elisabeth hauner

kunst

Die elfte Rauhnacht – Endlichkeit
5. Januar 2021

Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eines haben.

Ein starker Impuls. Dieses Zitat von Tom Hiddleston fand ich vor kurzem in dem von M. kreierten Jahreskalender. Seit vielen Jahren bekomme ich diese wunderbare Inspiration geschenkt. Der neue hängt schon an der Wand 🙂 Ich schaffe es tatsächlich mir  nur den aktuellen Monat anzuschauen und freue mich immer schon am letzten Tag des Monats auf das neue Kalenderblatt…

Mein Orakel zur elften Rauhnacht – Der Narr

Der Narr im Archetypus des VERrückten schenkt Dir die Gewissheit, dass das Leben für Dich sorgt. Seine Natur ist das außergewöhnliche, neue, ja sogar das absurde. Im Sinne einer höheren Weisheit handelt der Narr im Auftrag des großen Ganzen. Diese Energie bewegt Deine Aufmerksamkeit weg von den Grenzen, hin zu den Möglichkeiten. Sie unterstützt Dich beim ausprobieren Deiner Fähigkeiten. Er läßt Dich Dinge völlig neuartig angehen, bringt Spaß und Schabernack in Dein Leben und die Gabe über Dich selbst ganz herzhaft lachen zu können.

Das passt ja ganz wunderbar zusammen! Die ENDlichkeit und der NARR. Praktisch ein DREAM TEAM!

Im kreativen Impuls habe ich entdeckt, dass ich andere Handschrift-ARTEN nutzen kann um für Worte eine andere Aufmerksamkeit zu erwirken. Das hört sich ziemlich banal an. Ich habe das bisher selbst auf dem PC nur rudimentär genutzt. Eine ganz neue Dimension.  Es lockert auf und unterbricht die Monotonie meiner zwar schönen, aber mit der Zeit dann auch eintönig werdenden Schrift. Eine Kleinigkeit mit ungeahnter Wirkung. In meinem Rauhnachtstagebuch wirken die so gestalteten Seiten trotz gleicher Struktur gleich ganz anders. Spannend. Die Schrift verrät tatsächlich einiges über den Schreiber…

Aber eigentlich geht es darum auszuprobieren. Zu SpIeLeN. In dem Gedicht “Wenn ich nochmal Leben könnte…”  geht es darum das Leben auf die eigene Weise zu bereichern mit genau den Dingen, die für den Einzelnen wichtig sind. Für den einen geht es darum mehr Barfuß zu gehen, für die andere nicht so perfekt sein zu wollen. Leichtigkeit zu integrieren in eine durchgetaktete Arbeitswelt. Nicht alles so ernst zu nehmen, weil ich über mein eigenes Sein hinaus nur begrenzten Einfluß nehmen kann. Und gleichzeitig zu wissen, dass die Art und Weise, wie ich Dinge tue einen große Wirkung in meinem Umfeld haben kann. Ein bißchen verrückter zu sein würde mir sicher auch gut stehen. Mehr auszuprobieren, einfach um zu sehen, wie es für mich ist ohne groß nachzudenken – einfach machen. Nicht jede Minute mit “fruchtbaren” Dingen verbringen, sondern vorwiegend mit “freudigen”. Das kann ich  durch meine Haltung und den Blick auf die Dinge selbst gestalten. Spielerisch umgehen mit diesem Leben und viel mehr lachen. Wie kann es gelingen diese kleine “Erleuchtung” hinüber zu retten in den Alltag? Wahrscheinlich nur mit dem Bewußtsein der Endlichkeit. Mit Vertrauen in das große und Ganze, der höheren Weisheit des Narren und einer Prise DOLCE FARNIENTE 😉

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