elisabeth hauner

kunst

Mitgefühl
12. Juli 2021

Auf meinen letzten early-bird bekam ich unter anderen eine Rückmeldung zum Thema Migräne. Ich will jetzt dieses Thema nicht weiter strapazieren, sondern mich für den Hinweis auf ein Buch bedanken, das ich vor etwa 2 bis 3 Jahren bereits gelesen habe. “Zart besaitet” hatte mir glaub ich ein Arbeitskollege empfohlen (ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber es ist auch nicht so entscheidend). Auf jeden Fall war das nach einer Situation, die mich in der Gruppe im Arbeitskontext überrumpelt hat und auf die ich mit einer längeren Phase von Erschöpfung reagiert habe. Ich war noch nie sonderlich robust, weder körperlich noch mental und empfand das auch eher als Makel. Aber ich bin zäh und so habe ich mich in “jungen” Jahren oft überfordert, weil ich dachte, dass ich doch genauso viel wie die anderen beitragen müsste. Damit habe ich es bis zu einer Erschöpfungsdepression “gebracht” – das war 2007. Seit dem hat sich viel getan.

Beim ersten Lesen hatte ich ganz viele AHA Erlebnisse und war zum einen erleichtert, weil es mir eine Perspektive gab. Zum anderen wollte ich diese Erkenntnis aber nicht wahrhaben, weil ich mich nicht in den Bereich der Hochsensiblen einreihen wollte. Und so habe ich das Buch auf die Seite gelegt, weil es mir “peinlich” war. Habe weiter gemacht und es schlicht  “vergessen”. Wahrscheinlich eher verdrängt.

Nun habe ich das Buch auf diesen Hinweis hin in der zweiten Reihe im Bücherregal wieder gefunden und die letzten Tage nochmals darin gelesen. Ich bin erstaunt, dass ich das Thema damals nicht weiter verfolgt habe. Aber wahrscheinlich war ich da einfach noch nicht so weit. Ich konnte mich zwar in meinen “Schwächen” erkennen, jedoch nicht die feinen Begabungen wertschätzen. Jeder Mensch ist einzigartig und dabei nichts Besonderes. In seiner Einzigartikgeit verstanden und wertgeschätzt zu werden ist ein großes Geschenk, weil es den ganzen Menschen umfasst mit seinen Licht- und seinen Schattenseiten. Sich selbst darin erkennen und mit Mitgefühl, nicht mit Mitleid, präsent sein. Mitleid stellt sich über den anderen Menschen bzw. führt direkt in die Opferhaltung. Mitgefühl versucht sich in die Situation des anderen einzufühlen – das hat natürliche Grenzen, ist aber einen Versuch wert. Immer wieder. Vor allem auch bei sich selbst.

Ich wünsche Dir einen guten Start in diese neue Woche 🌞

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Meditation: Mitgefühl – gut 7 Minuten

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 01.07. bis zum 07.07.2021

Simply Red “Holding back the years”  Wenn alles gut geht, dann wird das coronabedingt ausgefallene Konzert von 2020 dieses Jahr im November nachgeholt 🙃

Holding back the years
Thinking of the fear I’ve had so long
When somebody hears
Listen to the fear that’s gone
Strangled by the wishes of pater
Hoping for the arms of mater
Get to me the sooner or later, oh
Holding back the tears
Chance for me to escape from all I know
Holding back the tears
‘Cause nothing here has grown
I’ve wasted all my tears
Wasted all those years
Nothing had the chance to be good
Nothing ever could, yeah, oh
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on, so tight
Well I’ve wasted all my years
Wasted all of those years
And nothing had the chance to be good
‘Cause nothing ever could, oh yeah
Oh
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on
I’ll keep holding on
Holding
Holding
Holding
Holding, la-la-la, la, la-la
I said, ooh, yeah
That’s all I have today
It’s all I have to say

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