elisabeth hauner

kunst

Offline ist auch keine Lösung
15. November 2021

Lansam verwandle ich mich immer mehr zu einem “Morgenmuffel”. Ich dachte die Umstellung auf die Winter (Normal-) Zeit hilft mir dabei wieder mit dem bekannten Elan um 5 Uhr aus dem Bett zu springen. Hat nicht wirklich geklappt. Ich brauche mindestens eine halbe Stunde bis ich mich dann zum Aufstehen überredet habe. Ab morgen stelle ich den Wecker gleich auf 5:30 Uhr. Vielleicht ist das die Lösung.

Offline gehen ist z.B. keine Lösung und trotzdem geht mein Drucker einfach “offline” und drucken vom Handy funktioniert  nicht mehr. Einfach so. Ich hätte gestern noch einen Ausdruck fürs Atelier gebraucht. Hab fast 20 Minuten rumgedrückt an dem Ding. Wollte einach nicht. Na dann halt nicht.

Zum Start erst mal ein paar Worte zu Heike’s Kurs zum Thema “In mir sicher und zu Hause – Selbstregulation und Selbstmitgefühl”. Es ist ja ein Onlinekurs, was für alle “Nicht-Münchner” ,und aufgrund der aktuellen Coronaentwicklung sowieso, ein Glück ist.  Mit Zoom bin ich einigermaßen vertraut, wobei mir mein Mikro immer wieder einen Streich spielt. Aber inzwischen habe ich gelernt auch damit besser umgehen. Und trotzdem wird das Thema Technik und ich nie ein Dream Team werden 😉.

Wir haben erst mal ein paar Infos zur Entwicklung des Gehirns bekommen. Es war zwar jetzt nichts neues, dass das Ganze mit dem Rückenmark anfing. Die Infos zur Weiterentwicklung über das Reptiliengehirn zum Limbischen System (Amygdala/Hippocampus) bis hin zum Präfrontalen Cortex hatte ich auch schon gehört. Allerdings hatte ich die Details dazu nicht mehr präsent. Der Präfrontale Cortex ist für Problemlösung, Bewusstheit und SELBSTREGULATION zuständig. Aha hier geht es also um die Selbstregulation! Es kann bei wachsendem Druck, Stress oder Unsicherheit dazu kommen, dass der Präfrontale Cortex “OFFLINE” geht. Das Hirn ist ja auch nur eine Art (Hochleistungs-) Computer und hier beginnt mein Thema. Mit der Technik. Eigentlich dachte ich, das Problem sitzt immer vor dem Computer 😇. Ha! Meinen Humor habe ich auch wieder gefunden – zwischen Reptiliengehirn, Fight/Flight/Freeze festgeklemmt. Wobei mein Thema ja eher Freeze ist. Flight wäre schon ein großer Schritt in die richtige Richtung. Ein bissi fighten würde auch nicht schaden – hält fit und beweglich.

Wut ist ein großes Thema. Seeehr besetzt. Deshalb gehe ich diese Herausforderung jetzt parallel auch “malerisch” an. Dazu war ich gestern fast den ganzen Tag und auch am Samstag ein paar Stunden im Atelier. Nachdem ich aber liebe Gesellschaft hatte, habe ich auch geratscht und Tee getrunken. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Total schön! Zurück zum Thema: Wut ist das Thema. Genau. Ich werde wütend und implodiere. Das ist ungesund, vor allem für mich. Und wenn innen kein Platz mehr ist, dann geht es doch nach Außen. Manchmal kann ich das in einem geschützen Raum – nur für mich. Ganz oft klappt das aber nicht und das ist wiederum weder für mich noch für das Außen besonders prickelnd. Also: Achtsamkeit auf den Körper, auf die Emotionen, auf die Stimmung und auf die Gedanken. Wenn da was schiefläuft. Obacht geben. Ernst nehmen. Erst mal raus aus der Situation. Selbstregulation. Dann ansprechen. So die Theorie. Die Praxis folgt auf dem Fuße. Denn ich habe im Moment mindestens einmal die Woche Gelegenheit zu üben. In vielerlei Hinsicht. Mit meinem Drucker hat es schon mal funktioniert. Stecker vom Drucker und Router ziehen, Smartphone komplett ausschalten. Fünf Minuten warten. Alles wieder einstecken/hochfahren. Mit dem Drucker sprechen – dann hat er wieder eine Kopie ausgespuckt 😉

Und die Gelegenheiten werden im Büro mit der aktuellen Umsetzung der ReOrg im gesamten Bereich eher zunehmen. Unsicherheit. Stress. Dazu ein vor kurzem neu eingeführtes Systemkonglomerat , dass mehr als ein paar Kinderkrankheiten hat… Ich kenne ein paar, die vor Freude gleich eine Kerze anzünden werden, weil sie den Krampf nicht mehr mit machen müssen. Aber der 1. Advent ist erst in zwei Wochen. Eine davon kann aber heute soch schon eine Kerze anzünden – eine Geburtstagskerze! Happy Birthday nach Kirchseeon!

🕯️

Auch ohne Geburtstag: Ich wünsche Dir einen guten Start in diese Woche.

Die Collage zeigt spontan ausgewählte Wörter und Bilder aus der Wochenzeitung “Zeit” vom 29.10. bis zum 04.11. und vom 05.11.bis 11.11.2021

Die neue Meditation? Ist dem kuschligen Bett zum Opfer gefallen. Deshalb eine “alte Bekannte”: Die Ein Minuten Meditation.

Ach so! Wir waren auch noch im neuen Bond. Das war mein letzter. Toll gemacht. Für mich ZU doll. So viel Aktion pack ich nicht (mehr). Aber der Song von Billie Eilish ist super. Ich hab mich aber für was anderes entschieden. Elton John: Your song

 

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