elisabeth hauner

kunst

Die vierte Rauhnacht – Veränderung
29. Dezember 2020

Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet – Oscar Wilde

Ich bin immer wieder erstaunt, dass ein Tag so voller Widerstand, Trauer, Wut und Verzweiflung sein kann und der nächste kommt in völliger Unschuld daher mit einem Lächeln auf den Lippen. Ohne schweres Gepäck und voller Freude auf das was kommen mag. Allerdings habe ich schon am Abend des einen Tages den schweren Rucksack abgestellt um in die Leichtigkeit hineinzuschlafen. Ich habe die Veränderung eingeladen. ABER – ich habe eine TraumBLOCKADE. Egal ob ich gut, schlecht, lang oder kurz schlafe – einfach nix wundersames, tiefgreifendes da, um es mir zu merken und in mein Rauhnachtstagebuch zu schreiben. Dabei sollen die Träume in den Rauhnächten wegweisend und besonders sein. Na gut. Wenn ich dafür bewußt dazu beitragen kann meine Stimmung zu verwandeln bzw. die Offenheit habe sie durch einen kleinen Schubs oder aufmunternde, verständnisvolle Worte von Außen loszulassen,  werde ich mich jetzt mal nicht beschweren. Das allein ist schon MAGIC, da ich aus der Vergangenheit auch die Spirale kenne, die immer tiefer in den Widerstand führt… Nobody is perfect – auch die Rauhnächte nicht.

Mit den Veränderungen ist das so eine Sache – schon seit der Schulzeit werde ich immer wieder damit konfrontiert, dass im Umgang damit Luft nach oben da ist. In meinem ersten  Zeugnis, das keine Noten sondern ein paar Sätze über mich enthielt, stand schon drin, dass ich nicht immer so skeptisch Neuem gegenüber sein soll. Weil es mir dann schlussendlich doch Freude machen würde. Viele positive Erfahrungen waren nötig um mir eine gewisse Sicherheit zu vermitteln, dass es tatsächlich so sein kann. In diesem Sinne bin ich an die kreative Übung herangegangen und habe nach Jennys Impuls aus einem Bild dass am Vortag entstanden ist Teile herausgerissen und neu zusammen gesetzt und es sind ganz wundersame Figuren entstanden. Eine Katze, die aus dem Fenster schaut und ein Vogel der im Tretboot über einen See schippert. Sicherlich keine großen Kunstwerke. Aber es hat total Spaß gemacht die einzelenen Teile immer wieder neu zu formieren und diese Figuren zu entdecken. Und genau darauf kommt es an 🙂

Mein Tagesorakel für gestern war die Pfingstrose – ich habe tatsächlich erst dieses Jahr die Pracht dieser Blume entdeckt. Ein Strauß, der förmlich in pink explodiert ist innerhalb weniger Stunden. Sie lädt ein sich immer weiter zu öffnen um noch tiefere Facetten von sich frei zu legen und zur Entfaltung zu bringen um das eigene Potential voll leben zu können. Die Pfingstrose schenkt einem Unschuld und Vertrauen. Sie hat zwar die Schönheit und Größe einer Rose, aber keine Dornen. Der Zauber des einfachen und kindlichen wohnt in ihr. Du kann durch sie den Weg zur Abenteuerlust Deiner Kindheit finden…

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