elisabeth hauner

kunst

Alles Gute passiert immer langsam

Schwupps und schon ist September. Dieses Wochenende mit wunderbarem Sonnenschein. Wie toll ist das denn! Nach der langen Regenstrecke eine wahre Wohltat. Motorrad fahren, Spazieren gehen, Biergarten und Balkon - die vier Optionen, die wir aus dem Spätsommer Potpourrie gewählt haben. Was für ein Luxus - das wird mir gerade bewußt. Ich habe erst gestern meinen Kalender 😘 auf September umgestellt und folgenden Text von der jungen Schauspielerin, Poetry Slammerin und Sängerin Julia Engelmann gefunden: "Alles Gute passiert immer langsam. Also warum hab ich nie Geduld? Ich denke viel zu viel an alle anderen. Und ich gebe mir zu oft die Schuld." Poetry Slam habe ich noch nicht live gesehen, nur mal kurz einen Ausschnitt in einer Aufzeichnung. Und so habe ich auf einer Plattform nach Julia Engelmann gesucht und zwei kurze Ausschnitte angeklickt. Ich finde es ganz unglaublich, wie sie mit Worten jongliert und dabei ihre Welt hinterfragt. Die einen malen, die anderen machen Musik, andere wählen Schreiben als Ausdruck für ihr innerstes Sein. Jede Form ist willkommen und Poetry Slam möchte ich unbedingt demnächst mal live sehen, wenn das möglich ist. Also die Geduld. Ein Dauerbrenner. Wenn wir in Bewerbungsgesprächen junge Leute nach ihren Stärken und Schwächen befragen, dann ist auch immer die Ungeduld ein Thema. Es ist wohl ein Privileg der Jugend ungeduldig sein zu dürfen. Ist es umgekehrt auch ein Vorzug des Reifens geduldiger zu werden? Ich glaube schon. Manchmal führt aber auch...

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Kein Thema🌺

Ich hab mich gerade gefragt: "Was für ein Thema steht heute an?" Ich bekomme keine (innere) Antwort. AHA! Da stehe ich schön blöd da, bzw. sitze ich da mit keinem Thema. Hätte ich doch auf den Tipp von Daniela Esch gehört, dann hätte ich in meinem Tagebuch zwei Seiten frei gelassen um Themen, zu denen ich schon immer mal was sagen/schreiben wollte, zu notieren. Und diese zwei Seiten natürlich auch gefüllt. Für den Fall der Fälle - also für diesen Fall. Kann dieses "Nichts" mein Thema sein? Ich hab ja wohl keine andere Wahl, ansonsten bleibt der early-bird heute leer - bis auf die Collage der Zeit. Hat mich vielleicht irgend etwas sprachlos gemacht? Oder bin ich blockiert? Ist deshalb dieses "Nichts" als Themenvakuum so präsent? Puh, das fühlt sich an wie ein Verhör. "Wo ist das Thema? Haben Sie es um die Ecke gebracht, weil es Ihnen zu unbequem war? Wurden Sie bedroht von dem Thema? Wo waren Sie gestern zwischen 07 und 21 Uhr? In diesem Zeitraum ist das Thema abhanden gekommen. Haben Sie ein Alibi?" Nein - ich habe kein Alibi. Ich habe gestern lange Yoga geübt, meditiert und dann ausgiebig gefrühstückt. Mir beim Kaffee auf YouTube von Nyanabodhi die Botschaften des Herzens angehört/-gesehen. Aus der Metta Sutta (Lehrrede zur Liebenden Güte). Er begann damit die Zuhörer aufzufordern sich bewußt zu machen, was denn ihr Lebensziel sei. Denn nur wenn wir uns das immer wieder ins Gedächtnis rufen, können wir unserem inneren Ziel auch folgen. Uns darauf ausrichten. So, als...

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Es geht in die Verlängerung

Heute endet die fünfte Woche. Auf diesen Zeitraum war diese WhatsApp Gruppe ursprünglich angelegt. „5 weeks 4 Mindfulness“ Der Name ist durch das von meinem Arbeitgeber auf 5 Wochen angesetzte homeoffice entstanden. Eine Firma, die aufgrund des Produkts viel Angriffsfläche bietet. Und ich habe im Gespräch mit Freunden und im gesellschaftlichen Kontext keine Firma ausmachen können, die ähnlich souverän, bedacht, wertschätzend mit ihren Mitarbeitern und unterstützend auch weit darüber hinaus gehandelt hätte. Ich werde den Namen dieser WhatsApp Gruppe so lassen, wie er ist und damit in die Verlängerung gehen. Allerdings wird sich etwas verändern. Mit der gestrigen Meditation habe ich begonnen eigene Worte entstehen zu lassen. Bei dem Audio „Wie ein Berg“ habe ich mich angelehnt an die genannte Quelle, Worte ergänzt und andere weg gelassen. Zukünftig dabei auf eigenen Beinen zu stehen, da geht’s lang. Das wird ein bisschen dauern meine Schatzkiste zu füllen. Und Geschichten werde ich weiter erzählen mit dem Hinweis, dass es nicht gestattet ist diese zu vervielfältigen und kommerziell zu nutzen. Ich hatte gestern zwei große Freuden. Zum einen, dass es mir gelungen ist mich ganz bewusst auf das Zitat von Viktor Frankl auszurichten, das für mich der Inbegriff von Achtsamkeit ist. „Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit“. Zum anderen...

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Wie wollen wir uns in Zukunft ausrichten

Der gestrige Tag war - ich weiß gar nicht so genau wie ich das beschreiben soll. Ausgefüllt. Fast überfüllt. Ich hab am Nachmittag eine Retreat-Pause gemacht, weil mich das alles sehr beschäftigt. Spaziergang im Westpark und ein Portrait von dem Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler in der BR Mediathek zur Ablenkung. Ich hätte gern noch Urlaub diese Woche. Muß mal sehen, ob der ein oder andere Tag möglich ist. Überall geht es um Exitstrategien. Wissenschaftler fordern, dass die Schulen so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Beginnend mit den jüngeren Jahrgängen. Ich bin gespannt was in dem Gespräch der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch heraus kommt. Die Zahlen in Deutschland entwickeln sich hinsichtlich der Pandemie gut. Reicht es um Lockerungen zu beschließen? Am Mittwoch oder Donnerstag sind wir schlauer. Wie wollen wir uns ausrichten in der Zukunft? Dem Guten in sich Nahrung geben. Die Geschichte von den Wölfen

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