen wunderschönen guten Morgen wĂŒnsche ich Dir! Was kann diesen Montag zu Deinem Lieblingstag machen? Der letzte Montag ist mir mit dem Ansatz des Lieblingstages sehr gut gelungen. Mit dem Gedanken, dass ich arbeiten kann und somit Austausch stattfindet und Sinnstiftung möglich ist, bin ich gut in die letzte Woche gestartet. So gut, dass ich mir ĂŒberlegt habe den Dienstag auch zu meinem Lieblingstag zu machen, aus einem anderen Grund und dann den Mittwoch, den Donnerstag und schließlich den Freitag. FĂŒr jeden Tag einen Grund finden mich zu freuen. Letzte Woche hat das super gut geklappt. Es gab den ein oder anderen Moment an dem es hĂ€tte kippen können, weil natĂŒrlich die Welt nicht nur freudig ist. Aber aus dieser Haltung heraus, an jedem Tag mĂŒhelos einen Grund zu finden, warum dieser Tag ein guter Tag werden kann,  hat mich durch die Woche getragen. Meinen Tag aus dieser Perspektive zu sehen ist auf alle FĂ€lle eine Möglichkeit. Mal sehen, wie sich diese zweite Februarwoche gestaltet. Mich beschĂ€ftigt immer wieder das Thema des Konsumverhaltens und der damit einhergehenden Massen- bzw. Überproduktion. Die ganz selbstverstĂ€ndliche Haltung,  dass uns das alles zusteht. Dabei ganz explizit mir auf die Schliche zu kommen, was hier mein "Beitrag" ist. Wo mache ich mit um dazu zu gehören? Wo schwimme ich gegen den Strom? Kann ich mich nur, weil ich nichts mehr bei Amazon bestelle, versuche alles was geht mit dem Fahrrad zu erledigen (warum geht da nicht mehr?) und im Bioladen...

mehr lesen

Die zwölfte Rauhnacht – Reflektion * Dankbarkeit

Es hat geschneit heute Nacht. Ich hab das glitzern in der Dunkelheit sofort erkannt - es erhellt die Nacht. Die BalkontĂŒr aufgemacht. Brrrrrr - kalt. Gelauscht. Die Stille ist anders, wenn es geschneit hat. Alles ist gedĂ€mpft - schon mit 2 cm Schnee! Die RauhnĂ€chte sind um 24 Uhr zu Ende gegangen und mit ihnen auch der dafĂŒr bereitete Raum des RĂŒckzugs und der Stille. Du hast vielleicht schon die letzten zwei Tage gearbeitet und weißt was ich meine. Ich starte am Donnerstag wieder. Heute noch ein völlig freier Tag, der so was von versantelt wird 😉  Ich habe nichts konkretes vor und werde mich einfach mitnehmen lassen von den Inspirationen, die der Schnee mitgebracht hat. Hier noch der Blick zurĂŒck auf die zwölfte Rauhnacht die ganz im Zeichen der Reflektion und der Dankbarkeit stand. Nicht die GlĂŒcklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren die glĂŒcklich sind (Francis Bacon) Dankbarkeit ist ein GefĂŒhl, das ich gut kenne.  Wenn sie mich "ergreift" durchströmt sie meinen ganzen Körper und ich habe den Eindruck völlig privilegiert zu sein. Die letzten zwölf Tage waren besonders - ein Retreat der anderen ART. Mein Rauhnachtstagebuch ist prall gefĂŒllt. FĂŒnfundsiebzig einerseits strukturierte und andererseits völlig frei gestaltete Seiten DIN A5. Text, Kritzelei, Tagesfakten, Zitate und Einsichten. Es wird mich durch dieses Jahr 2021 begleiten und ich bin sehr gespannt, ob ich in den Monaten etwas entdecken kann, was sich an den einzelnen Rauhnachts-Tagen gezeigt hat. Insgesamt...

mehr lesen

Die elfte Rauhnacht – Endlichkeit

Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eines haben. Ein starker Impuls. Dieses Zitat von Tom Hiddleston fand ich vor kurzem in dem von M. kreierten Jahreskalender. Seit vielen Jahren bekomme ich diese wunderbare Inspiration geschenkt. Der neue hĂ€ngt schon an der Wand 🙂 Ich schaffe es tatsĂ€chlich mir  nur den aktuellen Monat anzuschauen und freue mich immer schon am letzten Tag des Monats auf das neue Kalenderblatt... Mein Orakel zur elften Rauhnacht - Der Narr Der Narr im Archetypus des VERrĂŒckten schenkt Dir die Gewissheit, dass das Leben fĂŒr Dich sorgt. Seine Natur ist das außergewöhnliche, neue, ja sogar das absurde. Im Sinne einer höheren Weisheit handelt der Narr im Auftrag des großen Ganzen. Diese Energie bewegt Deine Aufmerksamkeit weg von den Grenzen, hin zu den Möglichkeiten. Sie unterstĂŒtzt Dich beim ausprobieren Deiner FĂ€higkeiten. Er lĂ€ĂŸt Dich Dinge völlig neuartig angehen, bringt Spaß und Schabernack in Dein Leben und die Gabe ĂŒber Dich selbst ganz herzhaft lachen zu können. Das passt ja ganz wunderbar zusammen! Die ENDlichkeit und der NARR. Praktisch ein DREAM TEAM! Im kreativen Impuls habe ich entdeckt, dass ich andere Handschrift-ARTEN nutzen kann um fĂŒr Worte eine andere Aufmerksamkeit zu erwirken. Das hört sich ziemlich banal an. Ich habe das bisher selbst auf dem PC nur rudimentĂ€r genutzt. Eine ganz neue Dimension.  Es lockert auf und unterbricht die Monotonie meiner zwar schönen, aber mit der Zeit dann auch...

mehr lesen

Die zehnte Rauhnacht – Vision * Eingebung

Es gibt ein Zitat von Helmut Schmidt zu diesem Thema, bei dem ich immer wieder schmunzeln muss: "Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen" Ich gehöre zu den Menschen, die keine großen Visionen haben und der Welt mit ihren Schöpfungen ihren Stempel aufdrĂŒcken wollen. Und doch gibt es den Teil in mir der an einem Großen und Ganzen mitwirken will. Der Wunsch mit meinem DA SEIN einen Unterschied zu machen. Das funktioniert natĂŒrlich nur, wenn ich prĂ€sent bin, mich zeige und andere an meinen SchĂ€tzen teilhaben lasse. Aber auch fĂŒr meine Werte zu stehen und zu streiten, falls nötig. Dabei immer wieder  Offenheit und Toleranz fĂŒr andere Sichten und Meinungen zu zeigen, mich bereichern zu lassen und mir dabei im Kern treu zu bleiben. Ich ziehe am ersten Januar immer drei Tarot Karten - fĂŒr drei Themen die mir wichtig sind. Liebe und Beziehung, Beruf / Berufung und SpiritualitĂ€t. Die Karten haben Bezeichnungen und dazu gibt es jeweils eine Beschreibung und eine Geschichte. Gestern habe ich mich mit der Karte zum Bereich "Beruf / Berufung" nĂ€her beschĂ€ftigt. Es ist wunderbar vorgelesen zu bekommen und dann das zu teilen, was von dem Text etwas in mir berĂŒhrt und zum klingen bringt. Die Karte "Authentisch sein / Vertrauen" erzĂ€hlt davon, dass es nicht wirklich wichtig ist, welchen Weg man geht. Sondern WIE man ihn geht. Ehrlich, aufrichtig und authentisch fĂŒhrt jeder Weg zum Ziel. Der starke Partner an der Seite ist VERTRAUEN. In sich, aber auch in die anderen. Kein blindes Vertrauen,...

mehr lesen

Die neunte Rauhnacht – Natur * Reichtum

Gestern war ein Santlertag - ein Pausentag. RauhnachtsAUSZEIT 🙂 Ich habe mir das Orakel fĂŒr diese neunte Rauhnacht angehört und dabei sogar ein bisschen geschummelt 😉 Ich wollte die Karte Nummer 1 nehmen. Das war der Held. Den hatte ich schon. Also auf die zwei vorgespult und dann war.... ...mein Orakel zur neunten Rauhnacht - Der Krokus Mit dem Text habe ich mich beschĂ€ftigt. Die Essenz herausgefiltert - eine Übung, die sich fĂŒr mich immer wieder lohnt. Was ist die Kernaussage (fĂŒr mich)? Der Krokus zeigt Dir, dass Dir viel gelingen kann. Mit dieser Kraft der Erneuerung schaffst Du, wie der Krokus durch den halbgefroren Boden, den Durchbruch und folgst der machtvollen Inspiration Deiner innersten Impulse. Wissensdurst und Neugierde tragen Dich und verleihen Dir den Mut unerschrocken nach draußen zu schauen und neues, noch ungeahntes zu wagen und voran zu gehen. Als echte ÜberlebenskĂŒnstlerin trotzt sie Schwierigkeite und RĂŒckschlĂ€gen. Sie lĂ€sst Dich die Herausforderungen annehmen, die Dich zu Deiner Sehnsucht fĂŒhren... Ganz schön mĂ€chtig so eine Essenz. Erneuerung - heut zu Tage wird immer von Transformation gesprochen um zu verdeutlichen, dass es sich um einen tiefgreifenden Prozess handelt, der nicht von jetzt auf gleich stattfindet. Ein Durchbruch durch die Schallmauer liebgewonnener Gewohnheiten und durch geprĂ€gte Vorurteile. MUT und EINSATZFREUDE sind gefordert. Und zwischendrin INNEHALTEN. Ich habe einen Spaziergang gemacht mit schnellen Schritten um mich warm zu...

mehr lesen

Die achte Rauhnacht – FĂŒlle * Das Neue

Die TĂŒren des Jahres öffnen sich, wie die der Sprache dem Unbekannten entgegen.  Dieses Zitat von Octavio Paz habe ich in einer Sonderausgabe der "Zeit" entdeckt. Wie wunderbar, wenn mit wenigen Worten eine ganze Dimension zum Ausdruck gebracht werden kann. Worte haben fĂŒr mich eine große Kraft - und im richtigen Kontext zur richtigen Zeit gewĂ€hlt können sie ihr ganzes Potential in mir verströmen und mich völlig erfĂŒllen. Mit der FĂŒlle und dem Neuen habe ich so meine Themen. Zu VerĂ€nderungen habe ich schon einiges geschrieben. Die FĂŒlle ĂŒberfordert mich ganz schnell, ich weiß nicht was davon ich wĂ€hlen soll. STRESS. Das beginnt bei seitenlangen Speisekarten und endet fĂŒr mich im Chaos der UnĂŒbersichtlichkeit des Internets. Aus Angst mich darin zu verlieren war meine Strategie damit umzugehen bisher einfach das nehmen, was mir als erstes positiv ins Auge sticht.  Ich stoppe dort, freue mich und genieße meine Wahl. Das an nĂ€chster oder ĂŒbernĂ€chster Stelle ein noch viel stimmigeres oder erfĂŒllenderes Angebot auf mich warten könnte vernachlĂ€ssige ich dafĂŒr. Die QualitĂ€t der FĂŒlle konnte ich in der Vorbereitung der RauhnĂ€chte durch die Herangehensweise von Jenny erkennen. Mit Begeisterung, Hingabe und viel Freude wĂ€hlt sie die Inhalte aus und feilt so lange daran, bis etwas völlig rundes entstanden ist. Sie nennt es ein Buffet, an dem sich jeder das auswĂ€hlen kann, was im Moment gerade stimmig und mit der verfĂŒgbaren Zeit vereinbar ist. Das kann mal nur eine Inspiration durch...

mehr lesen

Die siebte Rauhnacht – Hingabe * Flow

Ein gutes, neues Jahr wĂŒnsch ich Dir! Auf ein lichtes, leichtes und vor allem gesundes 2021! In den lezten Jahren war ich an Silvester im Retreat im Buddhahaus. Meine Rettung 😉 So konnte ich mich vor Parties drĂŒcken, die nicht wirklich mein Ding sind. Davor war ich ein oder zweimal im himmelsgrĂŒn beim malen - das war auch total schön 🙂 Dieses Jahr wieder eine andere Art fĂŒr mich den JahresĂŒbergang zu erleben. Ganz nah an den RauhnĂ€chten und zu zweit. Mit dem Radl zum Viktualienmark um 8 Uhr morgens um mich dann in die Witte-Schlange einzureihen. Eine Dorade sollte in den Ofen zusammen mit Pesto-Kartoffel-Gratin. Ein besonderes Essen fĂŒr diesen Abend. Die kreative Übung ließ eine Stunde wie nichts vergehen und doch noch Zeit fĂŒr Power Napping um den Jahreswechsel nicht zu verschlafen. Am frĂŒhen Abend mit dem Radl zu St. Korbinian um eine Lichtandacht zu besuchen.  Eine Möglichkeit der Zentrierung um mit kindlicher Freude und staunen, begleitet von Livemusik, in den Flow zu kommen. Beifall! Und ein Dankeschön fĂŒr den Tipp 🙂 Ein stilles Silvester - fast keine Böller vor Mitternacht und ein paar wenigen Raketen zum Jahreswechsel, die im Zusammenspiel mit Kirchenglocken in einem fast noch Vollmondhimmel ihre Sterne entfalten ließen. Wunderkerzen DIE ATTRAKTION an diesem Silvester. Eine WG schrĂ€g gegenĂŒber auf dem Balkon mit Musik, freier Interpretation und ausgelassener Performanceeinlage. Es ist gut, dass diese Jahr 2020 zu Ende ist - abgeschlossen. Ein Jahr mit hoher...

mehr lesen

Die sechste Rauhnacht – Loslassen

Die Kunst eines erfĂŒllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen.Weglassen.Loslassen (Ernst Fenstl) Dieses Zitat kannte ich bis zu diesen RauhnĂ€chten nicht. Ich finde es großartig! Offenheit, Reduktion auf das Wesentliche und gehen lassen was uns schwer macht. Eine Kunst? Ja eine große Kunst, weil es auch nicht darum geht als Asket ein Leben voller Entbehrungen zu fristen. Es geht aus meiner Sicht eher darum sich in der Mitte einzupendeln, nachdem man beide Extreme ausprobiert und festgestellt hat, dass weder das eine noch das andere der Weisheits letzter Schluß ist. Dazu ist es jedoch wesentlich erst mal innezuhalten und wahrzunehmen wo man sich befindet. Und dann sich dann an ein Rezept von Ayya Khema, einer ganz wunderbaren Weisheitslehrererin und Mystikerin erinnern: Erkennen, nicht tadeln - Ă€ndern. Ein ganz normaler Impuls ist etwas loshaben zu wollen, es anders haben zu wollen. Aus meiner Erfahrung funktioniert das nicht wirklich, sondern ist verbunden mit Widerstand, Enge und viel Anstrengung. Den eigenen Wachstums- und Entwicklungsprozess im Fluß zu halten hat viel damit zu tun sich mit den inneren Schatten auseinander zu setzten. Den Anteilen in uns, die wir nicht so besonders gern mögen und deshalb lieber auf andere Menschen projezieren und kritisieren. Ich will z.B. ein Gutmensch sein, klimaneutral und ressourcenschonend. Ja sicher ich bemĂŒhe mich. Dabei bin ich auch schon in das Extrem des völligen Vermeidens abgedriftet und habe die GleichgĂŒltigkeit der...

mehr lesen

Die fĂŒnfte Rauhnacht – Freundschaft

Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie Deines Herzens kennt und sie Dir vorspielt, wenn Du sie vergessen hast. Dieses Zitat von Albert Einstein habe ich in meinem ersten Sylvester Retreat 2016 auf 2017 im Buddhahaus MĂŒnchen geschenkt bekommen. In diesem Retreat habe ich mir Heinz zu meinem Meditationslehrer gewĂ€hlt und zusammen mit zwei anderen Teilnehmerinnen darauf hingewirkt, dass er in MĂŒnchen eine Meditationsgruppe außerhalb des Buddhahauses grĂŒndet. Seitdem treffen wir uns 14 tĂ€gig um etwas ĂŒber das Dhamma - die Buddhalehre - zu erfahren. Ich bin keine Buddhistin um diese mögliche Frage proaktiv zu beantworten. Ich kann nur sehr viel anfangen mit dem Inhalt der von Selbsterfahrung geprĂ€gten, nicht auf blinden Glauben basierten, Philosopie. Seit MĂ€rz diesen Jahres wurden diese Treffen auf Zoom umgestellt, dafĂŒr wöchentlich. Heinz gibt uns als Übung eine Wochenreflektion mit. Anfangs habe ich die Aufgaben schlichtweg vergessen. Also ich wußte nicht mehr ĂŒber was ich reflektieren sollte - ein sehr beliebter Abwehrmechanismus von mir neben MĂŒdigkeit und "nicht verstehen". Irgendwann habe ich B. eine Teilnehmerin danach gefragt, weil ich wußte, dass sie mitschreibt. Geduldig hat sie mir lange Zeit die Übung per WhatsApp ĂŒbermittelt, bis ich endlich anfing mir die Wochenreflektion selbst aufzuschreiben - in mein  Meditationsheft... In der Buddhalehre gibt es den Begriff des "Edlen Freundes" mit dem man sich ĂŒber die Fragen des Lebens austauscht. Dazu eine  kleine...

mehr lesen

Die vierte Rauhnacht – VerĂ€nderung

Wir mĂŒssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet - Oscar Wilde Ich bin immer wieder erstaunt, dass ein Tag so voller Widerstand, Trauer, Wut und Verzweiflung sein kann und der nĂ€chste kommt in völliger Unschuld daher mit einem LĂ€cheln auf den Lippen. Ohne schweres GepĂ€ck und voller Freude auf das was kommen mag. Allerdings habe ich schon am Abend des einen Tages den schweren Rucksack abgestellt um in die Leichtigkeit hineinzuschlafen. Ich habe die VerĂ€nderung eingeladen. ABER - ich habe eine TraumBLOCKADE. Egal ob ich gut, schlecht, lang oder kurz schlafe - einfach nix wundersames, tiefgreifendes da, um es mir zu merken und in mein Rauhnachtstagebuch zu schreiben. Dabei sollen die TrĂ€ume in den RauhnĂ€chten wegweisend und besonders sein. Na gut. Wenn ich dafĂŒr bewußt dazu beitragen kann meine Stimmung zu verwandeln bzw. die Offenheit habe sie durch einen kleinen Schubs oder aufmunternde, verstĂ€ndnisvolle Worte von Außen loszulassen,  werde ich mich jetzt mal nicht beschweren. Das allein ist schon MAGIC, da ich aus der Vergangenheit auch die Spirale kenne, die immer tiefer in den Widerstand fĂŒhrt... Nobody is perfect - auch die RauhnĂ€chte nicht. Mit den VerĂ€nderungen ist das so eine Sache - schon seit der Schulzeit werde ich immer wieder damit konfrontiert, dass im Umgang damit Luft nach oben da ist. In meinem ersten  Zeugnis, das keine Noten sondern ein paar SĂ€tze ĂŒber mich enthielt, stand schon drin,...

mehr lesen

Die dritte Rauhnacht – Herzöffnung und Wunder

Heute war ich sehr frĂŒh wach - und trotzdem nicht die Erste in der Straße. Um 3:45 Uhr war schon (oder noch) Licht in zwei Wohnungen, die im Blickfeld meines Schlafzimmerfensters liegen und sicherlich noch in einigen anderen Wohnungen in MĂŒnchen und ganz Deutschland. Ich mag diese Morgenstunden - der Tag birgt noch sein ganzens Potential in sich. Da kommt mir das Bild von der Mohnblume in den Sinn. Die Kapsel die in einem Moment aufspringt und zerknitterte BlĂŒtenblĂ€tter frei gibt, die sich in ihrem Tempo entfalten und glĂ€tten. So empfinde ich den frĂŒhen Morgen. Das erscheint mir gerade als ein sehr großes Wunder. Jeden Tag aufs Neue, was fĂŒr ein Geschenk! Der gestrige Tag war eine komplette Themaverfehlung. Setzten - 6. Da kann der Tag natĂŒrlich nichts dafĂŒr, sondern meine unbewußte Erwartungshaltung, dass dieser Tag der Herzöffnung und Wunder ganz besonders sein MÜSSE. Diese Haltung hat mich eng gemacht. HerzVERSCHLUSS und WunderFLUCHT... Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich das erst abends im GesprĂ€ch gemerkt habe. Jetzt passt fĂŒr mich besser: "Zum GlĂŒck konnte ich das abends im GesprĂ€ch noch reflektieren". Die richtigen Fragen und viel Zeit um die Antworten kommen zu lassen - Geduld mit mir. DANKE. Sind die Erwartungen, die ich von anderen aufnehme vielleicht meine eigenen? Zu hohe Erwartungen, wie ich zu sein habe um in diese Gesellschaft zu passen und nicht anzuecken? Mit zu schwimmen im Strom der AllgemeingĂŒltigkeiten und dem was per se als gesellschaftlich...

mehr lesen

Die zweite Rauhnacht – Die Form der Stille

Die QualitĂ€t der 2. Rauhnacht: Stille und Reinigung Stille ist fĂŒr mich nach dem Navi die beste "Erfindung" aller Zeiten. Das Navi hat mir die Möglichkeit gegeben mir die "Äußere Welt" zu erschließen, weil mein Orientierungssinn doch ganz schön zu WĂŒnschen ĂŒbrig lĂ€ĂŸt  und Karten lesen eine Kunst ist, die ich sehr bewundere aber selbst nicht beherrsche. Vielleicht hĂ€tte ich mir Orientierungssinn wĂŒnschen sollen - verpasst! Alle 13 Zettel  lĂ€ngst schon geschrieben. Die Stille ist das Tor zu meiner  "Inneren Welt" - ein Tor, das ich gerne und oft durchschreite. Weil mich die QualitĂ€t der Stille von Innen heraus zufrieden macht. Nachhaltig fĂŒr einen ganzen Tag. In der Stille kommt die zarte Stimme der Intuition sehr viel besser zur Geltung. Gestern hat es mich beschĂ€ftigt, dass die Stille von mir so sehr geschĂ€tzt wird. Bin ich eine "Einsiedlerin"? Oder eben doch ein Alien? Dieses GefĂŒhl habe ich seit ich denken kann. Anders zu sein. Das passt gut in die Anderszeit 🙂 Ich war noch nie eine Partyschnecke, obwohl ich super gerne tanze - zapple, weil tanzen im Sinne von Walzer etc. habe ich nie gelernt. Nein, ich war nicht in der Tanzschule - ich habe mich schon damals entzogen, vieles nicht mitgemacht. Nicht erlebt. DafĂŒr einen Weg gefunden, der mich mir nĂ€her bringt. Langweilig? Mag sein, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Allerdings passiert doch einiges in der Stille. Bei der gestrigen kreativen Übung ist in der Stille ein sehr lebendiges Bild entstanden "Von wegen...

mehr lesen

Die erste Rauhnacht – Wurzeln . Grundlage

Wie hab ich diesen gestrigen 1. Weihnachtsfeiertag und den 1. Rauhnachtstag genossen! Das war fĂŒr mich DER Tag zum ankommen. Ankommen in der Ruhe der Feiertage. Einfach nur Sein ohne zu mĂŒssen. Und so habe ich mir nach dem gestrigen early bird reichlich Zeit genommen fĂŒr Yoga und Meditation. Nachdem ich die letzte Zeit mein Morgenritual wegen der Vorbereitungen zum Rauhnachtsprogramm umgestellt hatte, merkte ich wie gut es mir tut es wieder umzudrehen- in voller LĂ€nge. Es macht mich zufrieden und öffnet mir den Tag. Ein spĂŒrbarer Unterschied. Allein deshalb war es schon gut das Experiment zu machen. Und es war es eben erforderlich - und machbar 🙂 Im Anschluß habe ich mir das Tagesorakel nochmal angesehen. Ich hatte mich ja fĂŒr die Karte mit der Nummer 3 entschieden. Die Mohnblume. Eine magische BlĂŒtenkraft geht von ihr aus. Sie hilft, sich nach ĂŒberstandenen Herausforderungen wieder zu regenerieren. Eine Blume der TrĂ€ume. Das hat leider nur rudimentĂ€r gewirkt - ich weiß dass ich heute Nacht getrĂ€umt habe, wollte mir den Traum auch merken. Das ist aber nicht gelungen. Aber immerhin ein Anfang ist gemacht 😉 Zudem fördert der Mohn die KreativitĂ€t und scheint Wunder in sich zu bergen. Geschneit hat es in dicken Flocken, das war mein Wunder des Tages. In den letzten 100 Jahren gab es nur fĂŒnf Mal eine "Weisse Weihnacht"! Wobei hiermit gemeint ist, dass mehrere Tage Schnee liegt und entsprechende Temperaturen herrschen. Aber auf jeden Fall bemerkenswert. Ich habe zwei der...

mehr lesen

Die erste Rauhnacht – Vorbereitungen

Dieses Weihnachten war natĂŒrlich anders. Und - es gibt etwas in mir, dass diesen Satz "dieses Jahr ist es anders" in jeglichem Kontext verwandt, nicht mehr hören mag. NatĂŒrlich ist es anders. Durch Corona ganz besonders anders... Das zeigt mir immer wieder, wie verhaftet ich doch bin in Regeln und Riten und deshalb freue ich mich, dass es dieses Jahr in der Rauhnachtszeit einfach anders sein DARF. Weil ich mich auf etwas einlassen mag. Sich auf jeden neuen Tag einlassen, egal wie er daher kommt. Vermeintliche Kontrolle aufgeben, weil ich auf vieles einfach eh keinen Einfluss nehmen kann. Wie war der Spruch nochmal: "Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, dann erzĂ€hl ihm von Deinen PlĂ€nen..." Nachdem sich die 1. Rauhnacht im Schlaf eingeschlichen hat, gibt es heute noch nicht soviel darĂŒber zu berichten. Deshalb ein paar Worte dazu, wie ich mich vorbereitet habe auf "die Zwölften", die "InnernĂ€chte" oder auch "GlöckelnĂ€chte". All diese Namen sind bei unseren österreichischen Nachbarn fĂŒr die RauhnĂ€chte im Sprachgebrauch. Mein Rauhnachtstagebuch habe ich am 21. Dezember spontan aus einer kleinen Auswahl ausgesucht um die erste kreative Übung vom Workshop direkt  in dieses Hefterl einzubringen. Erst gestern habe ich den Einband gestaltet und meine Struktur festgelegt. Neben Traumerinnerungen (da bin ich gespannt, weil ich mich nur sehr selten an TrĂ€ume erinnern kann - heute schon mal Fehlanzeige), Tagesorakel, den Empfindungen bei den kreativen und achtsamen Übungen, werde...

mehr lesen

Weihnachten – das Tor zur ersten Rauhnacht

Weihnachten - ein Tag mit hohem Erwartungsdruck und großem Potential. Ich mag die Weihnachtstage, weil ich frei habe und Zeit um runter zu kommen. Dieses Jahr konnte ich mir schon den 23. Dezember frei nehmen. Die Vorbereitungen fĂŒr das Rauhnachtsprogramm gehen in die Zielgerade. Am Montag fand unser Workshop "Licht & Leicht" ĂŒber Zoom statt. Was haben wir uns gefreut, als nach und nach 39 Teilnehmer auf dem Bildschirm aufploppten! Wir hatten Spaß in dieser Stunde, aber auch die Vorbereitungen waren geprĂ€gt von Leichtigkeit und Freude. Ich kann von mir sagen, dass ich viel gelernt habe in den letzten Wochen und Monaten. Vor allem, dass ich Arbeit mit einem Thema, das mir Freude macht, mit dem ich mich identifizieren kann,  als energetisierend, leicht und nicht als erschöpfend empfinde. Da geht ein dickes Dankeschön an Jenny - die sich schon im Vorfeld mit Online-Business beschĂ€ftigt, und dieses Programm in eine so Ă€sthetische, aber auch fĂŒr die Teilnehmer leicht zu handhabende Form gebettet hat! Viele, viele Stunden sind in dieses Projekt geflossen und jede Minute war es wert. Morgen geht es los. Um 00:01 am 25.12.2020 bricht die erste Rauhnacht an und ich freue mich auf die achtsam . kreative Zeit. Wer sich kurz entschlossen noch anmelden möchte, kann das ĂŒber den Link unten gerne bis heute, 24.12.2020 / 22:22 Uhr tun. Vielleicht wollt ihr es auch verschenken, oder eine Freundin/einem Freund durch diese Anderszeit begleiten - das gibt einen "Doppelte Freude - Bonus :-)...

mehr lesen

Neue early birds in Sicht – die RauhnĂ€chte

Lange ist es her, dass ich um diese Uhrzeit am Laptop saß um einen early bird auf den Weg zu bringen. Und doch "nur" zehn Wochen.  Die Zeit ist nur so verflogen -  am Sonntag war schon der 1. Advent in diesem Jahr in dem vieles so ganz anders ist. Wie jedes Jahr habe ich auf den letzten DrĂŒcker einen Adventskranz besorgt und ĂŒber mich geschmunzelt, dass ich es einfach nicht schaffe eine Woche frĂŒher in einen der beiden BlumenlĂ€den in meiner NĂ€he zu gehen um mir in Ruhe aus einer großen Vielfalt einen auszusuchen. Das hat sich schon mal nicht geĂ€ndert 😉 In den letzten Monaten hat sich dagegen viel verĂ€ndert. Die Natur hat sich in diesem Jahr extra lang in ihr buntes Herbstkleid geworfen - sich aufgebrezelt um den SpaziergĂ€ngern einen besonders schönen Anblick zu bieten. Ich bin so viel spazieren gegangen wie lange nicht mehr - ein willkommener Ausgleich zur Bildschirmarbeit und die Möglichkeit sich an der frischen Luft mit einem lieben Menschen auszutauschen. Zweisamkeit mit einem Mann an meiner Seite, die einen neuen Blickwinkel auf mein "So Sein" eröffnet hat. Große Dankbarkeit, Freude und ein Potpourri an GefĂŒhlen gratis mit dazu. Ich hĂ€tte nicht gedacht, dass mir das auf meine "alten Tage" noch passieren wĂŒrde. Aber Wunder geschehen - wenn die Zeit dafĂŒr gekommen ist. WĂ€hrend meiner Ayurvedakur im September ist bei mir die Idee aufgekommen eine early bird Reihe ĂŒber die RauhnĂ€chte vorzubereiten. Ich sprach Jenny, eine liebe Freundin, die das Atelier "himmelsgrĂŒn"...

mehr lesen

Fazit und Aufbruch

Ein herbstlich, sonniger Tag war das gestern. Ich hatte schon um 10 Uhr meine Behandlung - einen Stirnguß. So war ich frĂŒh mit den Pflichtterminen durch und bin direkt nach dem Mittagessen nach Bad Wimpfen gewandert. Hab mir die kleine, historische Altstadt angeguckt. Seehr hĂŒbsch 😍 Und dann war auch noch Kunst- und Kulturtag mit kleinen Ausstellungen in den GeschĂ€ften und ein offenes Atelier habe ich auch entdeckt. Das war ein gelungener Abschluß fĂŒr diese zwei Wochen. Apropos Abschluß. Mein GesprĂ€ch mit Dr. Shine war gut. ErnĂ€hrungstechnisch soll ich auf "die fĂŒnf Weissen" verzichten. Das sind: Industriezucker (schwierig, weil in Kuchen drin - muß ich also wieder vermehrt selber backen 😉 ), Industriesalz (nehme ich nicht her und wenn ich essen gehe, werde ich das ĂŒberleben) Weizen (versuche ich eh zu vermeiden, aber Brezen sind einfach lecker) , Milchprodukte (geht sowieso nicht - KuhmilchunvertrĂ€glichkeit) und Parboiled Reis (pfui-bĂ€h). ZusĂ€tzlich soll ich Rohkost möglichst vermeiden - besser 3 x am Tag was warmes.  Mittags ein Blattsalat zum warmen Essen wĂ€re o.k. Ich bekomme von ihm dazu noch was per E-Mail. Ansonsten Bewegung die Spaß macht. Zwei bis drei Mal die Woche komplette einölen (hmmm - ich schĂ€tze das schaffe ich realistisch 1 x die Woche). Ich werde das machen was leicht geht. Weil, das hat er auch noch gesagt, Ayurveda nichts verbietet. Genuß und Freude sind wichtig. GlĂŒcklich sein ist die Devise. Das ist doch mal was 🙂 Die Kur war fĂŒr mein Empfinden...

mehr lesen

Ganz gemĂŒtlich ausgebremst

Das war gestern ein gemĂŒtlicher Tag. Ich war erschöpft, hatte eine Art Dauermuskelkater und fröstelte. Die warme Ölmassage und das Dampfbad war sehr willkommen. Der Termin bei Dr. Shine ergab, dass er sehr zufrieden ist mit mir - die Behandlung spricht an. Wenn ich ihm erzĂ€hlt hĂ€tte, dass ich BĂ€ume ausreißen könne, dann wĂ€re ihm das sehr suspekt gewesen. Na gut. Das AbschlußgesprĂ€ch habe ich schon heute, weil er am Samstag nicht in der Klinik ist. Er meinte, dass er mit mir die nĂ€chsten Wochen und MONATE 😳 durchgehen wĂŒrde. ErnĂ€hrung. Bewegung etc. Also noch kein Schweinsbraten die nĂ€chste Zeit 😉 Ich lĂŒmmelte den Großteil des Nachmittages mit WĂ€rmflasche und Decke auf meinem gemĂŒtlichen Ohrensessel rum. Habe mir einen Vortrag von Ayya Khema (Buddhistische Nonne, Meditationslehrerin, GrĂŒnderin des Buddhahauses MĂŒnchen und noch anderer Niederlassungen) ĂŒber "Rechte Erkenntnis" und "Rechte Gesinnung" angehört. Fazit: Auf die Motivation mit der man etwas tut kommt es an. Handle ich aus egoistischen GrĂŒnden, oder achte ich darauf, dass mein Handeln auch meinem GegenĂŒber zu gute kommt? Im business wĂŒrde man von einer "Win-Win Situation" sprechen. Man kann sich da vieles schön reden. Tricky Mind. Das passt auch ganz gut mit der Wochenaufgabe von meinem Meditationslehrer zusammen. Da geht es um Weisheit/Wissen und Liebe/Hingabe. Dazu erzĂ€hlt er gerne eine kleine Geschichte vom blinden Riesen (der Liebe) der Berge versetzen kann. Weil blind weiß er nur nicht welche. Das Pendant dazu...

mehr lesen

Ein entspannter Geist lÀdt KreativitÀt ein

Ich hatte gestern in der FrĂŒh eine Einzelstunde bei Dr. Hari Raj. AtemĂŒbungen - auf yogisch "Pranayama". Nicht weil ich sie gebucht hĂ€tte, sondern weil ich seit gestern alleine im EG bin. Wegen Corona geht es abwechselnd immer stockwerkweise - gestern war das EG dran. Laut dem Koch ist ab heute Abend wieder "Full House". AtemĂŒbungen sind was ganz meditatives und können in einen wunderbaren Flow fĂŒhren. Nicht umsonst gibt es in der stillen Meditation auch eine Atembetrachtung, die dem Zweck dient Gedanken mit der Aufmerksamkeit auf den Atem zu ersetzen. Eine spannende Übung, die man mit viel Freude am Scheitern am leichtesten ĂŒben kann 😉 KEIN Scherz! Genau das wird empfohlen. Sich zu freuen immer dann wenn sich wieder ein Gedanke eingeschlichen hat und man es MERKT. Dann nicht vergessen sich zu freuen. Denn man bleibt nur bei den AktivitĂ€ten an denen man Freude hat. Das ist auch der Grund warum die vielen guten VorsĂ€tze so schnell versanden. Man vergisst dabei SPASS ZU HABEN! Nach einem kurzen Spaziergang konnte ich ein bisschen frĂŒher zur Behandlung, weil sich eine der GĂ€stinnen ihren Termin falsch gemerkt hat und nicht aufzufinden war. Gut, dass ich schon zurĂŒck war, so konnte ich einspringen. Stirnguss. Schöne Stirn, weil bei einer hohen Stirn viel GießflĂ€che da ist đŸ€Ł Ruhen, duschen, Mittagessen. GARTEN. Heute bewölkt und ein bissi schwĂŒl-warm. Einem Impuls folgend das  Grobkonzept fĂŒr den nĂ€chsten Blog erstellt und eine liebe, kreative Freundin angeschrieben, ob wir da...

mehr lesen

Vom Wichtigen zum Wesentlichen

Ja, ich kann jeden Tag etwas tun. Etwas wesentliches. Reflektieren. Das geht am besten, wenn ich nichts wichtiges tun muß. Also z.B. jetzt hier bei meiner Kur. Ansonsten hĂ€tte ich auch immer mal Zeit, aber ganz oft lasse ich mich einspannen von der Arbeit oder noch besser ich spanne mich selber ein. Ablenkungen gibt es gar viele. ToDo Listen verschaffen mir Distanz zu mir selbst. Manchmal ist das auch gut so. Im Moment aber nicht, weil ich es gerade wissen will. Was dieser Stau in meinem Brustbereich ist. PrĂ€zise fĂŒhlen will, weil eine Ahnung habe ich inzwischen. Behandlung und Ruhephase. Dann raus in diesen unglaublich schönen SpĂ€tsommertag. Eine Runde zu meinem Lieblingsplatz vor einem Maisfeld unter einen wunderschönen Baum - eine Linde. Die mag ich extra gern. Erinnern mich daran, dass ich als Kind LindenblĂŒten gezupft und zum trocknen auf Zeitungspapier im Speicher ausgelegt habe. FĂŒr den Winter. Geschrieben ĂŒber das von dem ich glaube, das mich traurig macht und die TrĂ€nen haben es bestĂ€tigt. Keine Kopfgeschichte mehr, sondern gefĂŒhlt. Angenommen. Loslassen mit jeder TrĂ€ne. Eine heilige FlĂŒssigkeit sagt mein Meditationslehrer. Ja, das glaube ich auch, dass TrĂ€nen heil machen können. Die Angst, dass sie mich wegschwemmen habe ich nicht mehr. Eher, dass es zu einem Stau fĂŒhrt, so wie ĂŒber die letzten Wochen geschehen. Alles gut. Keine Panik. Ich muß mir dringend was einfallen lassen, damit ich mir mehr Zeit nehme fĂŒr das wesentliche. Nicht nur im Urlaub - bei einer Kur...

mehr lesen

Es gibt nichts wichtiges zu tun

Yoga war ein sanfter Flow. Gerda hat heute angeleitet nicht der Doktor. Kurze AblĂ€ufe, die man sich gut merken kann - die einen am Morgen den Schlaf aus den Gliedern dehnen. So wie ich es von G. kenne. Teilweise die gleichen Worte: "Einatmen.... Und ganz und gar ausatmen..."  🙂 Zur Behandlung gibt es nichts zu berichten - die gleiche wie am Sonntag und heute auch nochmal. Außer vielleicht, dass ich mich ziemlich wohl fĂŒhle und dass ich intensiv getrĂ€umt und mir das seit langem mal wieder gemerkt habe. Das mag ich ganz gern, da ein bisschen rum zu deuteln was das denn bedeuten könnte. Ich mach da jetzt keine Philosophie draus - eher ein Spiel. Ah - obwohl - vielleicht doch eine klitzekleine Philosophie 😇 Nach dem Ruhen bin ich zu Fuß in den kleinen Ort gelaufen. In einen Buch- und Geschenkeladen "Passepartout" . Sehr hĂŒbsch. Gute Auswahl, wahrscheinlich wegen der vielen KurgĂ€ste. Ein neues Buch von Doris Dörrie "Die Welt auf dem Teller". Sie schreibt darin nur Geschichten ĂŒber leckeres Essen. Hab ich gleich wieder zugemacht 😉 Besorge ich mir dann zu Hause. Finde die Frau genial. NatĂŒrlich noch nach BĂŒchern zum Thema Yoga, Achtsamkeit ect. geguckt. Sehr wenig. Interessant. Eines von Abt Muho (ein Deutscher, der in Japan als Zenmeister ein Kloster fĂŒhrt).  "Das Meer weist keinen Fluß zurĂŒck" . Kenne ich nicht. Werde ich mal googeln. ZurĂŒck im Ayurveda Garden direkte auf die Liege in den Schatten unter bzw. versetzt von einem Baum - ansonsten ist die Gefahr von Fallobst...

mehr lesen

Reinigung der anderen Art

Die Behandlung am Samstag war eine Quark-KrĂ€uter-Kopfpackung. UnspektakulĂ€r. Abgesehen von der Wirkung. Zumindest wĂŒsste ich keinen anderen Auslöser - fĂŒr die heftige MigrĂ€neattacke am spĂ€ten Nachmittag. Volles Programm. Kein Abendessen, sondern Bettruhe. Unbewußte Vorbereitung fĂŒr den Sonntag. Reinigungstag - der erste von insgesamt mindestens dreien. Die Behandlung: Erst einmal ein Dampfbad . WUNDERBAR. Ich habe schon ĂŒberlegt, ob ich mir so ein Teil machen lasse. Abgesehen von der Investition - keinen Schimmer was das kostet -  fehlt mir der Platz zu Hause.  Zweiter Teil: Einlauf. Nicht so schlimm, wie es sich anhört. Glaubersalz ist x-fach grausliger 😉 Eine Stunde ruhen und dann ab ins Bad... Ein gemĂŒtlicher Vormittag auf der Liege im Garten. Worte aus einer alten "Zeit" ausgeschnippelt und zwei anderen GĂ€stinnen beim Fallobstweitwurf auf den Komposthaufen zugeguckt. Auf was fĂŒr Ideen man kommen kann 😉 Am Nachmittag Besuch einer Freundin, die in der NĂ€he wohnt. Wir haben uns 2017 bei meiner letzten Ayurvedakur auf Sri Lanka kennen gelernt. Bei einem Spaziergang und auf einer Schattenbank  den Zeitraum von 16 Monaten ausgetauscht. Immer wieder gut zu erfahren, dass Freundschaft auch wie ein Kaktus sein kann: Ohne viel gießen blĂŒht er doch zur rechten Zeit in krĂ€ftigen, wĂ€rmenden Farben. Das war heute ein ganz wunderbares durchbrechen des Ayurveda Rituals bei reichlich Sonnenschein, der auch fĂŒr die ganze kommende Woche prognostiziert wird. Ich scheine ein GlĂŒckskind...

mehr lesen

Struktur durch Ayurveda

"Es geht darum seelischen Ballast loszulassen und seelische Eigenart zu behalten." Den Satz von gestern finde ich spannend. Wert darĂŒber nachzusinnieren. Ihn einzukreisen, von jeder Richtung zu betrachten in der Hoffnung, dass er mein Geheimnis preis gibt und meinem blinden Fleck Klarheit verleiht. Analog dem Gordischen Knoten den Alexander der Große mit einem Schwerthieb durchtrennte um die Herrschaft von ganz Asien zu erlangen. Gibt es die Möglichkeit des spontanen verstehens oder braucht die Frage nach "Was ist der Ballast bzw. was die seelische Eigenart?" noch Dranbleiben und Hingabe? Aber vielleicht kann ich den Knoten ein bisschen lockern um eine Ahnung davon zu bekommen, wie der gelöste Zustand aussehen könnte. Inzwischen hat sich ein Tagesablauf etabliert. Kein ĂŒberlegen. Alles Wege bekannt. Einzig die Behandlungszeit variiert. Gegen 5:00 Uhr aufwachen. Auf leisen Sohlen ins WLAN Zimmer im Nebenhaus schleichen. Den am Vorabend vorbereiteten Blog nochmal checken, ergĂ€nzen, Ă€ndern. PrĂŒfen ob der ÜbertragunsschlĂŒssel aktiv ist und der Newsletter rausgeht. Yoga. Meditation. 8:00 Uhr FrĂŒhstĂŒck. Spaziergang und Behandlung bzw. anders herum. Ruhen. Mittagessen zwischen 12:30 und 13:00 Uhr. Ruhen, möglichst auf der Liege im Garten - Sonne genießen. Duschen um das nicht eingezogene Öl abzuspĂŒlen nach 3 Stunden. Lesen, schreiben, reflektieren, zeichnen. 18:00 Uhr Abendessen. Angenehme Unterhaltung als Beilage. Spaziergang. Blog vorbereiten. Meditation. Schlafen. Mehr ist es...

mehr lesen

Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluß steigen…

...denn andere Wasser strömen nach. HERAKLIT. Der vorsokratische griechische Philosoph hat sich schon gut 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung mit dem Wandel beschĂ€ftigt und kritisierte wohl nachhaltig die oberflĂ€chliche RealitĂ€tswahrnehmung und Lebensart der meisten Menschen. Ich hatte die gleiche Behandlung wie am Tag zuvor und versucht ganz offen fĂŒr die Unterschiede und meine Warhrnehmung darauf zu sein. Ganz vorsichtig hat mir S. das diesmal inteniv riechende und von der Farbe tief goldbraune, warme Öl aufgetragen. Das KrĂ€uterstempeln war ganz fein, teilweise eher ein sanftes stupsen. Die Wirkung im kurzen Nachruhen unterschied sich ebenfalls vom Vortag. FlĂŒchtiger, leichter. Keine intensive ReizĂŒberflutung durch "Multi Taskink", Nachrichten oder Internet.  Ruhe, Bewegung an der frischen Luft, Yoga, Meditation und die Behandlungen haben mich schon ganz schön "runter gebracht". Mit dem Mittagessen hat sich meine Tischnachbarin verabschiedet. Ich war ein bisschen traurig. Geruht. Geduscht. Spazieren gegangen bei heute bedecktem Himmel. Etwas angestrengt in meinen super bequemen Ohrensessel abgelegt. Gelesen, gezeichnet, geschrieben. Abendessen. Keine besonderen Vorkommnisse. Fast ein wenig Langeweile. Gut so, dann kann die Erholung noch tiefer sinken.  Vielleicht doch ein bisschen Ablenkung? Den Nachrichten um 19 Uhr ohne große Anstrengung widerstanden 😉 Den Abend locker ausklingen lassen mit Medi und einer Bettdecke, in die ich mich sehr frĂŒh gekuschelt habe. Nachdem...

mehr lesen

Volle Kraft voraus!

Jeder Tag mit all seinen schönen und ungeliebten Momenten vergeht und macht Platz fĂŒr einen neuen Morgen. Das ist fĂŒr mich der Glanz der VergĂ€nglichkeit - damit kann ich echt was anfangen. Das Durchdringen der VergĂ€nglichkeit ist eines der Tore ins Nirwana. Es besteht Hoffnung 😉 Dieser Mittwoch war in jeder Hinsicht GROSSartig und wenn Du eine Idee dafĂŒr bekommen magst, wie sich das fĂŒr mich an diesem Tag angefĂŒhlt hat, dann kannst Du Dir das Video von BAP (heißt ĂŒbrigens Vater. Wie in Niederbayern - da wĂŒrde man es aber eher so schreiben "Bapp" ) unten angucken.  Das kommt dem ganzen schon sehr nah. Interessanterweise hat mir schon das FrĂŒhstĂŒck geschmeckt. Danach noch Zeit fĂŒr einen Spaziergang im noch kĂŒhlen, aber schon sonnigen Morgen und dann die heutige Behandlung. PANDASWEDAM. KrĂ€uterstempeln. Erst mal auf der Liege sitzend den Kopf mit warmem Kokosöl massiert bekommen. Dann wird der RĂŒcken mit angewĂ€rmten Sesamöl "ĂŒbergossen" und dieses sanft verstrichen. Anschließend wird mit gut warmen KrĂ€uterstempeln der ganze RĂŒcken abgestempelt. Danach in der Bauchlage die ganze RĂŒckseite. Beim zweiten Durchgang habe ich gemerkt, dass ich mich verspanne, wenn sie in die Nierengegend kommt. Aha zu viel des guten! Gesagt. GeĂ€ndert. Genossen. Dabei kam mir die Erinnerung an mein Sabbattical letztes Jahr. Da hatte ich mir mehrmals eine Thaimassage "gegönnt". Es tat immer höllisch weh und ich dachte: Frau was bist Du verspannt. Bis ich es mal U. meinem Ostheopathen erzĂ€hlt habe....

mehr lesen

Heilkrise – Der Prozess geht los

So schnell gehts. Am Montag noch voller Elan und Freude und am Dienstag schon in der "Kurkrise". Kenn ich. Kein Drama. Unangenehm - ja. Aber dass ich da dran nicht vorbei komme war auch klar. Die gute Nachricht dazu ist: "Der Prozess hat eingesetzt". Welcher? Na der Heilungsprozess. Nennt man ja auch Heilkrise. Nachdem ich gestern Worte fĂŒr zwei Tage geschrieben habe wird das jetzt eher eine kĂŒrzere Angelegenheit. Ein paar Fakten zum "warm werden" - fĂŒr mich 😉                                                                                                                                                                                                                Nach meiner eigenen Yoga und Medipraxis, die ich heute gekĂŒrzt hatte bin ich um 8 Uhr in die Yogastunde gegangen. Dr. Hari Raj hat die (halbe) Stunde angeleitet. Wobei die Ansagen eher rudimentĂ€r um nicht zu sagen zu vernachlĂ€ssigen waren. Das was er gesagt hat war (fĂŒr mich) rein akustisch nicht zu verstehen. Indischer Singsang auf deutsch. Aber nachdem er die Übungen vorgemacht hat und sie mir zudem  bekannt waren, konnte ich durch hingucken und nachmachen leicht in die Übungen finden. Dynamisches Yoga. Mag ich gern. Danach direkt zum FrĂŒhstĂŒck. Der eine Auslöser der Krise. Bow eh! Ich esse ja normalerweise schon wirklich sehr gesund, aber das bricht alle Rekorde. Ich werde sowas von gereinigt und gesund aus diesen 2 Wochen hervorgehen, dass es nicht zum aushalten sein wird 😉 Und wieder mal die Wahrnehmung...

mehr lesen

Mit “Vierzig Wagen westwĂ€rts” in Ayurveda eintauchen

Der zweite Tag hatte etwas von eintauchen und mich breit machen hier im Ayurveda Garden inmitten des Kurparks und einer wunderschönen sanft hĂŒgeligen und spĂ€tsommerlichen FĂŒlle - schönes GefĂŒhl Cool FrĂŒhstĂŒck: Bitterkrauttee und dann Chai Tee, dazu Reisnudeln mit Kokosmilch. Sehr kreativ auf die Idee wĂ€re ich bisher nicht gekommen. Mal sehen, ob ich zuhause auf diese Idee kommen MAG 😉 Der Chai hat zum wiederholten mal bestĂ€tigt, dass ich nach wie vor an einer KuhmilcheiweisunvertrĂ€glichkeit leide. SZ (Selbst Zschuid). Der schnelle Gang zurĂŒck in mein Zimmer wurde von der gerade anwesenden Putzfrau gebremst, die mir versicherte sofort fertig zu sein. Waiting. Warm anziehen, gscheide Schuah, Sonnenbrille auf und los gings die Gegend zu erkunden. Ausblicke und die Bewegung genossen. Fotos gemacht. Man könnte hier super joggen. Nur leider haben die Sportsachen nicht ums verrecken mehr in den Überseekoffer gepasst 😉 Wieder im Zimmer hatte ich noch eine Stunde Zeit zum schreiben und zeichnen und dann... ...in den Bademantel geschlĂŒpft und los gings zur 4-hĂ€ndigen Abyanga (Massage mit sehr viel Öl) mit anschließendem Dampfbad. Der Massagetisch aus Holz von dem vielen Öl durchtrĂ€nkt und gedunkelt sieht nicht wirklich bequem aus - wĂ€re er auch nicht, wenn nicht diese Massage wĂ€re - ein Traum! Start in der RĂŒckenlage. Nach wenigen Minuten hatte ich das GefĂŒhl immer flacher werdend in den Tisch einzusinken und die Illustration aus einem MĂ€rchenbuch ĂŒber "Max und Moritz" fand den...

mehr lesen

Ankommen im Ayurveda

Angekommen im Sinne von angereist bin ich gestern, am Sonntag um 12:15 im Ayurvedagarden mitten im Kurpark von Bad Rappenau. In Natura sieht ja vieles nicht ganz so hochglĂ€nzend aus - trifft hier eher zu. Und schon habe ich verglichen - BĂ€h!! Ich konnte relativ schnell in mein Zimmer im EG,  wobei mein Koffer noch im Auto und mein Auto ein paar hundert Meter weg war. Habe es nicht gewagt auf einem als FußgĂ€ngerweg beschilderten Weg mit dem Auto vorzufahren. Deshalb gings erst zum Essen - pĂŒnktlich um 13 Uhr. Sehr lecker! Also alles gut? Vor dem ArztgesprĂ€ch noch schnell mein Auto geholt, den Koffer rausgehievt. Nein es gibt keinen Portier oder so. Um 13:30 Uhr der Termin bei Dr. Shine - ein sehr feinfĂŒhliger Mann Mitte - schwer zu sagen - Mitte 40? Muß ich G. fragen, die kennt ihn und weiß das vielleicht. Mal sehen, ob es wichtig genug ist um dran zu denken. Er hat mich ĂŒber eine Stunde befragt und nachdem ich vorbereitet war konnte ich alles beantworten 😉 Dann hat er  meine HĂ€nde angesehen und nach der BrĂŒchigkeit der NĂ€gel gefragt. Ja, weil sehr fest und nicht biegsam. Dann hat er meinen Puls gefĂŒhlt (also per Hand ohne Instrument) und stellte die Frage nach Venenproblemen? Nein. Besenreißer? Ja. Zum Schluß kam die Augendiagnose. Danach die Aussage, dass ich einen emotionalen Stau im Brustbereich hĂ€tte. Darauf gehe ich jetzt nicht nĂ€her ein... Und BlasenentzĂŒndung wird oft von emotionalen Themen ausgelöst. Wußte ich auch schon, aber das Thema weiß ich deswegen noch...

mehr lesen

Cool bleiben

Der gestrige Tag war praktisch ideal zum Daheim bleiben. Nass, kalt und grau. Außer zum einkaufen wĂ€re ich wohl auch sonst nicht unbedingt raus gegangen. Bei mir war Haushalt angesagt - klar Schiff machen in jeder Hinsicht. Das ist ja nicht meine Lieblingsdisziplin, aber das rumwirbeln in der Wohnung hat mir gut getan. Dann war Platz fĂŒr KreativitĂ€t. Eine Collage zum aktuellen Thema mit Worten aus der SZ und dem AHA der Achtsamkeit. Plaudern mit Freundinnen. So ein Tag ist schnell rum und trotzdem bleibt genug Zeit um sich verrĂŒckt machen zu lassen. Will ich das? Hilft mir das? Hilft es sonst wem? Klare Antwort: Nein Also cool bleiben und das was ist wahrnehmen. STAY CALM! Und dann noch ein Auszug aus einer Email, die ich von Indigoreisen bekommen habe. Unsere Gesellschaft scheint gerade einen Wandel durchzumachen - jeder spĂŒrt es. Die Menschen gehen, trotz der Distanz, die gerade jetzt so wichtig ist einzuhalten, wieder liebevoller und wertschĂ€tzender miteinander um. Neben Unsicherheit und Angst, die in dieser Zeit klarerweise auch spĂŒrbar sind, besinnt man sich auf die Basisbausteine des Lebens: die Gesundheit und die nĂ€hrenden Beziehungen. Wenn wir dieses Bewusstsein hinĂŒberretten, in die "Zeit danach", dann hat dieses mikroskopisch kleine Teilchen nicht nur eine Spur der VerwĂŒstung hinterlassen, sondern uns die Möglichkeit gegeben, einen Samen der Meschlichkeit und Hoffnung zu sĂ€en. In diesem Sinne, bleibt verbunden mit euren Lieben und vor allem bleibt gesund. Ich hab...

mehr lesen

Neue Routinen

Guten Morgen ihr Lieben, gestern hatte ich zum ersten Mal einen Moment, der mich echt gestresst hat. Ich spĂŒrte eine innere Unruhe/Aufregung. Kein gravierender Grund - einfach nur die Tatsache, dass Kommunikation ohne Mimik, ohne ein „physisches“ GegenĂŒber vollste Konzentration, wohl ĂŒberlegtes Vokabular und sehr viel Klarheit braucht. Bei einem Spaziergang in der Mittagspause konnte ich abschalten. Es braucht Bewegung- auch zwischendurch. Dann habe ich noch eine wesentliche Änderung in meinem „Homeoffice“ vorgenommen. Ich habe einen separater Tisch fĂŒr die Mahlzeiten ins Wohnzimmer gestellt um eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit herzustellen. Ein geĂ€nderter Rahmen, eine Anpassung der Struktur war fĂŒr mich notwendig geworden. Hast du eine Routine fĂŒr dich gefunden die es dir ermöglicht in dieser neuen Situation gut fĂŒr dich zu sorgen? Hier noch ein Bewegungsvorschlag (unter Bilder) um die WirbelsĂ€ule in alle Richtungen zu bewegen/dehnen Alternativ: Lieblingsmusik auflegen und eine Runde dazu tanzen ?? Und geht spazieren, wenn das möglich ist und denkt dran: Abstand wahren. Und wie Haindling in einem Lied singt: „Seid‘s freindlich (freundlich) mitanand“ Alles Liebe fĂŒr diesen Tag Elisabeth

mehr lesen

GlĂŒck oder UnglĂŒck

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzÀhlen, die zeigt wie schnell sich das Blatt wenden kann. Und wie sehr es auf die Haltung ankommt mit der man den Wendungen des Schicksals begegnet. -Audio Geschichte -Audio 1 Minuten Meditation Ich schenke Dir ein LÀcheln zum Beginn dieses Tages

mehr lesen

Die 3 SĂ€ulen der Achtsamkeit

Ich bin frĂŒh aufgewacht heute. Der gestrige Tag war geprĂ€gt vom Arbeitskontext: Business Continuity PlĂ€ne, Anforderungen verifizieren und priorisieren, abstimmen und Aufgaben verteilen/ĂŒbernehmen. Dabei Kinderstimmen im Hintergrund und bei mir der Schnellkochtopf, der pfeifend seine Betriebstemperatur gemeldet hat. Ich habe (nicht zum ersten Mal!) feststellen dĂŒrfen, was fĂŒr ein tolles Team ich habe, was fĂŒr klasse Kollegen und was fĂŒr einen fĂŒrsorglichen Chef! Und was war noch wesentlich? Kontakt zu Freunden, ein Spaziergang, ausreichend Pausen mit frisch zu bereitetem Essen und Gedanken fokussieren. Achtsamkeit. Die 3 SĂ€ulen der Achtsamkeit: - Auf die Gedanken - Auf die Stimmung - Auf den Körper Dazu eine Übung. Die 3 Minuten Atempause Diese kurze Übung stammt aus der Mindfulness Based Cognitive Therapy. Sie besteht aus 3 Frequenzen, jede dauert etwa 1 Minute. Finde einen ruhigen Ort an dem du fĂŒr diese kurze Zeitspanne ungestört sein kannst. Nimm eine fĂŒr dich angenehme, aufrechte und stabile Sitzposition ein. Nimm Dir jeweils eine Minute Zeit um auf Deine Gedanken, dann auf Deine Stimmung und zuletzt auf Deine Körperempfindungen zu achten. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

mehr lesen

Was ist wesentlich?

Guten Morgen ihr Lieben an diesem Montag an dem viele einschneidenden VerĂ€nderungen starten und wahrscheinlich noch weitere entschieden werden. Der gestrige Sonntag wirkte bis zum spĂ€ten Nachmittag auf den ersten Blick fast „normal“ auf mich. Ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein luden ein zu einem Spaziergang / Aufenthalt im Freien. Im Nymphenburger Schlosspark waren mittags viele SpaziergĂ€nger unterwegs um die frische Luft und die Sonnenstrahlen zu genießen. Und doch wirkt die Szenerie im Nachhinein fĂŒr mich fast unwirklich - zurĂŒckgenommen, wie wenn jemand den Ton leiser gedreht hĂ€tte. „Alles zurĂŒckgeschraubt“ meinte ein Freund. Auf was zurĂŒckgeschraubt? Auf das Wesentliche. Was ist IN DIESEM MOMENT das Wesentliche? FĂŒr dich? Eine AtemĂŒbung Stell dich HĂŒftbreit hin - du brauchst „Armfreiheit“ um dich herum (am besten bei geöffnetem Fenster) Wenn es fĂŒr dich passt schliess die Augen. SpĂŒre den Boden unter dir, der dich trĂ€gt. Vorbereitend ausatmen. Mit der nĂ€chsten Einatmung die Arme ĂŒber die Seite nach oben Richtung Decke fĂŒhren. Ausatmend die Arme wieder sinken lassen. Der Atem fĂŒhrt die Bewegung. Schau mal, ob du den AUSATEM verlĂ€ngern kannst. Du kannst mitzĂ€hlen um das fĂŒr dich zu verifizieren - nur was leicht geht. Wiederhole 6 bis 8 AtemzĂŒge Was ist wesentlich? In diesem Moment. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

mehr lesen

Start 5 weeks 4 Mindfulness

Guten Morgen ihr Lieben, die Welt ist ordentlich durcheinander geraten und jeder ist auf seine Weise dabei sich anhand der Gegebenheiten neu zu orientieren und einzurichten. Schulen und Kitas sind fĂŒr die nĂ€chsten 5 Wochen geschlossen was viele von euch vor große Herausforderungen stellt. Andere sind (zusĂ€tzlich) damit beschĂ€ftigt sich ihr persönliches homeoffice einzurichten oder sehen sich als Urlaubs-RĂŒckkehrer mit der Ausrufung von freiwilliger QuarantĂ€ne konfrontiert oder haben gar im Moment keine Möglichkeit mit ihren Liebsten zusammen zu sein. Die Kanzlerin proklamiert Abstand als neue Form der SolidaritĂ€t. Hier wĂŒrde ich gern hinzufĂŒgen: „...und den Kontakt in anderer Form aufrecht erhalten“. In diesem Sinne möchte ich euch ein Angebot machen, das eigentlich erst fĂŒr Januar 2021 im Rahmen des Philip Morris Gesundheitsmanagementzusammen mit der Achtsamkeitstrainerin Heike Mayer (sie leitet gerade bei PMG ein MBSR Training- aufgrund der aktuellen Situation in verĂ€nderter Form per Zoom) geplant war. Ich hab mich kurz mit ihr abgestimmt und von ihr auch das o.k. Bekommen den ein oder anderen Text/Übung aus ihren BĂŒchern zu verwenden - wenn dann werde ich das immer vermerken. In diese Gruppe habe ich Arbeitskolleg(innen), Freund(innen) und Familienmitglieder eingeladen. Und was wird hier die nĂ€chsten Wochen passieren? Ich werde ab morgen tĂ€glich in der FrĂŒh eine kurze Inspiration/AtemĂŒbung/ angeleitete Meditation/einfache KörperĂŒbung/Miniaufgabe oder dergleichen...

mehr lesen

newsletter
anmeldung

early bird blog

tabIndex = 0 onclick