elisabeth hauner

kunst

Die zweite Rauhnacht – Die Form der Stille
27. Dezember 2020

Die Qualität der 2. Rauhnacht: Stille und Reinigung

Stille ist für mich nach dem Navi die beste “Erfindung” aller Zeiten. Das Navi hat mir die Möglichkeit gegeben mir die “Äußere Welt” zu erschließen, weil mein Orientierungssinn doch ganz schön zu Wünschen übrig läßt  und Karten lesen eine Kunst ist, die ich sehr bewundere aber selbst nicht beherrsche. Vielleicht hätte ich mir Orientierungssinn wünschen sollen – verpasst! Alle 13 Zettel  längst schon geschrieben. Die Stille ist das Tor zu meiner  “Inneren Welt” – ein Tor, das ich gerne und oft durchschreite. Weil mich die Qualität der Stille von Innen heraus zufrieden macht. Nachhaltig für einen ganzen Tag. In der Stille kommt die zarte Stimme der Intuition sehr viel besser zur Geltung. Gestern hat es mich beschäftigt, dass die Stille von mir so sehr geschätzt wird. Bin ich eine “Einsiedlerin”? Oder eben doch ein Alien? Dieses Gefühl habe ich seit ich denken kann. Anders zu sein. Das passt gut in die Anderszeit 🙂 Ich war noch nie eine Partyschnecke, obwohl ich super gerne tanze – zapple, weil tanzen im Sinne von Walzer etc. habe ich nie gelernt. Nein, ich war nicht in der Tanzschule – ich habe mich schon damals entzogen, vieles nicht mitgemacht. Nicht erlebt. Dafür einen Weg gefunden, der mich mir näher bringt. Langweilig? Mag sein, dass es auf den ersten Blick so wirkt. Allerdings passiert doch einiges in der Stille. Bei der gestrigen kreativen Übung ist in der Stille ein sehr lebendiges Bild entstanden “Von wegen Stille! Karneval in Rio!” Der Titel wurde mir geschenkt – finde ich sehr stimming. Ja im Inneren steppt der Bär – das erfahre ich nur, wenn ich in die Stille gehe. Im Tagesorakel habe ich die Karte 2 gezogen und somit den Fuchs. Diese kleine Geschichte hat mich sehr berührt und bestätigt den Tagesspruch zur zweiten Rauhnacht vom Dalai Lama: “Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens”.

Der Text zum Tagesorakel der 2. Rauhnacht (Karte 2) “Der Fuchs”                                                            Der Fuchs zeigt sich nicht Jedem. Schlau verbirgt er sich vor denen, die seine Gaben nicht zu schätzen wissen. Ein bißchen lebt er deshalb am Rand der Welt. Er verbirgt sich vor vielem und beobachtet genau seine Umgebung und ist vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Genau dieser Rand der Welt, das ist seine Mitte. Er geht seiner Natur nach und rät auch Dir, Dir selbst treu zu sein. Es lohnt sich nicht jedem gefallen zu wollen. Wenn Du auf diese weise Art wählerisch bist, nimmst Du Partei für Deine Gaben und nicht für das Urteil der anderen. Nur so kannst Du Deine Qualität vermehren und so die Erfüllung in Deine und die Welt von anderen bringen. Wenn der Fuchs in Dein Leben kommt, bist Du bereit wahre Entscheidungskraft zu entwickeln und Deine innere Stärke ans Licht zu bringen. Schon immer erlebte er Anfeindungen, weil er eben so war wie er war. Doch er hörte nie auf er selbst zu sein. Er versuchte es nicht einmal. So schenkt er Dir die Kraft der Unbeirrbarkeit und das feine austarieren von vorangehen und sich zurückziehen.

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