elisabeth hauner

kunst

Strich für Strich ein Gesamtkunstwerk
16. August 2020

Ups! Ich bin heute noch ganz schön müde. Kein Energie sprühender early bird, sondern eher ein müder Krieger.
Wie hat Karl Valentin gesagt “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit” – und das nicht nur beim kreativen Akt, sondern auch das drum herum 😉
Per Zufall haben wir es geschickt eingefädelt einen Feiertags-Samstag mit in unserer Ausstellungszeit zu haben. 71 Besucher waren gestern im Geranienhaus, darunter unsere Familien, Freunde und ehemalige Arbeitskolleginnen von mir.
Die Familie war zum Geburtstagsfrühstück im Palmenhaus Cafe eingeladen – mein Bruder hat 1 Jahr “zugelegt”. Steht im gut 😉 Bei dem Ambiente (traumhaft!) und in dieser Runde kommt einfach Freude auf.
Fotos gemacht von Michaela und von mir um sie auf die Website zu stellen. Leider habe ich dann gestern Abend doch nicht mehr meinen E-Mail Acount “repariert” und so haben sie den Weg noch nicht geschafft von meinem Smartphone auf die Seite. Ein langer Tag und trotzdem wie im Flug vergangen. Kleine Momente aneinandergereiht, Sätze die hängen bleiben, Fragen die klären, schöne Gespräche, viel Wohlwollen, schnelle Pausen 😉 Lachen und Scherzen.
Hier noch die kleine Geschichte zu “Fragmentiert und doch ganz:
Letztes Jahr, Ende April habe ich eine Wanderung von Florenz nach Assisi gemacht – geplant war bis nach Rom zu pilgern, aber da kam mir ein Fersensporn dazwischen. Vorbereitung mit Italienischkurs, Hometrainer, Schneeschuhwanderungen, Ausrüstung zusammenstellen – alles sehr aufregend!
Nach Florenz bin ich nicht wie geplant mit dem Zug gefahren, sondern bin der sehr spontanen Einladung von B. und K. gefolgt und bin mit ihnen im Auto mit gefahren. Das war natürlich toll! Ich habe 3 Tage Florenz erkundet, begonnen mein Reisetagebuch mit Skizzen und Eintragungen zu füllen. Ein Schatz den ich immer wieder durchblättere. Im Giardino di Boboli habe ich mich lange aufgehalten. Ein wunderschöner, unvermutet weitläufiger Park. Auf einer Anhöhe mit traumhaften Blick auf Florenz, steht eine ca. 5 Meter hohe Skulptur die mich sofort fasziniert hat. Verweilt. Fotos gemacht.
Wieder zu Hause meine Fotos durchgesehen und parallel die Leinwände im Blick gehabt. Die Struktur der Leinwand, die in geduldigem Spachtel schieben von Acrylfarbe entstanden ist, hat den Ausschlag gegeben. Foto auf die Leinwand gebeamt und Strich für Strich übertragen, ohne Blick für das Ganze. Fasziniert, dass es funktioniert in Flächen aufzuteilen und mit Farbe zu füllen. Jede Fläche ein Teil des Ganzen. Wesentlich. So wie jede Eigenschaft eines Menschen wesentlich ist damit er ganz wird – ein Gesamtkunstwerk mit Licht und Schatten.
P.S. Versuche mal bei dem Bild das Gesicht auszublenden und fokussiere Dich auf das darum herum. Was siehst Du?

1 Minuten Meditation
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