elisabeth hauner

kunst

Biografie und Einstellung
17. Januar 2022

Der Start im Büro nach dem Urlaub am letzten Montag war “überwältigend”. Tiefenentspannung trifft auf Meeting Marathon und ellenlange ToDo Liste. Zum Glück konnte ich mich dann am Dienstag wieder beruhigen und ab Mittwoch wieder in mein Tempo kommen. Das Jahresendgespräch mit meinem Chef hatte ich schon im Dezember, aber die Gespräche mit meinen beiden Team Mitgliedern waren zum Ende der Woche terminiert. Ich mag diesen Austausch, der ja nicht nur auf diese Termine reduziert stattfindet. Mit einem guten Gefühl war ich so ins Wochenende gestartet. Und es ist auch ein Haken auf der ToDo Liste, die natürlich sofort neue Inhalte bekommt. Es ist nie fertig – das habe ich inzwischen verinnerlicht. Das hat mir geholfen mein Tempo zu finden und ein gewisses Selbstverständnis dafür zu entwickeln.

Am Freitag ein Treffen mit Frauen mit denen ich seit der Coachingausbildung freundschaftlich verbunden bin. Intensive Gespräche. Lebensrückblick aus der Sicht einer bald 69 Jährigen, der uns neue Einblicke gab. Sie schreibt im Rahmen einer Logo Therapieausbildung gerade ihre Biografie. Sehr spannend. Entwicklung einer jahrzehntelangen Ehe. Auf die Frage, wie es denn da jetzt so sei, meinte sie ziemlich trocken: “Man hört nicht mehr so gut. Und man hört sich nicht mehr zu.” Ich bin froh, dass ich zum einen noch ein paar Jährchen jünger bin und zum anderen eine doch im Vergleich sehr frische Beziehung führe. Das mit dem Hören und Zuhören funktioniert noch ganz gut 😉

Am Samstag waren wir bei einem mit Wolfgang befreundeten Paar zum Abendessen eingeladen. In Schwabing, meiner alten Heimat. Altbau unterm Dach mit trotzdem hohen Wänden und geschmackvoller Einrichtung. Auch der Lachs auf Pürree war ganz nach meinem Geschmack. Ich habe tatsächlich das erste mal um 00:45 auf die Uhr geschaut und dachte mir, dass das gar nicht sein könne, weil ich noch so fit war. Es ist sehr interessant was Menschen, deren Lebenslauf mit Abzweigungen vom roten Faden abweicht, alles zu erzählen haben. Ich hatte schon lange nicht mehr so einen unterhaltsamen Abend. Wie engagiert und lebensbejahend Menschen sein können, auch, oder gerade weil sie nicht mit Reichtümern gesegnet sind und deshalb auch noch mit über 70 regelmäßig einer Arbeit nachgehen um ein Auskommen mit dem Einkommen zu haben. Und die beiden haben über die Jahrzehnte ihre Form des Miteinanders gefunden, die mich zuversichtlich stimmt für das was da noch kommt…

 

Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche. 

 

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 06.01.22 bis zum 12.01.22

Zusätzlich gibt es diesmal noch eine Collage aus der SZ vom ersten Januarwochenende. Seit ich meinem Zeitungslieferant vor Weihnachten ein ordenliches Trinkgeld überreicht habe, liegt am Samstag zusätzlich die Wochenendausgabe der SZ vor meiner Tür. Nachdem ich die Zeit kaum “schaffe”, habe ich es nur sehr alibihaft versucht die SZ auch noch zu lesen. So habe ich eine Collage gemacht und jetzt freuen sich meine Nachbarn über die Samstags SZ ☺️

Leider war ich zu spät dran mit Karten für Sting auf dem Sommertollwood und das habe ich auf YouTube gefunden. Am Besten auf einem größeren Bildschirm genießen.

Musik und Ästhetik: Sting live im Panthéon

 

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