elisabeth hauner

kunst

Biografie und Einstellung

Der Start im Büro nach dem Urlaub am letzten Montag war "überwältigend". Tiefenentspannung trifft auf Meeting Marathon und ellenlange ToDo Liste. Zum Glück konnte ich mich dann am Dienstag wieder beruhigen und ab Mittwoch wieder in mein Tempo kommen. Das Jahresendgespräch mit meinem Chef hatte ich schon im Dezember, aber die Gespräche mit meinen beiden Team Mitgliedern waren zum Ende der Woche terminiert. Ich mag diesen Austausch, der ja nicht nur auf diese Termine reduziert stattfindet. Mit einem guten Gefühl war ich so ins Wochenende gestartet. Und es ist auch ein Haken auf der ToDo Liste, die natürlich sofort neue Inhalte bekommt. Es ist nie fertig - das habe ich inzwischen verinnerlicht. Das hat mir geholfen mein Tempo zu finden und ein gewisses Selbstverständnis dafür zu entwickeln. Am Freitag ein Treffen mit Frauen mit denen ich seit der Coachingausbildung freundschaftlich verbunden bin. Intensive Gespräche. Lebensrückblick aus der Sicht einer bald 69 Jährigen, der uns neue Einblicke gab. Sie schreibt im Rahmen einer Logo Therapieausbildung gerade ihre Biografie. Sehr spannend. Entwicklung einer jahrzehntelangen Ehe. Auf die Frage, wie es denn da jetzt so sei, meinte sie ziemlich trocken: "Man hört nicht mehr so gut. Und man hört sich nicht mehr zu." Ich bin froh, dass ich zum einen noch ein paar Jährchen jünger bin und zum anderen eine doch im Vergleich sehr frische Beziehung führe. Das mit dem Hören und Zuhören funktioniert noch ganz gut 😉 Am Samstag waren wir bei...

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Kurz vor dem Alltag

Ich habe den Eindruck länger als eine Woche Urlaub gehabt zu haben. Das fühlt sich gut an und schenkt mir für den Start im homeoffice Leichtigkeit und Neugierde. Von letztem Dienstag bis Samstag Abend waren wir im Allgäu. Winterurlaub. Ferienwohnung. Toll! 🙃 Mit Schneestapfen, Kaminofen einheizen und auf dem Sofa rum lümmeln, tanzen, kochen und genießen. Rauhnachtsausklang. Eine andere Welt. Ich bekomme vorgelesen. Aus dem Buch "Hast Du uns endlich gefunden" von Edgar Selge. Wolfgang ist schon fast in der Mitte angekommen und gibt mir zum Einstieg eine Zusammenfassung über die wesentlichen Gegebenheiten und die Protagonisten. Edgar Selge hat eine frische Art zu schreiben. Offen und ohne (falsche?) Scham erzählt er aus seiner Kindheit - gut bürgerlich. Dieses Wort habe ich von Wolfgang erklärt bekommen - ich bin ein Arbeiterkind. Nachkriegszeit. Selge ist 17 Jahre älter als ich. In diesem Fall bin ich vom Glück der "späten" Geburt "gesegnet". Kein Krieg, kein Hunger, keine Vertreibung, keine direkte Schuld. Dankbarkeit. Meine Eltern waren 13 und 15, als der Krieg 1945 zu Ende ging. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie je davon erzählt hätten. Muss mal meine Geschwister fragen, ob die vielleicht noch Erzähl-Erinnerungen zum Auskramen haben. Den ganzen Sonntag Zeit um anzukommen in meinen vier Wänden. Das mag ich gern, wenn zwischen Urlaub und Arbeit noch ein bisschen Luft ist. Eine lange Yoga- und Meditationsstrecke vor dem Frühstück. Rumsanteln während die Waschmaschine...

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Wohnt dem Anfang noch ein Zauber inne?

Ein gutes, neues Jahr wünsche ich Dir an diesem 3. Januar 2022. Lauter runde Zahlen in diesem Jahr - nichts eckiges - schreibt sich sehr geschmeidig. Und trotzdem werde ich, wie immer, ein paar Tage brauchen bis die neue Jahreszahl flüssig aufs Papier kommt. Ich übe sie schon mal in meinem selbst gebundenem Rauhnachtsheft, in dem es mir besonders viel Freude macht hineinzuschreiben, zu kleben und zu gestalten. Gestern war das Thema: Reichtum und Fülle. Folgende Fragen haben zum reflektieren eingeladen: Wer oder was bereichert Dich? Was erfüllt Dich?  In der  Wochenzeitung "Zeit" gibt es auf einer Seite eine Spalte mit der Überschrift: "Was mein Leben reicher macht". Ein nicht endend wollender Strom vom Gedanken und Erlebnissen der Leser schafft es immer wieder mich zu berühren. Im Oktober 2020 bekam ich einen Ausschnitt davon, aufgeklebt auf einer Postkarte (mit minimaler Änderung), zugeschickt.  Den Text verrate ich nicht, nur dass der Absender Wolfgang war und ich mich seeeehr darüber gefreut habe. Und was macht nun mein Leben reicher? Vor allem dieser Mann - ich finde wir sind ein cooles Paar 😎. Und darüber hinaus meine Familie, meine Freund*Innen, Austausch, Natur, Freiraum, Qualitätszeit, Kultur, Yoga, Musik, magisches Miteinander, Lebenslust, Selbstverständnis, gemeinsam kochen, Reisen, Kunst, Kreativität und Zuversicht. Ich fühle mich überreich beschenkt mit diesen Quellen, dieser Vielfalt! Vertrauen gehört noch dazu. Vertrauen das Menschen in mich haben, aber auch...

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Zwischen den Jahren

Am Sonntag kam in den Nachrichten, dass Desmond Tutu im Alter von 90 Jahren gestorben ist. Dieser Mann hat mich berührt, weil er sich berühren ließ. Er konnte unglaublich wütend werden, wenn es um Ungerechtigkeit ging und davon gab es sehr viel in Südafrika. Und er war ein Entertainer, ein Versöhner und ein Freund des Dalai Lama. Allein die beiden zusammen zu sehen ist schon eine Freude - beiden sitzt der Schalk im Nacken. Deshalb habe ich ein kleines Video beigefügt. Hast Du die Feiertage gut verbracht? Mit Festmenue, geistigen Getränken, Plätzchen, Geschenken und etwas Ruhe nach dem Stress der letzten Wochen? Ich hatte es dieses Jahr wirklich besonders gut.  Ich habe 2 x Weihnachten gefeiert. Erst einmal vorgefeiert mit Wolfgang, "in Begleitung" einer Dorade aus dem Backrohr und leckerem Pfannengemüse.  Mit einer "schönen Bescherung", die eine Idee zu einer weiten Reise unter der Schleife hatte - wenn es denn dann wieder unkompliziert geht. Es eilt nicht - und es ist eine schöne Vision mit Vorfreude, die Recherchierlust lebendig werden lässt. Wie schön! Und dann nochmal mit meiner Familie. Es gab viel zu essen und viel zu  lachen. Wir haben im Garten vor einer Feuerschale gesungen und damit die Nachbarn erschreckt 😇. Ich habe wirklich besonderes Glück, dass wir Geschwister plus jeweiliger Anhang so gut miteinander können! Am ersten Weihnachtsfeiertag habe ich dann meine 13 Wünsche für das nächste Jahr als eines der  Rauhnachtsrituale zusammen geschrieben. Erst wusste ich...

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Ab morgen wird es wieder heller ☀️

Ich finde die Zeit von Oktober bis Weihnachten vergeht besonders schnell. Im Büro ist das die heiße Phase, weil viel Energie in die Zielerreichung fließt und gefühlt jeder dieser Tage sein eigenes, gesteigertes Tempo inne hat. Ich habe jetzt nur noch drei Tage zu arbeiten, weil wir alle für den 23. Dezember einen zusätzlichen Arbeitstag von der Firma geschenkt bekommen haben. Das ist WUNDERbar 🙃. Ich arbeite zwar "zwischen den Jahren", aber da geht es darum aufzuräumen, zu archivieren, eine neue Ordnerstruktur für das neue Jahr anzulegen und das ein oder andere noch abzuschließen für das bisher keine Zeit war. Die Idee wäre, diese Tage diesmal sehr ruhig anzugehen und früh Schluß zu machen. Damit ich Zeit habe für die wichtigen Dinge im Leben... Z.B. die Rauhnächte (es gibt natürlich noch andere Wichtigkeiten 😉). Wenn Du Lust hast diese besondere Zeit auf eine sehr entspannte Weise zu erleben, dann kann ich Dir den Tipp geben Dich von Jenny inspirieren zu lassen. Ich habe unten den Link zur Anmeldung angefügt. Ich freue mich schon darauf. Es ist eine Zeit, die bestens geeignet ist "runter" zu kommen, das alte Jahr zu reflektieren und sich auf das neue Jahr auszurichten. Morgen Abend können sich die Rauhnachtsteilnehmer ihr eigenes Begleitbüchlein binden. Ich war gestern Nachmittag noch auf 2 Stündchen im Atelier und habe Papiere geschnitten. Mit Papierschneidemaschinchen ein reines Vergnügen. Glupperl habe ich auch bekommen (ich habe tatsächlich keine) und Inspiration für...

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(Noch) kein Weihnachtslied

Jetzt brennen schon 3 Kerzen auf dem Adventskranz, aber erst seit Sonntag. Aber wollen hätt ich eigentlich schon am Samstag in der Früh beim Frühstück. Es war ziemlich bewölkt und deshalb wären drei Lichter heller gewesen als zwei. Ich höre ab und zu am Samstag zum Frühstück Radio (Bayern 1 - damit ist dieses Coming out auch schon durch 😉) und der Wettermann hatte die gleiche Intention wie ich. Die wurde aber sofort von der Moderatorin abgewürgt, weil die nächste Kerze erst am Sonntag angezündigt werden dürfe. Kam mir sofort ertappt vor - obwohl ich noch gar nichts gemacht hatte. Am ersten Dezember Wochenende habe ich an einem Online Workshop zum Thema IFS (Inner Family System) teilgenommen. Es war super interessant und ich hab das ein oder andere für mich mitgenommen. Neben den Aspekten der Teilearbeit auch, dass ich solange ich hauptsächlich im Homeoffice bin keinen online Workshop mehr am Wochenende buchen werde. Ich bekomme eine regelrechte Bildschirmaversion und hatte letzten Sonntag keinen Nerv den early-bird vorzubereiten. Ich bin wirklich sehr gern analog unterwegs und genieße es in meiner Freizeit Zeitung (Papier) zu lesen. Dieses unhandliche Format unter Rascheln so zu formen, dass es gut in der Hand liegt. Aber auch andere gedruckte Seiten, die z.B. zu einem Buch gebunden wurden, zähle ich zu meinen analogen Freuden. Man könnte auch sagen, daß ich altmodisch bin und mich der Digitalisierung verschließe. Mag sein. Ich nenne es eher gesunde Abstinenz, weil im...

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Musik, die Gänsehaut hervorruft

Der erste Advent - auch schon wieder vorbei. Ich habe gestern zum Frühstück die erste der vier orangenen Kerzen angezündet - sie leuchtet ganz wunderschön zwischen den getrockneten, lila Hortensien. Ich hab mir wieder nur Kerzen auf meinen weiß gestrichenem, aus Weiden gebundenen Kranz stecken lassen und den Rest selbst geschmückt. Advent braucht Adventskranz - ohne geht nicht. Und es geht auch nicht ohne Musik. Ich kann mich erinnern, dass ich Lieder, die mir gut gefallen haben in Dauerschleife so lange gehört habe, bis ich völlig durchtränkt war von der Melodie und dem Text. Ich habe in meinem Wohnzimmer schon viel getanzt, weil es Lieder gibt die mich nicht still sitzen lassen, sondern einen Ausdruck brauchen. Ausdruck der Freude, der Wut, der Hilflosikeit oder anderer Emotionen. Es gibt Lieder, bei denen ich bei den ersten Takten schon eine Gänsehaut bekomme. Weil Erlebnisse damit verbunden sind. Dazu gehört sicherlich "Rolling in the deep" von Adele. Mit diesem Lied haben wir 2012 beim Abschluß der Coaching Ausbildung die ca. 100 Gästen vom ofiziellen Teil verabschiedet. Und wir haben sie mit diesen Takten wenige Stunden später zur Party auf einem Schiff am Starnberger See wieder begrüßt. Die 5 Jahre der Ausbildung war eine sehr intensive Zeit in meinem Leben. Ich habe alle Gefühle rauf und runter mehrfach bei jedem Modul "durchgemacht". War, wie die anderen auch "durchgewalkt". Auf die Frage,  wie es einem denn so geht, haben wir geantwortet: "Man heult sich so...

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“Das Schicksal

mag unseren Weg bestimmen. Aber wir entscheiden selber, ob wir kriechen oder aufrecht gehen." Dieses Zitat von Girls Heart las uns G. zum Abschluß der Yogastunde letzten Mittwoch vor. Auf dem Tablett mit einer Tasse Tee lag der Spruch in ausgedruckter Form zum mitnehmen bereit. To go. Nach mehr oder minder einheitlichem Stöhnen während des Übens über all die Körperteile, die sich bei der ein oder anderen Übung schmerzlich bemerkbar machten, traf uns dieses Zitat mitten in unserem "Jammergeist". Wir haben alle den Spruch mitgenommen. Zum nachwirken. Es ist gut, immer mal wieder einen Spiegel vorgehalten zu bekommen - auch in dieser Form 😉. In einem Interview mit der 94-jährigen Sybil Gräfin Schönfeld (eine Germanistin, die ihr Leben lang Kochbücher, Kochkolumnen und Kalender geschrieben hat) wird gegen Ende das Alter der Protagonistin thematisiert. Ein Bekannter hätte ihr neulich gesagt, dass sie die einzige "Alte" sei, die nicht jammert. Sie hat darauf geantwortet, dass sie damit nur ihre Zeit verschwenden würde. Warum sollte sie jammern? Sie wüßte wer sie sei und was ihr geschenkt wird; jeden Tag wieder. Sie müsse nicht überrascht sein, dass die Finger nicht mehr so funktionieren, sie müsse nicht überrascht sein, dass sie nicht mehr ordentlich laufen könne und auch nicht, dass dies oder jenes nicht mehr ginge. Sie hätte zum Glück freundliche Ärzte, die ihr helfen und es ihr erleichtern. Also warum sollte sie sich beklagen? Im Gegenteil: Sie müsse froh sein und danken, dass...

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Offline ist auch keine Lösung

Lansam verwandle ich mich immer mehr zu einem "Morgenmuffel". Ich dachte die Umstellung auf die Winter (Normal-) Zeit hilft mir dabei wieder mit dem bekannten Elan um 5 Uhr aus dem Bett zu springen. Hat nicht wirklich geklappt. Ich brauche mindestens eine halbe Stunde bis ich mich dann zum Aufstehen überredet habe. Ab morgen stelle ich den Wecker gleich auf 5:30 Uhr. Vielleicht ist das die Lösung. Offline gehen ist z.B. keine Lösung und trotzdem geht mein Drucker einfach "offline" und drucken vom Handy funktioniert  nicht mehr. Einfach so. Ich hätte gestern noch einen Ausdruck fürs Atelier gebraucht. Hab fast 20 Minuten rumgedrückt an dem Ding. Wollte einach nicht. Na dann halt nicht. Zum Start erst mal ein paar Worte zu Heike's Kurs zum Thema "In mir sicher und zu Hause - Selbstregulation und Selbstmitgefühl". Es ist ja ein Onlinekurs, was für alle "Nicht-Münchner" ,und aufgrund der aktuellen Coronaentwicklung sowieso, ein Glück ist.  Mit Zoom bin ich einigermaßen vertraut, wobei mir mein Mikro immer wieder einen Streich spielt. Aber inzwischen habe ich gelernt auch damit besser umgehen. Und trotzdem wird das Thema Technik und ich nie ein Dream Team werden 😉. Wir haben erst mal ein paar Infos zur Entwicklung des Gehirns bekommen. Es war zwar jetzt nichts neues, dass das Ganze mit dem Rückenmark anfing. Die Infos zur Weiterentwicklung über das Reptiliengehirn zum Limbischen System (Amygdala/Hippocampus) bis hin zum Präfrontalen Cortex hatte ich auch schon gehört. Allerdings...

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Mit Erkundung den Horizont erweitern

Wir haben am Sonntag unseren Atelierplatz eingerichtet. Alles in das Regal geräumt, das Wolfgang schon aufgebaut hatte. Farben, Pinsel, Utensilien. Sehr ordentlich sieht das aus. Ich muss unbedingt noch ein Foto machen. Damit sich der Teil in mir, der nicht so ordentlich ist daran ein Beispiel nehmen kann😉 Am Montag war ich dann zum ersten Mal im Atelier - auf meinem Atelierplatz und habe zwei Mal Zeit "geschnipselt". Die letzen beiden Wochen bin ich nicht so intensiv zum lesen gekommen und so habe ich das beim Reißen und Schneiden ein wenig nachgeholt. Unter anderem die Kolumne von Peter Dausend. Mit zwei Zitaten daraus möchte ich diesmal starten. Zum einen von dem Lyriker Stanislaw Jerzy Lec: "Wer den Himmel auf Erden erwartet, hat im Erdkundeunterricht nicht richtig aufgepasst". Als ich das gelesen habe, musste ich schmunzeln. Ich hatte es grade die Tage über Geographie - das hat mich in der Schule nicht die Bohne interessiert. Dementsprechend fällt es mir auch schwer mich auf der Weltkarte zu orientieren. Orientierung - ein Kapitel für sich. In der gleichen Kolumne wird auch noch Konrad Adenauer zitiert: "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." Da war mir nicht mehr zum Lachen zumute, weil sich mein Horizont die letzte Zeit immer wieder stark verengt. Es gibt Momente in denen ich, durch einen mir nicht unbedingt nachvollziebaren Auslöser, von einem auf den anderen Moment völlig in mir eingesperrt bin. Das Hirn ist in...

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Freunde

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! Eine kleine Abwandlung eines Fußballspruchs von Sepp Herberger, der sogar bei mir (Fußball interessiert mich jetzt nicht wirklich) hängen geblieben ist. Ich fahre am Mittwoch Richtung Bozen um dort zusammen mit meiner besten Lieblingsfreundin an einem Yoga / ChiGong / Meditationsretreat teilzunehmen. Hintergrund sind zwei Geburtstage: Der von M. und der unserer Freundschaft. Wir kennen uns jetzt 20 Jahre - wenn das kein Grund ist zu feiern! Wir haben doch schon einiges zusammen erlebt und "durchgestanden". Ich hab ihr Jahre lang zu einem Thema das Ohr abgekaut - aber als Kinder- und Jungendpsychologin ist sie einiges gewohnt 😘 Ich habe nur noch zwei Freunde die ich länger kenne. Einen aus der Berufsschule zum Groß- und Außenhandelskfm. und den anderen hab ich während der dazugehörigen Ausbildung bei Etienne Aigner in der Abteilung ZTV (Zoll/Transport/Versand) - wir haben manchmal im Spaß ZentralerTrottelVerein daraus gemacht. Die beiden kenne ich bald doppelt so lang - 40 Jahre. O.k. das muss ich mir notieren. Darauf müssen wir auf alle Fälle anstoßen 😉 Ich habs mal wieder eilig - irgendwie ist momentan alles immer wichtig und zeitkritisch zugleich. Vor dem Urlaub heißt auch immer im Büro möglichst viel "fertig" zu bekommen, bzw. zu übergeben. Wobei ich diesmal eigentlich niemanden habe, dem ich viel "aufs Auge drücken" kann. Na, ja dann wird der Rest eben auf die Woche drauf verschoben - richtig wichtig sind eh andere Dinge. Das hört...

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The Sound of Silence

Das Wochenende war irgendwie zu kurz - gefühlt nur ein paar Stunden. Trotzdem mit einem "Tschakka" aufgestanden, weil es ja eh nix hilft  😉 Das wird jetzt ein kurzer early-bird. Sogar sehr kurz. Macht aber nix, weil es so viel zu lesen und zu hören gibt, dass ein bisschen Stille am Montag Morgen auch ganz erfrischend sein kann. Ich wünsch Dir einen guten Start in diese Woche 🤗   Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung "Zeit" vom 30.09. bis zum 06.10.2021 Meditation: Einfach da sein - 5 Minuten Emma Louise & Husky: The Sounds of Silence (mal anders)  

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Herbstgedöns

Ich hab von der Family Fotos bekommen von der Amalfiküste und von Sardinien: Traumwetter, Traumstrände, Spätsommer. Hier in München ist der Herbst angekommen. Sowas von. Wie Lava fließt ein roter Strom durch die Blätter an Bäumen und schlängelt sich durch Sträucher - die Farben der Natur sind unerreichbar an einem sonnig/warmen Herbsttag. So geht Herbst! 😎 In meinem Bad hängen rechts neben dem Spiegel vier Post-It's - die Grundlagen der Achtsamkeit: "Achtsamkeit auf den Körper", "Achtsamkeit auf die Emotionen", "Achtsamkeit auf die Stimmung", "Achtsamkeit auf die Gedanken". Wolfgang hat mich am Wochenende gefragt, ob ich die eigentlich noch wahrnehme. "Ja", hab ich geantwortet, weil ich tatsächlich die Tage genau drauf geschaut und dabei festgestellt habe, dass meine Achtsamkeit ein bisschen nach hinten gerutscht ist in der Priorität. Seit geraumer Zeit war ich nicht mehr online bei der "fortgeschrittenen" Meditationsgruppe. Mir ging die Arbeit mit den Lehrreden ein bisschen "auf den Senkel". Ich fand keine Brücke über die ich gehen konnte um diese mit dem heutigen Leben, mit der Realität in Verbindung zu bringen. Ich wurde so müde dabei, dass ich kaum die Augen offen halten konnte und mich mittendrin aus dem Zoommeeting abgemeldet habe um auf direktem Weg ins Bett zu gehen. Teilweise um 20 Uhr! Das ist selbst für mich verdammt früh 😉. Müdigkeit ist ein sehr deutliches Zeichen von Widerstand und unterdrückter Wut. Ich habe einige Zeit tapfer die Stunden weiter online...

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Auch ein später Vogel kann einen Wurm “reinbringen”

Es sieht so aus, als ob ich mich ans spätere Aufstehen gewöhnen könnte 😉 Und - ich habe heute noch Urlaub. Großartig! Ich kann mir vorstellen, dass heute sowieso ein Thema vorherrschen wird: Die Bundestagswahl und deshalb ist ein später early-bird sicherlich zu verkraften. Es fühlt sich so an, als ob ich schon ewig Urlaub hätte - das liegt sicher an der Vielfalt die wir genossen haben. Venedig ist immer wieder bezaubernd und bietet allen Sinnen die Möglichkeit aufzugehen in einem Potpourri von Farben und Formen. Die Architektur Biennale hat bei mir eher Fragen aufgeworfen, als inspiriert. Und mir mal wieder gezeigt, dass mein Englisch ganz viel Luft nach oben hat. Trotzdem war der Besuch der Giardini, aber vor allem des Arsenale ein Highlight. Wir haben "die Hände" von Lorenzo Quinn bestaunt und waren überrascht herauszufinden, dass er der Sohn des Schauspielers Anthony Quinn ist.  Damit die Kunst nicht zu kurz kommt haben wir dieses Bedürfnis zusätzlich noch im Peggy Guggenheim Museum "gestillt". Ein Abstecher nach Murano und ein Strandspaziergang am Lido waren für mich weitere neue Erlebnisse, die ich nicht missen möchte. Es gibt noch vieles zu erkunden und so werden wir sicherlich wieder kommen. Was die Touristenmassen angeht würde sagen, dass sie noch nicht wieder zurück sind, aber es war doch einiges los. Der zweite Urlaubsstopp am Gardasee in einem Ferienhaus 😘 war beschaulich. Einkaufen, kochen, durch die Städtchen Desenzano und Riva flanieren und den neuen Weg von...

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Alles Gute passiert immer langsam

Schwupps und schon ist September. Dieses Wochenende mit wunderbarem Sonnenschein. Wie toll ist das denn! Nach der langen Regenstrecke eine wahre Wohltat. Motorrad fahren, Spazieren gehen, Biergarten und Balkon - die vier Optionen, die wir aus dem Spätsommer Potpourrie gewählt haben. Was für ein Luxus - das wird mir gerade bewußt. Ich habe erst gestern meinen Kalender 😘 auf September umgestellt und folgenden Text von der jungen Schauspielerin, Poetry Slammerin und Sängerin Julia Engelmann gefunden: "Alles Gute passiert immer langsam. Also warum hab ich nie Geduld? Ich denke viel zu viel an alle anderen. Und ich gebe mir zu oft die Schuld." Poetry Slam habe ich noch nicht live gesehen, nur mal kurz einen Ausschnitt in einer Aufzeichnung. Und so habe ich auf einer Plattform nach Julia Engelmann gesucht und zwei kurze Ausschnitte angeklickt. Ich finde es ganz unglaublich, wie sie mit Worten jongliert und dabei ihre Welt hinterfragt. Die einen malen, die anderen machen Musik, andere wählen Schreiben als Ausdruck für ihr innerstes Sein. Jede Form ist willkommen und Poetry Slam möchte ich unbedingt demnächst mal live sehen, wenn das möglich ist. Also die Geduld. Ein Dauerbrenner. Wenn wir in Bewerbungsgesprächen junge Leute nach ihren Stärken und Schwächen befragen, dann ist auch immer die Ungeduld ein Thema. Es ist wohl ein Privileg der Jugend ungeduldig sein zu dürfen. Ist es umgekehrt auch ein Vorzug des Reifens geduldiger zu werden? Ich glaube schon. Manchmal führt aber auch...

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Die zwei Seiten der Medaille

Wenn ich gut drauf bin, dann kann ich sie sehen - beide Seiten der Medaille. Wenn ich schlecht drauf bin sehe ich nur die eine - die "negative" Seite der Vergänglichkeit. Zum Glück passt das grade mit der Stimmung und mein Blick ist offen für das "sowohl als auch". Am Samstag war das Malatelier "himmelsgrün" zum letzten Mal für eine Atelierzeit geöffnet. Es war "full house" - dem Anlass angemessen. Ein letztes Mal mit anderen zusammen - natürlich unter Corona-Auflagen - Kreativität, Inspiration und Austausch. Neuneinhalb Jahre, mit Lockdown - Unterbrechung, so schnell vergangen und doch schon so lange her. Ich kann mich noch gut erinnern, an mein erstes Nachtmalen mit Nachtmahl am Karfreitag kurz nach der Eröffnung. Ich saß in der Nische und wollte unbedingt was österliches auf die Leinwand bringen - hat sowas von nicht funktioniert 😉. Viele Kurse später, vor allem durch die "machART" (ein sehr schönes Format über einen längeren Zeitraum mit den gleichen Teilnehmer*Innen) habe ich begriffen, worum es eigentlich geht. Darum sich einzulassen, loszulassen von Vorstellungen, auszuprobieren, zu spielen und genau das zu machen, was grade dran ist ohne ein Ergebnis erzielen zu müssen. Und hinzuspüren, was dabei passiert. Daraus zu lernen, aber nicht schulisch sondern seelisch. Eine Möglichkeit zu wachsen und Flügel zu bekommen um abzuheben vom Alltag und den dazugehörigen Sorgen und Ängsten. Es geht ums Tun. Etwas das erfüllt und einem die Seele weitet. Ansonsten wird das Leben...

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Ich war noch nie eine Nachteule

Ich war am Sonntag im Stadtmuseum. Hab mir zum einen den Teil "Typisch München" angeschaut. Es war interessant zu erfahren, dass 1966, als klar war, dass die Olympiade in München stattfinden würde ein ganzer Schwung Hilfskräfte aus dem damaligen Jugoslawien nach München kam. Einem Filmausschnitt kann man entnehmen, wie Menschenmassen am Münchner Hauptbahnhof ankommen. Ansonsten wäre es wohl nichts geworden mit der erforderlichen Infrastruktur und den benötigten Stadien. Bei den Spielen war ich 7 Jahre alt und kann mich nicht erinnern irgend etwas davon mitbekommen zu haben. Tja, da war ich einfach zu jung und meine Eltern hatten für Sport nicht viel übrig. Außer Fußball. Natürlich. Mein Vater war  - ein 60er Fan. Der Hauptgrund, warum ich zum St.-Jakobs-Platz geradelt bin, war die Ausstellung: "Nachts. Clubkultur in München". Ich war wirklich bass erstaunt, was ich alles verpasst habe!  Vorne weg das "Atomic Cafe". Muß wohl eine Institution gewesen sein, die 2015 schließen musste, weil die Miete nicht mehr bezahlbar war. Von den vorgestellten Clubs kenne ich noch das "Feierwerk" - das ist direkt bei mir ums Eck. Zu einem Konzert habe ich es trotz der Nähe bisher nicht geschaftt, vielleicht klappt das ja nochmal. Im "Cord" war ich mal mit A. einer zu der Zeit sehr guten Freundin. Das muss mindestens 10 Jahre her sein. An dem Abend spielten "Ginger Redcliff", Keyboard und Bass. Die gefielen mir und so hab ich direkt die CD gekauft. Ansonsten habe ich leider nie wieder was von...

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Sommerloch

Fast könnte man meinen, dass die Münchner in einem Sommerloch verschwunden sind. Aber den Staumeldungen vom Samstag nach, haben sich nun wohl vor allem Familien in den wohlverdienten Urlaub Richtung Süden aufgemacht. Ein Grund warum ich den August in München so gern mag. Weil so viele weg sind 😉 Man bekommt in (fast) allen Restaurants ohne Reservierung einen Platz. Und so haben wir am Freitag spontan Italien-Flair bei "Da Bruno" im Mühlenviertel genossen. Ein super schöner, lauer Abend mit leckerer Pasta und angeregtem Gespräch. Auch der Samstag war entspannt bei einem Konzert von "Trio Lias" in der ersten Reihe auf dem S-Beach vom Tollwood. Zwei Gitarren, eine Trompete und Gesang. In solchen Momenten tut es mir immer leid, dass ich nie ein Instrument gelernt habe. Musik ist was ganz wunderbares und berührt auf einzigartige Weise. Und jetzt spring ich mal (thematisch). Ich bin sehr betroffen von der Gesamtaussage des neuen Weltklimaberichtes. Ich glaube, dass sehr viel getan und noch mehr gelassen werden muss, um zukünftigen Generationen ein Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten und mich nicht hinter der Aussage verstecken, dass ich als Einzelne eh nichts bewirken kann. Das glaube ich nicht. Ich fahre kaum mehr mit dem Auto, sondern fast alles mit dem Fahrrad. O.k. jetzt ist Sommer. Es wird sich zeigen, wie ich im Herbst und Winter mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln klar komme. Ich bin auf "grünen" Strom umgestiegen und versuche...

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Widersprüchlich

Der Mensch ist ein einziger Widerspruch - vor allem,  wenn er den Mund aufmacht. Ich weiß nicht mehr von wem dieser Ausspruch stammt - auch googlen war nicht erfolgreich. Na, ich will sagen, dass er nicht von mir ist. Aber ich möchte ihn bestätigen. Aus eigenem Erleben und Reflektieren. Ich bin damit nicht allein, was mich einerseits entspannt und andererseits sehr beunruhigt. Denn, wenn ich mir vorstelle, dass sehr viele, oder vielleicht alle Menschen von Widersprüchen gebeutelt oder sogar zerissen werden, dann wird das nicht ganz so easy mit einer friedvollen und nachhaltigen Welt. Wir waren von Mittwoch bis Samstag in Salzburg - mit dem Zug. Das war sehr bequem und völlig entspannt. Der Ort war nicht aufgrund der gerade laufenden Festspiele gewählt. Aber weil diese aktuell stattfinden , hat Wolfgang Karten für "Richard den Dritten" erstanden um dann auch ein bisschen Kultur "mitzunehmen". Es war eine sehr relaxte Städtereise. Nicht nur aufgrund der für uns zu Beginn irritierenden Corona Lockerungen in Österreich. Masken nur noch in den Öffentlichen Verkehrsmitteln.  Ah ja, und bei den Festspielen. Sondern vor allem, weil wir ein ähnliches Tempo haben, uns gerne treiben lassen um Ideen aufzunehmen um dann den ein oder anderen Anker auszuwerfen. Es waren viele Galerien geöffnet, teilweise auch in PopUP Manier - nur für den Zeitraum der Festspiele. Klar, da tummelt sich auch entsprechendes Klientel, das vielleicht noch das ein oder andere Bild für den Zweitwohnsitz erstehen...

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Eigentlich ist doch schon alles gesagt

Letzten Sonntag lag ich mit Migräne flach und am Montag gings mir immer noch so miserabel, dass ich bis zum Nachmittag im Bett geblieben bin. Am Dienstag hatte ich dann das Gefühl nichts zu erzählen zu haben. Irgendwie ist alles gesagt. Ich will mich ja nicht permanent wiederholen und Gähnattacken auslösen. Andererseits müssten dann irgendwie alle die Klappe halten und das wäre auch fad. Und so findest Du heute wieder einen early-bird in Deinem Postfach 😎 Wegen der Migräne war ich ja schon vor ein paar Wochen bei meinem Hausarzt, der mir unter zwei verschiedenen Ansätzen Vorschläge gemacht hat, wie man da dran gehen könnte. Zum einen ohne Medikation mit einer nächtlichen Beißschiene und/oder einem Seitenschläferkissen. Das Seitenschläferkissen hatte ich schon mal, das hab ich vor ca. zwei Jahren rausgeschmissen aus meinem Bett. Also zum Zahnarzt. Die Schiene habe ich jetzt seit 2 Wochen. Trage ich nächtlich außer am Wochenende, wenn Wolfgang da ist 😉 Wahrscheinlich braucht das auch seine Zeit bis sich mein System darauf einstellt und entspannt. Dazu habe ich tatsächlich Physio bzw. Ostheopathie von der Zahnärztin verschrieben bekommen. Die fuhrwerkt jetzt hauptsächlich an meinem Kopf, insbesondere an meinem Kiefer rum und versucht auf diesem Weg Entspannung einzuladen. Die Medikamentenversion habe ich zu Hause mit der Sicherheit, dass ich sie nie anwenden werde. Die Hoffnung war, dass sich die Migräne nicht "rein traut", wenn ich diese Hämmer im Küchenschrank habe. Hat...

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Mit Leichtigkeit in den Sommer

Ich hab ja mit Fußball so rein gar nix am Hut - trotzdem freu ich mich wenn die Deutsche Mannschaft gewinnt. Es sind dann alle so gut gelaunt und Optimismus breitet sich aus, wie der Duft der Pfingstrosen, die in meinem Wohnzimmer zusammen mit Katzenminze in der Vase stehen. Was ich dagegen tatsächlich super gern mag sind die Temperaturen im Sommer. Da bin ich mir mit meiner Freundin M. völlig einig - bei Mitte, Ende 20 Grad geht es mir so richtig gut. O.k. über 30 Grad kann es dann auch mal zuviel werden, das braucht aber ein paar Tage. Sommer macht mir wirklich gute Laune. Am Balkon frühstücken, eine Fahrradtour unernehmen, grillen, sonnen, werkeln - Summertime 😎 Beim Baden war ich noch nicht - na man braucht ja auch im Sommer noch Ziele. Ich bin tatsächlich letzte Woche mit dem Fahrrad ins Büro gefahren und habe die Wellness-Oase im zweiten UG getestet. Kein Witz - ich kam mir vor wie im Urlaub. In weiß und grau gehalten mit Spinden, wie man sie aus dem Fitnesscenter kennt. Schwall-Dusche. Handtücher. Duschgel und Conditioner. Großzügige Umkleide mit Handtüchern. Ich hab mir dann auch richtig Zeit gelassen. Danach hoch in den vierten Stock in mein Büro, die Kiste an und erst Mal eine Runde Meditation mit Heike. Und dann kam die große Enttäuschung - ich mußte dann trotzdem arbeiten 😉 Und ich stelle wieder und wieder fest, dass es für mich gut ist 2 bis 3 Mal die Woche ins Büro zu gehen. Allein schon die Tatsache, dass ich mich auf den Weg machen muß, lässt mich mit mehr...

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Watermelone sugar high

Vielleicht lerne ich es doch noch - Momente intensiv zu genießen, wenn sie da sind. Bis zum Schluß. Ohne auf die Uhr zu sehen und daran zu denken, dass ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten muß. Vielleicht gelingt es mir irgendwann doch in den Flow des Lebens zu gleiten. Wenn dann gelingt es mir im Sommer 😎 Ich hatte am Samstag schlechte Laune. Warum? Weil ich den Eindruck habe, dass es der Menschheit völlig egal ist, dass wir in einer nicht mehr zu übersehenden Klimakrise gelandet sind. Nicht unverschuldet, sondern unbewußt. Und ich bin natürlich ein Teil der Menschheit. Es wird auch davon gesprochen, dass es eine Menschheitskrise ist. Das hört sich für mich stimmiger an. Dem Klima ist es egal, wie es sich entwickelt. Aber für die Menschen ist das Klima ganz und gar nicht wurscht. Ausgelöst wurde der Miesepeter von einem Buch, das ich angefangen habe. Ein Sachbuch. Von Frank Schätzing. Ja genau der Schätzing der z.B. "Der Schwarm" geschrieben hat. Ich habe bisher kein einziges Buch von ihm gelesen. Im Gegensatz zum Durchschnittsdeutschen gucke ich auch keine Krimis (ich glaube den letzen Tatort habe ich vor ca 10 Jahren gesehen - den aus Münster). Schätzing skizziert im Einstieg des Buches, dass wir Deutschen gern Krimis gucken, weil da am Anfang ein Unrecht geschieht, dass im Laufe von 90 Minuten aufgeklärt und bestraft wird. Der Täter wird überführt und zur Rechenschaft gezogen. Damit wird die Illusion unterstützt, dass die Welt wieder in Ordnung ist. Man legt sich sich...

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Entschleunigung im Allgäu

Zu allererst eine Korrektur - eine Richtigstellung. Der Künstler, der gerade in der der Hypo Kunsthalle ausstellt heißt nicht Erich Oskar, sondern ERWIN OLAF. Die Anfangsbuchstaben des Vor- und Nachnamen stimmen. Ich finde es spannend, was sich mein Hirnkastel so zusammenspinnt. Der Oskar wurde schon einem heimlichen Verehrer zugedichtet, der sich seinen Freudschen Weg aus dem Unterbewusstsein in den early-Bird gebahnt hatte 😉 Die Pfingstferien und das lange Wochenende sind vorbei - ACHTUNG MONTAG! Der Mai hat sich sehr angestrengt seinem Beinamen Wonnemonat keine Beachtung zu schenken und dem Regen den Vorzug zu geben. Und so zeigt sich die Natur in ihrer vollen Pracht. In sattem Grün. Die Kerzen der Kastanien habe ich selten so prominent wahrgenommen wie in diesen Frühling. Wir hatten sehr entspannte 4 Tage im Allgäu. Ankommen in einer wunderschön gelegenen, neuen Ferienwohnung in Sulzschneid. Ein komfortables Zeitfenster ohne Regen,  mit Sonne und Ausblick auf einer mehr als großzügigen Terasse. Neue Normalität in der Außengastronomie. Eine Fahrradtour von Marktoberdorf  an den Elbsee hatte Sonnenbrandpotential ohne es dann auszuschöpfen. Am Freitag sind wir ins nahe gelegene Füssen gefahren um nach einer kleinen Wanderung über die Pöllatschlucht auf die Marienbrücke den gigantischen Blick auf das Schloß Neuschwanstein zu genießen. Leider war sowohl die Schlucht, als auch die Brücke gesperrt und so hat sich uns das Schloß auf eine andere Art gezeigt und die Wanderung...

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Mit 50 an 70 denken?

Das Wochenende war toll - endlich mal kein Regen und die Temperaturen gehen auch langsam nach oben. Zusätzlich sinken die Inzidenzwerte - wenn das, bei aller Vorsicht, kein Grund ist sich ein Lächeln ins Gesicht zu setzen! Gehandwerkert (also ich hab eher den Handlanger gegeben, aber das kann ich gut 😇), die Außengastronomie frequentiert, Kunst geguckt (Erich Oskar in der Kunsthalle - sehr empfehlenswert), geradelt  und Kaffee und Kuchen bzw. Tee mit Sonnenschein genossen 🙂 Zusätzlich hatte ich noch das Vergnügen ein Interview mit Wolfgang Schmidbauer (Psychotherapeut) vorgelesen zu bekommen. Ich liebe es vorgelesen zu bekommen - ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich als Kind viel vorgelesen bekommen hätte -  und genieße es um so mehr. Vor allem, wenn sich daraus zwischendrin immer wieder ein Faden der Diskussion und des Austauschs spinnt.  In dem Interview ging es darum wie Altern ohne Angst gelingen kann. Nachdem er gerade 80 Jahre alt geworden ist, kann W. Schmidbauer aus der eigenen Erfahrung und mit viel Humor auf dieses Thema blicken. Es ginge darum das Alter sowohl zu akzeptieren, als auch es zu vergessen. Also es solange zu vergessen wie möglich und wenn es dann unvermeidbar ist, es zu akzeptieren. Anzunehmen, dass Dinge nicht mehr so schnell oder vielleicht gar nicht mehr gehen. Sich vorwiegend mit Aktivitäten zu beschäftigen die Freude machen. Und wenn man sich dann doch mit Pflichtübungen der Art Steuererklärung auseinandersetzen muss, sich darauf zu...

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Wie findet man seinen Weg? 🌸

Um ehrlich zu sein bin ich keine Meisterin der Orientierung. Ein Freund hat einmal zu mir gesagt: "Ich kenne sonst niemanden, der so zielstrebig in die falsche Richtung läuft wie Du." Das ist jetzt mindestens 25 Jahre her. Das Navi war für mich dann tatsächlich eine Offenbarung. Ich nutze es auch heute regelmäßig um auf dem direkten Weg ans Ziel zu kommen - sei es mit dem Auto oder mit dem Fahrrad. Für den eigenen Weg gibt es auch eine Art Navi - die Intuition. Eine, zugegeben manchmal sehr leise Stimme, die leicht zu überhören ist. Die ich auch hin und wieder nicht ganz ernst nehme. Interessanterweise fühle ich mich dann nicht so gut und es geht auch mal schief. Ich habe also kein Patentrezept wie man SEINEN Weg findet. Nur die Idee regelmäßig nach Innen zu lauschen und sich damit ernst zu nehmen. Ich glaube, dass der Weg mit dem gehen entsteht. Sicherlich kann man ein Ziel anvisieren und sich damit motivieren. Und dabei kann es auch eine gute Strategie sein, immer wieder abzuweichen und Neues auszuprobieren mit der "Gefahr" dann irgendwann im Norden "anzukommen" anstatt im angepeilten Süden. Ist es nicht völlig "normal" sich im Leben umzuorientieren, oder zu justieren? Sich die Frage zu stellen: "Bin ich noch auf MEINEM Weg?" Ich glaube, dass es darum geht "einfach zu machen". Es geht darum Erfahrungen zu sammeln und zwischendrin immer wieder inne zu halten und zu überprüfen, wie es einem gerade geht - so beim gehen. Hin zu spüren. Passt es so? Für die/den, die/der ich...

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Die zweite Rauhnacht – Die Form der Stille

Die Qualität der 2. Rauhnacht: Stille und Reinigung Stille ist für mich nach dem Navi die beste "Erfindung" aller Zeiten. Das Navi hat mir die Möglichkeit gegeben mir die "Äußere Welt" zu erschließen, weil mein Orientierungssinn doch ganz schön zu Wünschen übrig läßt  und Karten lesen eine Kunst ist, die ich sehr bewundere aber selbst nicht beherrsche. Vielleicht hätte ich mir Orientierungssinn wünschen sollen - verpasst! Alle 13 Zettel  längst schon geschrieben. Die Stille ist das Tor zu meiner  "Inneren Welt" - ein Tor, das ich gerne und oft durchschreite. Weil mich die Qualität der Stille von Innen heraus zufrieden macht. Nachhaltig für einen ganzen Tag. In der Stille kommt die zarte Stimme der Intuition sehr viel besser zur Geltung. Gestern hat es mich beschäftigt, dass die Stille von mir so sehr geschätzt wird. Bin ich eine "Einsiedlerin"? Oder eben doch ein Alien? Dieses Gefühl habe ich seit ich denken kann. Anders zu sein. Das passt gut in die Anderszeit 🙂 Ich war noch nie eine Partyschnecke, obwohl ich super gerne tanze - zapple, weil tanzen im Sinne von Walzer etc. habe ich nie gelernt. Nein, ich war nicht in der Tanzschule - ich habe mich schon damals entzogen, vieles nicht mitgemacht. Nicht erlebt. Dafür einen Weg gefunden, der mich mir näher bringt. Langweilig? Mag sein, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Allerdings passiert doch einiges in der Stille. Bei der gestrigen kreativen Übung ist in der Stille ein sehr lebendiges Bild entstanden "Von wegen...

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Gar kein Vergleich – es lebe die Vielfalt!

Wir haben gestern lange Stunden zum hängen der Bilder gebraucht - obwohl wir die Gegebenheiten vor Ort kennen. Ich habe mich auch direkt gefragt, wieso ich mich darauf gefreut habe? Wir haben beide geflucht und mit uns selbst gesprochen, wie bescheuert das doch ist und dass wir keinen Bock haben 🙁 Den Anfang zu finden, das ist die Kunst - und sich dabei nicht in das übliche Gedankenwirrwarr zu verstricken. Das ist gestern wieder erst nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten gelungen. Mir haben meine Bilder nicht mehr gefallen. Ich war mir sicher, dass bei Michaela die letzten fünf Jahre künstlerisch sehr viel mehr passiert ist als bei mir. Ich habe viel zu wenig Bilder! Und sie passen vom Format nicht zusammen und überhaupt; wie um Himmelswillen wollen wir in zwei Jahren die Orangerie im Englischen Garten bespielen? Da muß ich ja nochmal so viele Bilder malen! Und überhaupt... Dann habe ich mich zum Glück daran erinnert, wie ich beim Malen vorgehe: Erst mal ausprobieren und noch nichts wollen, sondern völlig spielerisch und frei dem folgen was gerade da ist. Den Boden bereiten. Dann haben wir auf Michaela's Vorschlag erst mal die Mitte und somit den Übergang von ihren zu meinen Bildern gefunden. Danach ging es schon etwas besser. Bilder erst mal hinstellen, passt es farblich? Thematisch? Nach 4 Stunden waren wir dann soweit. Michaela hat dann erst mal Mittag gemacht und ich hab in der Zeit schon mal die "Blebbels" bei meinen Bildern angebracht. Was für Dinger? Na Blebbels...

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Weisheit ist gelebtes Wissen

Alles hat zwei Seiten. Das auf dem Schirm zu haben ist nicht ganz unwichtig um nicht in einer Blase zu landen, die immer nur meine Ansichten und Meinungen widerspiegelt. So wie der Begriff „Echoraum“ für Facebook geprägt wurde. Es wird nur Bestätigung erfahren und der Austausch mit anders Denkenden wird gar nicht mehr in Betracht gezogen. Dann müsste ich ja meine Position hinterfragen. Der Wert und die Wichtigkeit von Bildung wird immer wieder betont als Weg aus Fanatismus und Engstirnigkeit hin zu Weltoffenheit und letztlich Verständnis für mein Gegenüber und das Leben. Die Definition von Weisheit als „Gelebtes Wissen“ ist für mich verständlich und trotzdem handle ich oft gegen besseres Wissen. Warum? Zum einen, weil ich nicht immer bewusst handle, sondern aus einem alten Muster heraus. Manchmal auch aus Bockigkeit oder aus Bequemlichkeit, aus einer Laune heraus oder einfach weil ich nicht das ganze Bild zu einem Thema habe (haben kann?). Und weil ich nicht immer alles und jede Befindlichkeit berücksichtigen kann/will. Weil ich gerade an einem bestimmten Punkt stehe. Ich denke das gehört zum Thema Bockigkeit ?? Es stimmt meine gestrige Sicht auf Italien kann man „verklärt“ nennen - Danke für diese Rückmeldung. Vor allem für das Wort „verklärt“. Auch Italien hat seine Schattenseiten; geschichtlich und daraus wirkend in die Gegenwart. Wie jedes Land, jede Gesellschaft und letztendlich jeder Mensch. Wie ich. Nicht schwarz/weiß sondern mit vielen abgestuften Grautönen und dem...

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Üben im Alltag

Das Osterretreat geht noch bis zum Sonntag. Ich versuche die Vorträge und Übungen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Es geht nicht alles, aber ein bisschen was. Und dabei geht es wieder um Prioritäten. Was ist mir wirklich wichtig? Ich hatte einen kleinen Loyalitätskonflikt, weil gestern Abend auch die Meditationsgruppe stattfand. Das „Neue“ ist ja oft attraktiver und so war ich ein bisschen hin und her gerissen. Und bin dann doch bei der Meditationsgruppe gelandet. Die Videos vom Osterkurs kann ich mir ja immer noch anschauen. In den letzten Monaten gibt uns Heinz immer wieder mal eine Aufgabe mit. Etwas bestimmtes zu beobachten. Diesmal aus einem Text, der sehr schön war - wir bekommen ihn noch per Mail geschickt. Ich konnte mir auf die Schnelle den Verfasser nicht merken um den ganzen Text googeln und gleich nochmal ganz lesen zu können - das liegt wohl an meinem Vatha ?? (sagt Grit, die sich mit Ayurveda auskennt). „Liebe bedeutet freie Wahl. Wenn ich nicht die Wahl hätte, könnte ich nicht lieben. Wir sind frei zu lieben oder nicht.“ Nachdem ich zumindest den Absatz mitschreiben konnte, besteht Hoffnung, dass ich darauf achte diese Worte in einem größeren Kontext wirken zu lassen und für mich zu prüfen, ob es stimmt. Habe ich die freie Wahl? Ich musste sofort an Erich Fried denken und an den Gedichtband über die Liebe, den ich Ende 2003 geschenkt bekommen habe. Manche Dinge kann ich mir echt gut merken - trotz Vatha 😉 "Fragen und Antworten" von Erich Fried findet...

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In welcher Welt wollen wir leben

Für die meisten ist das eine kurze Woche. Ich klappe heute schon um 12 Uhr den Laptop zu und freu mich auf das lange Oster-Wochenende. Ich werde ab heute Abend ein Online-Retreat bei Bhante Nyanabodhi (Mönch im Waldkloster vom Buddhahaus) machen. Das Thema „In welcher Welt wollen wir leben?“ Sich diese Frage zu stellen und die eigenen Antworten kommen zu lassen wird eine spannende Angelegenheit und hat sicherlich noch einen ganz anderen Fokus in dieser aktuellen Krise. Eigentlich hätte dieser Kurs mit begrenzter Teilnehmerzahl in einem Seminarraum stattgefunden. Ich hatte keinen Platz mehr bekommen. Jetzt habe ich (und viele andere auch) die Möglichkeit teilzunehmen. Es tun sich auch neue Wege auf in dieser Zeit. Das Retreat wird über den YouTube Kanal vom Buddhahaus gehalten. Für Interessierte füge ich am Ende den Link bei. Heute möchte ich eine Übung mit euch teilen, die dazu beitragen kann einen unruhigen Geist zumindest für einen kurzen Moment zu überlisten und zu beruhigen. „Päckchen packen“ findest Du in dem GU Buch „Achtsamkeit“ https://www.buddha-haus.de/bhante-nyanabodhi/online-osterkurs/

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Die Sicht der Dinge im Morhpogenetischen Feld

Gestern Vormittag habe ich zu dem Thema „Sicht der Dinge“ noch ein wunderbares Bild im WhatsApp Status eines ehemaligen Kollegen entdeckt. Es sind ähnliche Gedanken unterwegs, ohne dass es dazu eine abgestimmte Aktion (z.B. eine Demonstration) gibt. Das nennt man wohl Morphogenetisches Feld. Heute eine Übung, die dabei unterstützen kann den Körper mehr zu spüren. „ Der kleine Himmelskreislauf“ Du findest sie in dem Buch „Buddha für Pragmatiker“ von Micheline Rampe

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Neue Routinen

Guten Morgen ihr Lieben, gestern hatte ich zum ersten Mal einen Moment, der mich echt gestresst hat. Ich spürte eine innere Unruhe/Aufregung. Kein gravierender Grund - einfach nur die Tatsache, dass Kommunikation ohne Mimik, ohne ein „physisches“ Gegenüber vollste Konzentration, wohl überlegtes Vokabular und sehr viel Klarheit braucht. Bei einem Spaziergang in der Mittagspause konnte ich abschalten. Es braucht Bewegung- auch zwischendurch. Dann habe ich noch eine wesentliche Änderung in meinem „Homeoffice“ vorgenommen. Ich habe einen separater Tisch für die Mahlzeiten ins Wohnzimmer gestellt um eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit herzustellen. Ein geänderter Rahmen, eine Anpassung der Struktur war für mich notwendig geworden. Hast du eine Routine für dich gefunden die es dir ermöglicht in dieser neuen Situation gut für dich zu sorgen? Hier noch ein Bewegungsvorschlag (unter Bilder) um die Wirbelsäule in alle Richtungen zu bewegen/dehnen Alternativ: Lieblingsmusik auflegen und eine Runde dazu tanzen ?? Und geht spazieren, wenn das möglich ist und denkt dran: Abstand wahren. Und wie Haindling in einem Lied singt: „Seid‘s freindlich (freundlich) mitanand“ Alles Liebe für diesen Tag Elisabeth

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Glück oder Unglück

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die zeigt wie schnell sich das Blatt wenden kann. Und wie sehr es auf die Haltung ankommt mit der man den Wendungen des Schicksals begegnet. -Audio Geschichte -Audio 1 Minuten Meditation Ich schenke Dir ein Lächeln zum Beginn dieses Tages

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Die 3 Säulen der Achtsamkeit

Ich bin früh aufgewacht heute. Der gestrige Tag war geprägt vom Arbeitskontext: Business Continuity Pläne, Anforderungen verifizieren und priorisieren, abstimmen und Aufgaben verteilen/übernehmen. Dabei Kinderstimmen im Hintergrund und bei mir der Schnellkochtopf, der pfeifend seine Betriebstemperatur gemeldet hat. Ich habe (nicht zum ersten Mal!) feststellen dürfen, was für ein tolles Team ich habe, was für klasse Kollegen und was für einen fürsorglichen Chef! Und was war noch wesentlich? Kontakt zu Freunden, ein Spaziergang, ausreichend Pausen mit frisch zu bereitetem Essen und Gedanken fokussieren. Achtsamkeit. Die 3 Säulen der Achtsamkeit: - Auf die Gedanken - Auf die Stimmung - Auf den Körper Dazu eine Übung. Die 3 Minuten Atempause Diese kurze Übung stammt aus der Mindfulness Based Cognitive Therapy. Sie besteht aus 3 Frequenzen, jede dauert etwa 1 Minute. Finde einen ruhigen Ort an dem du für diese kurze Zeitspanne ungestört sein kannst. Nimm eine für dich angenehme, aufrechte und stabile Sitzposition ein. Nimm Dir jeweils eine Minute Zeit um auf Deine Gedanken, dann auf Deine Stimmung und zuletzt auf Deine Körperempfindungen zu achten. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

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Was ist wesentlich?

Guten Morgen ihr Lieben an diesem Montag an dem viele einschneidenden Veränderungen starten und wahrscheinlich noch weitere entschieden werden. Der gestrige Sonntag wirkte bis zum späten Nachmittag auf den ersten Blick fast „normal“ auf mich. Ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein luden ein zu einem Spaziergang / Aufenthalt im Freien. Im Nymphenburger Schlosspark waren mittags viele Spaziergänger unterwegs um die frische Luft und die Sonnenstrahlen zu genießen. Und doch wirkt die Szenerie im Nachhinein für mich fast unwirklich - zurückgenommen, wie wenn jemand den Ton leiser gedreht hätte. „Alles zurückgeschraubt“ meinte ein Freund. Auf was zurückgeschraubt? Auf das Wesentliche. Was ist IN DIESEM MOMENT das Wesentliche? Für dich? Eine Atemübung Stell dich Hüftbreit hin - du brauchst „Armfreiheit“ um dich herum (am besten bei geöffnetem Fenster) Wenn es für dich passt schliess die Augen. Spüre den Boden unter dir, der dich trägt. Vorbereitend ausatmen. Mit der nächsten Einatmung die Arme über die Seite nach oben Richtung Decke führen. Ausatmend die Arme wieder sinken lassen. Der Atem führt die Bewegung. Schau mal, ob du den AUSATEM verlängern kannst. Du kannst mitzählen um das für dich zu verifizieren - nur was leicht geht. Wiederhole 6 bis 8 Atemzüge Was ist wesentlich? In diesem Moment. Kommt gut rein in diesen Tag. Ales Liebe Elisabeth

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Start 5 weeks 4 Mindfulness

Guten Morgen ihr Lieben, die Welt ist ordentlich durcheinander geraten und jeder ist auf seine Weise dabei sich anhand der Gegebenheiten neu zu orientieren und einzurichten. Schulen und Kitas sind für die nächsten 5 Wochen geschlossen was viele von euch vor große Herausforderungen stellt. Andere sind (zusätzlich) damit beschäftigt sich ihr persönliches homeoffice einzurichten oder sehen sich als Urlaubs-Rückkehrer mit der Ausrufung von freiwilliger Quarantäne konfrontiert oder haben gar im Moment keine Möglichkeit mit ihren Liebsten zusammen zu sein. Die Kanzlerin proklamiert Abstand als neue Form der Solidarität. Hier würde ich gern hinzufügen: „...und den Kontakt in anderer Form aufrecht erhalten“. In diesem Sinne möchte ich euch ein Angebot machen, das eigentlich erst für Januar 2021 im Rahmen des Philip Morris Gesundheitsmanagementzusammen mit der Achtsamkeitstrainerin Heike Mayer (sie leitet gerade bei PMG ein MBSR Training- aufgrund der aktuellen Situation in veränderter Form per Zoom) geplant war. Ich hab mich kurz mit ihr abgestimmt und von ihr auch das o.k. Bekommen den ein oder anderen Text/Übung aus ihren Büchern zu verwenden - wenn dann werde ich das immer vermerken. In diese Gruppe habe ich Arbeitskolleg(innen), Freund(innen) und Familienmitglieder eingeladen. Und was wird hier die nächsten Wochen passieren? Ich werde ab morgen täglich in der Früh eine kurze Inspiration/Atemübung/ angeleitete Meditation/einfache Körperübung/Miniaufgabe oder dergleichen...

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