elisabeth hauner

kunst

EINFACH sein
17. Mai 2021

Die Bedeutung von “EINFACH sein” konnte ich letzte Woche im Gegenteil entdecken.

Es geht wieder was – wir dürfen wieder mehr. So ein bisschen fast der Drang, das auch AUS ZU NUTZEN. Ich “musste” am Freitag in die Stadt um das Display meines Smartphones austauschen zu lassen. Voll geschreddert. Während dessen habe ich ein paar WIRKLICH wichtige Dinge besorgt. Seidenstrupfhosen, damit ich demnächst auch wieder mal einen Rock oder ein Kleid anziehen kann. Ohne geht bei mir erst ab 25 Grad – sonst gibts Gänsehaut. Brrr. Und dann noch schnell geguckt, ob es irgend ein nettes Teil gibt. Zwei Teile haben mich angesprungen. Schnell. Schnell. War zu schnell. Eins der Teile bringe ich wieder zurück. Schneller Fehlkauf. (Um ehrlich zu sein zwei schnelle Fehlkäufe, aber vom anderen Teil hab ich schon den Zettel abgeschnitten). Dann war die Idee mich spontan mit Wolfgang ganz gemütlich auf einen Kafffee zu treffen und ein bisschen zu gucken – irgendwo in der Stadt. Entweder es war kein Platz mehr, weil organisierte Menschen sofort nach Verklingen der Botschaft eine Platzreservierung vorgenommen hatten. Oder weil der genaue Wortlaut, oder die Bedeutung nicht bei allen richtig angekommen ist (Menschen eines Hausstandes dürfen auch ohne negativen Test an einem Tisch – im Freien – sitzen). Es wurde sofort kompliziert. Ich war innerlich “aufgewühlt” und fast ein bisschen gestresst. Von GEMÜTLICH keine Spur. Soviel zum Gegenteil von EINFACH 😉

Zum Glück kam gleich der Vorschlag Richtung Sendling zu fahren. Es gab dann beim Bergfischer eine leckere Fischsuppe bzw. Pasta mit Garnelen. Da war auch deutlich mehr Ruhe – nicht so ein Gewusel. Das bin ich anscheinend nicht mehr gewöhnt – was ich jetzt nicht wirklich schlimm finde. Nur gut es zu merken. Dann, direkt gegenüber noch ein Getränk mit Sonne im Gesicht. Das war entspannt und hatte dann tatsächlich ein Gefühl von “wieder erlangter” Freiheit. Einfach sein. Also, es darf einfach sein – ohne große Aufregung. Diese beiden Wörter kann man auch anders betonen: “Einfach SEIN”. Also nur sein ohne irgend etwas “wertschöpfendes” tun zu müssen. Sitzen, ratschen und die Sonne im Gesicht genießen.

Einfach SEIN passiert meistens auch beim malen und gestalten. Wenn es nicht gelingt, dann ist das ein Grund zu gucken, warum. Gestern war der zweite Teil des Workshops.  Mein Mikro hat nicht funktioniert – so fehlte der Ausdruck gestern in dieser Form. Auch der Trick des ab und neu anmeldens hat nicht gewirkt. Anstatt einfach damit da zu sein, hab ich hektisch versucht mich auch noch übers Smartphone einzuwählen. Das gab dann eine Rückkopplung. Meist sitzt das Problem ja vor dem Computer 😇. Dann hatte ich auch noch vergessen einen Teebeutel vorzubereiten und ein Buch mit Emblem (Erhebungen zum durchrubbeln) hatte ich auch nicht. Irgendwie war ich gestresst und hab dann meinen Ärger einfach projeziert. Das hab ich dann beim wütenden Tun gemerkt und konnte ihn in Farben gebunden erkennen. Jenny hat uns gestern in virtuelle Räume geschickt. Ich war mit M. und S. zusammen. Bei M. hat weder Video noch Mikro funktioniert 😎 Mit S. hatte ich dann einen etwas anderen Austausch. S. hat erzählt und ich habe per Chat kommuniziert. Es könnte wirklich ganz EINFACH sein, wenn ich mich darauf einlasse und einfach mit dem was gerade ist DA BIN.

Ich wünsche Dir einen einfachen Start in die neue Woche 😉

 

Eine geführte Meditation: “Einfach sein”. Du brauchst nur 7 Minuten Zeit – mehr ist es nicht.

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 06.05. bis 12.05.2021

Von “einfach” zu simpel und weiter zu Simply Red – der direkte Weg zu “For your Babies” Die können das – einfach sein.

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